Einen „Stadtstaat Leipzig“ gibt es demnächst nicht

 

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Leipzig (ADN). Das Beste hebt man sich zum Schluss auf. Damit meinte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer die Stadt Leipzig, als er am Mittwochabend eine ganze Serie sogenannter „Sachsengespräche“ abschloss. Seine Tour durch das von ihm seit einigen Monaten regierte Bundesland im Südosten Deutschlands sollte Bürgernähe schaffen, indem der Regierungschef mit allen seinen Ressortministern sich in den direkten Dialog mit dem Volk begibt. Etwas später in der Diskussion mit den Bürgern bekräftigte Kretschmerer die Sonderrolle Leipzigs nochmals, als er auf die Frage nach einem eventuell zu bildenden „Stadtstaat Leipzig“ mit einem entschiedenen Nein antwortet. Viel realistischer scheint den Inhabern der sächsischen Regierungsbank der Gedanke einer Fusion mit Thüringen und Sachsen-Anhalt zu dem einem Konstrukt namens Mitteldeutschland. Zumal es bereits einige Körperschaften gibt, die den Trend in eine solche Richtung verdeutlichen. Der „Mitteldeutsche Rundfunk“ gehört dazu.

Ansonsten tat sich der oberste Sachse mit seinen Bekenntnissen zur Zivilgesellschaft und Demokratie schwer dabei, die kritischen Zuhörer von seiner Durchschlagskraft zu überzeugen. Zumal er fast zu Beginn mit dem seltsam undemokratisch erscheinenden Verfahren konfrontiert wurde, das ihn – obwohl mehrfach als Direktkandidat seines Wahlkreises Görlitz der Konkurrenz unterlegen – dennoch an die Hebel der Macht Sachsens gespült hat. Eine allseits befriedigende Antwort vermochte er nicht zu geben. Es sei eben so, war sein Kürzel, mit der er auf die höchst unbequeme Frage reagierte. Derjenige, der sie stellte, verließ dann kopfschüttelnd auch unverzüglich den Saal des Paulinums. Weitere Schwerpunktthemen waren öffentliche Sicherheit, der Zustand der Medien und die Bildung. Einer forderte ein einheitliches Schulsystem nach japanischem oder chinesischem Vorbild – auch mit Schüleruniform. ++ (re/mgn/10.10.18 – 263)

#Demokratie, #Direktkandidat, #Görlitz, #Michael Kretschmer, #Mitteldeutschland, #Sachsen, #Sachsen-Anhalt,#Sachsengespräche, #Stadtstaat, #Thüringen,#Zivilgesellschaft

Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 10.10.2018


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3 Kommentare zu Einen „Stadtstaat Leipzig“ gibt es demnächst nicht

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    In der DDR hat es auch so mit der Verlängerung des Herzstillstandes geklappt!
    Ein KAP Vorsitzender hat seinem Nachfolger drei Briefe hinterlassen: Im ersten stand; wenn die Bauern sich beschweren-gründe eine LPG. Im zweiten stand; wenn die LPG Pleite ist gründe eine KAP. Im dritten stand wenn die KAP pleite ist; schreibe drei Briefe!
    Die in den verfurzten Sesseln „arbeiten“ auch so! Es liegt an meinem Vorgänger, die „Ämter“ wurden neu besetzt, ich bin nicht eingearbeitet worden. Als nächstes kommen neue Telefonnummern damit man keinen findet. Dann wird das Personal umgesetzt, aber keiner verliert seinen verfurzten Sessel. Der OB sagt: Nach vier Jahren ist es uns gelungen einen Sesseltausch vorzunehmen! Schulz tauscht seinen verfurzten Sessel mit Lehman, Meier tauscht seinen verfurzten Sessel mit Kretzschmar…! Und wenn Sie nicht gestorben sind, furzen Sie noch heute!

  3. Pingback: Dies & Das vom 12st Oktober 2018. | freistaatpreussenblog

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