Brüssel & die „Frauenpower“: Von wegen!

 
MAX ERDINGER
Foto: Imago
 

Die Bilder sind erschütternd, aber nicht überraschend. Die Arme vor der Brust verkreuzt, den Blick entrückt gen Himmel gerichtet, nimmt Ursula von der Leyen wahr, daß sie soeben zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt worden ist. Jeder anständige Mann wendet sich angeekelt ab. Es schüttelt ihn vor Grausen.

Verantwortung, was ist das? Es ist für einen Mann einfach nicht nachvollziehbar, wie jemand derartig desaströs wie Ursula von der Leyen als Verteidigungsministerin versagt haben kann, sich dann dreist zur EU-Kommissionspräsidentin wählen läßt – und dabei strahlt wie ein Honigkuchenpferd, ganz so, als ob es keine Berateraffäre und keine ruinierte Bundeswehr gebe. Nein, Frau von der Leyen übernimmt Ämter nicht, um Verantwortung zu übernehmen, sondern sie nimmt sie an wie Geschenke, ganz egal, ob ihr destruktives Wirken bereits Gegenstand eines Untersuchungsausschusses ist, oder nicht. Und sie ist nicht die einzige.

 

Frauen müssen unbedingt dürfen

Verräterisch ist schon die gebräuchliche Formulierung „Sie dürfen wählen!“ – Wieso „dürfen“? Ist es denn nicht des Demokraten Pflicht, daß er wählt? Schon der Begriff „Wahlrecht“ impliziert, daß es sich dabei um irgendeine Genehmigung  handeln muß. Und Genehmigungen werden immer erteilt von jemandem, der die Macht hat, Genehmigungen, Erlaubnisse und Konzessionen zu verteilen.

Korrespondierend damit ist das Amt dann natürlich eher Auszeichnung als Verpflichtung. Aber wofür um Himmels Willen? Geht es in der Politik überhaupt noch irgendwo um Können und Kompetenz? Oder ist das alles nur noch Fassade? Eine billige Show, in der diejenigen, die den wahren Herrschern der Welt am wenigsten Widerstand entgegengesetzt haben, für ihre Loyalität den wahren Herren gegenüber mit Ämtern belohnt werden, jeder Demokratie und jeder Vernunft zum Trotz, dem Volk wie zum Hohn? – Und wer eignet sich dafür besonders gut?

Funktionieren im System

Wer voraussetzt, daß Ressourcen unendlich sind, weil sie von jemandem außerhalb des eigenen Verantwortungsbereichs immer wieder aufgefüllt werden, der denkt naturgemäß nicht daran, daß er letztlich Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Demokratievertrauen der Bürger verbraucht, wenn er nur immer persönlich davon profitieren will. Frau von der Leyen sieht ihr neues „Amt“ vermutlich als Beweis dafür, daß Frauen auch bekommen, was „ihnen zusteht“. Das heißt zwingend, daß sie für ihr Versagen als Verteidigungsministerin keinerlei Scham empfindet, sondern sich irgendwie als Opfer einer womöglich männlichen Verschwörung begreift, und daß alle, die sie zum „Opfer“ gemacht haben, jetzt die Quittung für ihre Schlechtigkeit bekommen. Wenn „Verteidigungsministerin“ nicht geht mit der geballten Frauenpower, dann geht eben EU-Kommissionspräsidentin. Da sollen sie mal sehen, alle die „Frauenfeinde“.

Wenn Kompetenz erläßlich wird

Nachfolgerin von der Leyens im Amt des Bundesverteidigungsministers soll nun Annegret Kramp-Karrenbauer werden. Das ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die gedacht hatten, nach dem Uschi-Desaster hätte irgendwer begriffen, daß es ohne Kompetenz eben nicht geht – und daß Minister fähige Personen sein müssen, da niemand Berater wählt. Weit gefehlt. Es scheint auf Kompetenz nicht mehr anzukommen, ganz im Gegenteil. Fast bekommt man den Eindruck, als sei Kompetenz eher hinderlich, weswegen die Inkompetentesten in die Ämter gehievt werden. Doch wem nützt solcherlei Inkompetenz? Den Wählern sicherlich nicht. Also wird sie wohl jemandem anderen helfen. Aber wem?

Die Puppenspieler und ihre Marionetten

Sollte es wahr sein, daß Politik nicht mehr im Auftrag des Wählers stattfindet und Wahlen nur noch der Aufrechterhaltung einer Fassade dienen, weil gewählte Politiker ganz anderen Instanzen verpflichtet sind als ihren Wählern, dann wären Frauen generell besonders gut als Exekutoren geeignet. Wenn sie tatsächlich unreflektiert in dem Wahn leben, das System, in dem sie nach oben steigen, erhalte sich aus unerfindlichen Gründen selbst, wären sie als Befehlsempfänger ideal. Es ist nicht von der Hand zu weisen, daß Frauen nicht gern schuld sind an irgendetwas. Wenn man ihnen signalisiert, daß sie agieren können, weil die wahre Verantwortung woanders liegt, sind sie in aller Regel erleichtert.

Was sagt Onkel George?

Onkel George Soros sagt natürlich, daß ihm Frauen viel lieber sind als Männer, weil Männer ihren eigenen Kopf durchsetzen möchten, während Frauen „kooperativer“ sind, wenn ihnen eine Belohnung winkt. Außerdem – und das ist wissenschaftlich bewiesen – gibt es generelle Unterschiede in der Gewichtung von Ratio vs. Emotion zwischen den Geschlechtern. Frauen sind über die Emotion leichter zu steuern. Wegen nichts leben wir nicht im „postfaktischen Zeitalter“.

Von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin, Ska Keller womöglich als EU-Parlamentspräsidentin, Katharina Barley als ihr Vize, Christine Lagarde als EZB-Präsidentin – und Überzeugungstäterin Angela Merkel als komplett irrationale Moralapostelin im größten Nettoeinzahler land der EU, Weibsenveneration allüberall – und meine Prognose: Es wird nicht mehr lange dauern, bis dem letzten männlichen Frauenverherrlicher aufgeht, daß stimmt, was ich seit zwei Jahrzehnten behaupte: Wenn du ein funktionierendes System, das nach männlichen Kriterien funktioniert, dauerhaft zerstören willst, dann verleihe Frauen öffentliche Macht und setze sie auf das System an.  Weder Ursula von der Leyen noch irgendein anderes dieser fürchterlichen Politweiber existiert, um für irgendwen außer sich selbst etwas zu erreichen.

Quelle: journalistenwatch.com vom 17.07.2019 


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3 Kommentare zu Brüssel & die „Frauenpower“: Von wegen!

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  2. birgit sagt:

    Sehr guter Artikel !
    Genauso ist das !

  3. Ulrike sagt:

    Ja diese Frau ist die Pest. Als erstes giftet sie heute schon wieder gegen Russlands Gaslieferungen an uns.

    Die würde am liebsten morgen in Moskau mit der heruntergewirtschafteten Bundeswehr
    einziehen……..lach lach

    Ein einziger Weiberladen – man fasst es nicht mehr. Die werden alles vollends an die Wand fahren.

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