Gasförderung: EU kritisiert Türkei

Türkei, Dilovasi: Das Bohrschiff "Yavuz" liegt im Hafen von Dilovasi, bevor es ins Mittelmeer entsandt wird. Nach Angaben von türkischen Beamten soll das Bohrschiff in ein Gebiet vor Zypern geschickt werden, um nach Gas zu bohren. (zu dpa: EU bereitet wegen Erdgas-Erkundungen Strafmaßnahmen gegen Türkei vor) (Lefteris Pitarakis/AP/dpa)
Das türkische Bohrschiff „Yavuz“ (Lefteris Pitarakis/AP/dpa)

Die Europäische Union warnt die Türkei vor einer widerrechtlichen Öl- und Gasförderung im östlichen Mittelmeer.

Ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Borrell sagte in Brüssel, alle Mitglieder der internationalen Gemeinschaft müssten von Handlungen absehen, die der Stabilität und Sicherheit der Region schaden könnten. Die Pläne der Türkei für Erkundungs- und Förderaktivitäten liefen dem zuwider. Nach Angaben von EU-Vertretern wird bereits eine Liste mit möglichen Strafmaßnahmen vorbereitet.

Ungeachtet der Kritik schickte die Türkei das Bohrschiff „Yavuz“ vor die Küste Zyperns. Der EU-Staat Zypern erhebt ebenfalls Anspruch auf das betreffende Seegebiet.

Quelle: Deutschlandfunk vom 20.01.2020


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