Realitätsverweigerung: Abgehobene CDU-Eliten

Angela Merkel. Bild: Flickr / Philipp CC BY 2.0
Angela Merkel. Bild: Flickr / Philipp CC BY 2.0

 

In der CDU-Führung sieht man in Sachen Koalitionsvertrag kein Problem. Die Basis und auch viele Abgeordnete hingegen schon.

Von Marco Maier

Angela Merkel will weitere vier Jahre im Amt bleiben und sieht – wie viele andere CDU-Spitzenpolitiker kein Problem in Sachen #Koalitionsvertrag mit der #SPD. Doch damit zeigen sie auch einen völligen Realitätsverlust – denn überall in der Partei beginnt es erneut zu brodeln. Ein Umstand, den man in den Chefetagen gekonnt ignoriert.

So sagte beispielsweise der  thüringische Landesvorsitzende und Chef der Fraktionsvorsitzendenkonferenz in der CDU, #Mike Mohring, dem „Handelsblatt“: „Vom Bundesparteitag der CDU muss eine doppelte Botschaft ausgehen: Wir werden dieses Land zuverlässig regieren, und wir haben als Partei verstanden, dass wir das mittel- und langfristig nur weiter können, wenn wir uns erneuern, personell und inhaltlich – und zwar jenseits des inhaltsleeren Modernisierungsgeredes“, sagte Mohring. Der Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU, Christian Haase, sagte dem „Handelsblatt“, die CDU müsse „parallel zum Regierungshandeln einen parteiinternen Prozess der Erneuerung anstoßen“.

In der „Bild“ schießt CDU-Innenpolitiker #Armin Schuster scharf gegen die Bundeskanzlerin und gegen die Parteiführung: „Es ist wenig schmeichelhaft für Fraktion und Partei, dass Kanzlerin Angela #Merkel an allem allein schuld sein soll. Tatsache ist, dass es keinen starken Widerstand gab, als die Regierung im Herbst 2015 die Grenzen trotz des Massenansturms von Flüchtlingen nicht konsequenter schützen wollte und auch nicht im Dezember 2016, als Merkel den Parteitagsbeschluss zur Begrenzung der doppelten Staatsbürgerschaft ignoriert hat. Das waren schon die Wendepunkte.“

Auch ein anderer CDU-Innenpolitiker, Wolfgang #Bosbach, übt massive Kritik am Ergebnis der Koalitionsverhandlungen mit der SPD. Dem „Verhandlungsergebnis sieht man jedenfalls nicht an, dass die Union am 24. September 2017 über 50 Prozent mehr Stimmen erhalten hat als die SPD“, so der Politiker in einem Beitrag für „Bild“. Konkret stört sich Bosbach daran, dass der SPD das Finanzministerium zugeschlagen wurde. Diese Entscheidung „ohne zwingenden Grund war ein Zugeständnis zu viel“, kritisiert Bosbach.

Der Chef des Bundeskanzleramts und interimistische Finanzminister Peter #Altmaier hingegen bleibt seinem bisherigen Kurs der Rektalakrobatik gegenüber der Bundeskanzlerin treu – und will nicht sehen, dass Merkel ihren Zenit längst überschritten hat. Er sei sich sicher, dass es beim CDU-Parteitag „eine breite Mehrheit für diese Koalition“ geben werde. Denn die große Mehrheit in der Partei wisse: „Die Bevölkerung wünscht sich Angela Merkel weiterhin als Bundeskanzlerin. Sie verfügt über diesen Rückhalt und auch deshalb will die CDU, dass sie das Land weiterführt.“

Quelle: contra-magazin.com vom 12.02.2018


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4 Kommentare zu Realitätsverweigerung: Abgehobene CDU-Eliten

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  2. Ulrike sagt:

    Der fette Altmaier und andere Gesellen kriechen weiterhin in den Analkanal von Murksel. Man fasst es nicht. Die haben noch immer nichts kapiert.

  3. Annette sagt:

    Wo sind die Meteorenreste, die damals die Dinosaurier ins Aus befördert haben?
    Sind denn nicht wenigstens ein paar Krümel übrig, damit diese grottenschlechte Frau verschwindet?

    Merkel beliebt… LOL VERHASST ist die GRÖSSTE VERRÄTERIN ALLER ZEITEN!

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