Meuthen: Habeck will uns auch noch Europas Corona-Schulden ans Bein binden

Liebe Leser, zur Wirtschaftskompetenz von Robert Habeck habe ich mich bereits mehrfach geäußert: Selbige ist nicht erkennbar.

Was soll man auch von einem „Grünen“ halten, der in Corona-Not geratenen Hoteliers und Restaurantbetreibern allen Ernstes empfiehlt, in diesen unsicheren Zeiten zunächst einmal für viel Geld die Heizung auszutauschen?

Nun mag man darüber schmunzeln, sich seinen Teil denken und froh sein, dass die Entscheidung hierüber (zumindest derzeit noch, sprich: solange die Grünen nicht an der Macht sind) jedem Einzelnen selbst überlassen ist.

Eine ganz andere, für Deutschland sehr viel wichtigere Entscheidung kann dagegen nicht von jedem Einzelnen getroffen werden, sondern sie ist durch die Politik zu treffen, nämlich die Frage nach der gemeinsamen Haftung für die Schulden anderer europäischer Länder.

Linke Kräfte, zu denen die „Grünen“ wie eh und je unverändert gehören, fordern seit langem genau dieses. Sie können es nicht erwarten, dass wir – bereits über die Maßen geschröpften – deutschen Steuerzahler nun endlich auch noch für die Schulden anderer europäischer Länder haften sollen.

Wenn Sie, liebe Leser, sich nun fragen, wie man einen solchen Unfug fordern kann, der ganz offensichtlich gegen die Interessen unseres Landes und damit auch jedes einzelnen von uns gerichtet ist, so machen Sie sich bewusst: Mit Vernunft hat das nicht das Geringste zu tun, sondern mit linker, internationalistischer Umverteilungs-Ideologie.

Und genau für diese Ideologie steht auch Robert Habeck und stehen seine ökosozialistischen „Grünen“. Dies zeigte sich nun erneut an der Forderung von Habeck, es sollten doch nun bitteschön sogenannte „Corona-Bonds“ in der EU eingeführt werden.

https://www.welt.de/…/Gruenen-Chef-Habeck-Ich-plaediere-fue…

Diese Linken können es also einfach nicht lassen: Nachdem sie es gegen den Widerstand der eher stabilitätsorientierten Nordländer in der EU bisher nicht geschafft haben, sogenannte „Euro-Bonds“ einzuführen, also Anleihen der EU-Staaten, für die dann alle Steuerzahler letztlich mit ihrer Arbeitskraft haften sollen, versuchen sie es nun über die Hintertür der akuten Corona-Krise.

Das macht das Ansinnen aber kein bisschen besser und belegt einmal mehr, dass die sogenannten „Grünen“ vollkommen ungeeignet sind, wenn es um die Vertretung der Interessen Deutschlands geht – ja im Gegenteil, sie versuchen sogar, unseren Interessen aktiv zu schaden: Diese Partei will Deutschland in eine Haftungsunion für europaweite Schuldenmacherei zwingen.

Allerdings muss man auch bei aller Abneigung gegen diesen grünen Unfug der Wahrheit die Ehre geben: Leider gibt es längst eine faktische Haftungsunion, nur wird sie den Bürgern nicht so offen präsentiert, wie es angemessen wäre.

Diese faktische Haftungsunion bezieht sich auf den Euro, also die gemeinsame Währung von 19 der verbliebenen 27 EU-Staaten. Die Konstruktionsfehler dieser gemeinsamen Währung sorgen dafür, dass wir Deutschen entgegen der damaligen Wahlversprechen insbesondere von CDU und CSU längst für Schulden anderer Euro-Länder mithaften.

Deutlich wurde dies bereits in der Griechenland-Krise und in deren Folge in Form des sogenannten „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ (ESM), nach dessen Vertragstext keiner so ganz genau sagen kann, mit welchem Betrag wir eigentlich für andere Länder haften.

https://www.bundestag.de/presse/hib/576884-576884

Zu dieser schwerwiegenden Haftung kommen insbesondere noch zwei Größen hinzu:

Zum einen die enormen Zinsverluste deutscher Sparer, die einzig und allein der Tatsache geschuldet sind, dass die EZB die hoch verschuldeten Länder der Eurozone vor der Pleite bewahren will.

Zum anderen die sogenannten Target-II-Salden: Hinter diesem technokratischen Begriff verbergen sich Forderungen gegenüber anderen Ländern der Eurozone aus der laufenden Abwicklung von wirtschaftlichen Aktivitäten zwischen den Akteuren der beteiligten Länder – Forderungen, die im Ernstfall nicht eintreibbar sind.

Ende Februar beliefen sich diese Forderungen auf schwer vorstellbare 821.562.576.196,62 Euro – von der Billionengrenze sind wir da nicht mehr weit entfernt.

https://www.bundesbank.de/…/target2-sa…/target2-saldo-603478

Halten wir also fest: De facto gibt es innerhalb weiter Teile der EU die von Habeck und seinen „Grünen“ geradezu herbeigesehnte Haftungsunion längst, aber diese verblendete Partei will in ihrer ökonomischen Inkompetenz den Deutschen immer noch mehr davon ans Bein binden.

Höchste Zeit daher für die deutschen Wähler, die „Grünen“ wo immer es geht abzustrafen. Höchste Zeit, die Interessen unseres Landes zu vertreten und nicht gegen sie zu agieren. Höchste Zeit für die #AfD.

Quelle: politikstube.com vom 01.04.2020


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5 Kommentare zu Meuthen: Habeck will uns auch noch Europas Corona-Schulden ans Bein binden

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Auf den Geldscheinen ist die Länderkennung längst abgeschafft. Wir haben schon die Vergemeinschaftung der Schulden. Es geht nur noch darum den Goldesel offiziell zu melken. Nur gut daß die Grünen nichts von praktischer Arbeit halten.

  2. Schmid von Kochel sagt:

    Der Grasfarbenen sind doch genauso überflüssig wie ein Handbremse auf einem Schiff.
    Oder seht ihr das anders?

  3. ulrike sagt:

    Habeck darf gerne die Schulden alle übernehmen aber uns in Ruhe damit lassen.
    Dieer Nichtskönner kann auch nur andere ausnutzen .

  4. Hendrik Kurze sagt:

    Der näüchste für die Anstalt

  5. Annette sagt:

    Es gibt Mikrofonsüchtige, denen muß man (nach Herbert Knebel) sofort ein Fischbrötchen zwischen die Zahnreihen schieben, damit sie Ruhe geben.

    Satire, Herbert Knebel, Affentheater

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