Syrien-Flüchtlinge – Özdemir: Nicht von Erdogan erpressen lassen

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir (Imago)
Der Grünen-Politiker Cem Özdemir (Imago)

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Özdemir hat die EU aufgefordert, sich beim Thema Syrien-Flüchtlinge nicht vom türkischen Präsidenten Erdogan erpressen zu lassen.

Erdogan benutze die Flüchtlingsfrage als Hebel, um liberale Demokratien zu destabilisieren, sagte Özdemir der Deutschen Presse-Agentur. Für ihn sei ein schwaches Europa eine gute Nachricht. Der Grünen-Politiker kritisierte, dass Bundeskanzlerin Merkel ihn heute zu ihrem Besuch in der Türkei nicht mitgenommen habe. Seit er sich als Abgeordneter 2016 maßgeblich für die Armenien-Resolution eingesetzt habe, sei er aus nachvollziehbaren Gründen nicht mehr in der Türkei gewesen. Es wäre ein starkes Zeichen gewesen, wenn die Kanzlerin ihn mitgenommen hätte und er so ein Teil der Delegation gewesen wäre, meinte Özdemir in der Zeitung „Die Welt“.

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Merkel kommt am Vormittag in Istanbul mit Erdogan zusammen. Thema des Treffens dürfte auch die Flüchtlingspolitik sein. Erdogan hat wiederholt gedroht, mehr Flüchtlinge aus Syrien nach Europa zu lassen, wenn er nicht mehr Hilfe für die Millionen syrischen Flüchtlinge erhält, die die Türkei beherbergt.

Quelle: Deutschlandfunk vom 24.01.2020


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2 Kommentare zu Syrien-Flüchtlinge – Özdemir: Nicht von Erdogan erpressen lassen

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Wenn der von Erdogan die vergoldete Cannabispflanze bekommt, lallt der auch anders.

  2. ulrike sagt:

    Erdogan soll gefälligst das ganze Gesindel dahin zurückschicken wo es herkam nicht nach Dumm-Deutschland lassen.
    Der hat schon so viele Miliarden von uns kassiert – es reicht jetzt.

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