Teurer Bundestags-Erweiterungsbau: Jetzt schon 332 statt 190 Millionen Baukosten

13. Mai 2022
Teurer Bundestags-Erweiterungsbau: Jetzt schon 332 statt 190 Millionen Baukosten
NATIONAL
 

Berlin. Ein Bauprojekt pünktlich und unter Einhaltung des Kostenrahmens fertigzustellen, ist in Deutschland offenbar nicht mehr möglich. Der Jahresbericht des Steuerzahlerbundes berichtet regelmäßig über besonders eklatante Fälle. Auf ein Projekt verweist der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, besonders gerne – auf den Erweiterungsbau des Bundestagsgebäudes Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.

Auch hier sind Kostenexplosionen und Verzögerungen die Regel. „Die Dauerbaustelle des Erweiterungsbaus gleicht bisher einem Trauerspiel“, sagte Holznagel dieser Tage. Es bleibe zu hoffen, daß es für die Steuerzahler nicht in einer „Misere“ ende und der Bau unvollendet wieder abgerissen werden müsse. Das ganze Bauprojekt zeige jedenfalls „leidvoll, daß Verzögerungen bei öffentlichen Bauprojekten fast zwangsläufig auch zu höheren Kosten für die Steuerzahler führen“.

Die Bauarbeiten begannen 2010. Eine Sprecherin des federführenden Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), die Gesamtkosten beliefen sich nach jetzigem Stand auf 332 Millionen Euro; ursprünglich sollten sie bei 190 Millionen Euro liegen. Die Sprecherin wies zugleich Mutmaßungen von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) zurück, der als Vorsitzender der Bau- und Raumkommission des Bundestages wegen anhaltender Probleme bei der Fertigstellung vor einem Abriß gewarnt hatte. „Ein Abriß steht überhaupt nicht zur Debatte“, sagte sie. „Das Gebäude soll im Sommer 2023 fertig sein. Die Übergabe an den Nutzer ist für 2024 geplant. Das ist auch weiterhin der Fall.“ (rk)

Quelle: zuerst.de vom 13.05.2022

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5 Kommentare zu Teurer Bundestags-Erweiterungsbau: Jetzt schon 332 statt 190 Millionen Baukosten

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Dasselbe Blatt aus dem wegen der Elbphilharmonie und deren unermesslichen Kosten abgelesen wurde!
    Den Planern und den Personal der „Knopfleiste aus der Uckermark“ einen Einberufungsbefehl in die Ukraine ausstellen und schon klappt das mit der ersten Kalkulation!
    Wir sind zu so einem erbärmlichen Kasperltheater verkommen. Das kann die Muppets Serie „Schweine im Weltall“ auch nicht mehr übertreffen!

  2. Ulrike sagt:

    Für was eigentlich so ein Anbau. Reicht der Platz nicht für alle Sesselfurzer ?
    Da wird unnötig das Volksvermögen verschwendet/veruntreut.
    Genauso hat man viel Geld in der Elbphilharmonie verschwendet nur damit einige Hansel ins Konzert können.

  3. Rosemarie+Pauly sagt:

    …unter Einhaltung des Kostenrahmens fertigzustellen, ist in Deutschland offenbar nicht mehr möglich…

    Falsch, es ist in Berlin anscheinend nicht möglich !
    Dabei muss ich immer daran denken, dass früher mal eine neue Hauptstadt geplant war und man das heute in den Medien als „Größenwahn“ bezeichnet.
    Wenn hier die Kosten explodieren, die ohnehin bereits in dreistelligen Millionenbereichen angesiedelt sind, wie sollen wir das denn nennen ?

  4. Annette sagt:

    Der geheime Bunker für das edle Politvolk wird luxuriöser, da der Aufenthalt so angenehm…

  5. Kleiner Grauer sagt:

    Heute „flatterten“ die Briefe für den Zensus 22 rein. Zurück mit der SchXXXse, nicht öffnen! Zurück darauf und wieder in den Kasten damit! Da kommen auch Trottel und wollen ausfragen! Die Antwort lautet: Auskunft gibt der, der das Grundbuch hat!!! Wir haben es nicht! Außerdem gehört in Mitteldeutschland alles dem Nachfolger der Sowjetunion!

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