In Algerien braut sich ein neuer arabischer „Flüchtlings-Tsunami“ zusammen

 

Foto: Durch Kiro Popov/Shutterstock
Auf, auf nach Deutschland, hier wird kaum einer kontrolliert (Foto: Durch Kiro Popov/Shutterstock)
 

Algier – In Algerien – nach Ägypten bevölkerungsreichsten Land Nordafrikas – braut sich eine neue Arabellion und damit eine neue Flüchtlingswelle zusammen, die vor allem Frankreich und Deutschland treffen könnte. Die österreichische Kronenzeitung spricht bereits von einer „Krisenbombe“, denn im 40Millionen-Staat bricht das korrupte und marode sozialistische Regime zusammen.

Die Zeitung befürchtet vor allem einen neuen Asylansturm. Der könnte sogar schlimmer sein als 2015, denn eine Million Algerier besitzen die französische Doppelstaatsbürgerschaft und damit das Recht auf Einreise in den Schengenraum. Im Falle eines Bürgerkrieges wäre sogar jeder Algerier per se asylberechtigt. Und das in einem Land, dass mehr als doppelt so viele Einwohner wie Syrien hat und ein Katzensprung von Europa entfernt liegt.

 

„Seit Tagen rollen Massenproteste vorwiegend der arbeits- und perspektivlosen Jugend.“ Schreibt die Zeitung. Ausgelöst durch die fünfte Kandidatur des amtsunfähigen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika zur kommenden Wahl. Der gehört zu den Quastenflossern der algerischen Politik und ist seit der der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahre 1962 aktiv. Heute gilt der schwerkranke Politiker als Marionette der Militärs, den Erben der einstigen Befreiungsbewegung. „Verschärft wird die Lage durch die Zerstrittenheit der verschiedenen Clans im Ringen um die Korruptionspfründe. Die Armee ist in zwei Cliquen gespalten.“ Schreibt die Zeitung weiter.

Die Wirtschaftslage ist trotz großer Erdöl- und Erdgasvorkommen katastrophal. Im korrupten Staatssozialismus ist unten so gut wie nichts bei der Bevölkerung angekommen. Hinzu kommt eine große Bevölkerungsexplosion mit der entsprechenden Arbeitslosigkeit. Die verrottete Industrie kann keine Jobs beschaffen. Die übliche gefährliche Mischung und der Nährboden für den Islamismus. Bereits in den 90ziger Jahren wäre der „islamischen Heilsfront“, FISum ein Haar der Griff nach der Macht gelungen. Das Niederringen der Bewegung durch die Militärs im so genannten Bürgerkrieg kostetet über 150 000 Menschenleben. Damals fungierte Bouteflika noch als Rettungsanker, um das gespaltene Volk wieder zu einen, was ihm anfangs auch gelang. Bei wirtschaftlichen Reformen scheiterte er allerdings.

Laut Kronenzeitung tritt der 82-jährige Bouteflika kaum noch öffentlich auf. Er sitzt seit vielen Jahren nach einem Schlaganfall im Rollstuhl und kann nur mit Mühe sprechen.  „Bouteflika wurde 1999 als Wunschkandidat des algerischen Militärs zum Staatschef „gewählt“. Am Abend vor der Wahl hatten seine sechs politischen Gegner ihre Kandidaturen aus Protest zurückgezogen.“

Die Kariere des algerischen Politikers begann 1962 nach der Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich Er wurde zunächst Außenminister und übernahm dann auch im Politbüro der algerischen Befreiungsbewegung FLN wichtige Posten. Zusammen mit Assad und dem König von Marokko gehört er zu den letzten Machthabern des arabischen Raumes, die ihr Land vor einer vollkommenen Islamisierung bewahren konnten. Aber die Zeit arbeitet gegen ihn. Auch die westlichen Widerholungstäter, die den tobenden islamistischen Mob als Freiheitskämpfer der Demokratie feiern, dürften bald aus den Löchern kriechen. Damit sind dann ähnliche Szenarien wie in Ägypten, Tunesien, Libyen und Syrien vorprogrammiert mit ähnlich dramatischen Folgen für Europa. (KL)

Quelle: journalistenwatch.com vom 04.03.2019 


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2 Kommentare zu In Algerien braut sich ein neuer arabischer „Flüchtlings-Tsunami“ zusammen

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  2. Ulrike sagt:

    Macht endlich die Grenzen dicht damit dieses Gesockse nicht auch noch nach Deutschland kommt. Keiner braucht die.

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