Merkels Machtwort zur Maske: Die Unfreiheit geht in die Verlängerung

 
Masken im Einzelhandel (Symbolbild:Imago/Peters)
 

Als sichtbares Zeichen des fortgesetzten Ausnahmezustands und der erzwungenen Unfreiheit muss die Maskenpflicht bestehen bleiben, koste es, was es wolle – nur so lässt sich die Gehirnwäsche perpetuieren und die Duldungsstarre der Bevölkerung auch für künftige Zumutungen sicherstellen – Massenarbeitslosigkeit, Rezessionsauswirkungen, Firmen- und Mittelstandssterben, dies sind all die prächtigen Langzeitfolgen, die uns erst mit zeitlichem Versatz mit voller Wucht treffen werden.

„Masken beim Einkaufen bleiben Pflicht!“, vermeldete voller Befriedigung und Ingrimm die „Tagesschau“ zum nun doch durchgesetzten weiteren Festhalten an einer zur Farce verkommenen, medizinisch unsinnigen und angesichts der sonstigen täglichen Begegnungsdichte der Bevölkerung untereinander völlig unverhältnismäßigen Mund- und Nasenbedeckungen.

Die Maske, eine der letzten verbliebenen, im Alltag jederzeit sichtbaren Trennlinie zwischen Ausnahmezustand und Normalität, die als symbolpolitische Insignie des Pandemiezeitalters schlechthin gilt, war gestern von zunächst Mecklenburg-Vorpommern, dann auch von anderen Ländern in Frage gestellt und ihre baldige Abschaffung angekündigt worden, wo das Corona-Infektionsgeschehen praktisch zum Erliegen gekommen war. Die Ankündigung, dass der Spuk der Gesichtsbedeckung beim Shopping, Bus- und Zugfahren oder bei Behördenbesuchen bald vorbei sein würde, hatte vor allem die notleidenden Einzelhändler Hoffnung schöpfen lassen.

Doch dann kam heute Angela Merkel. Einmal mehr spielte sich die Kanzlerin als oberste Bedenkenträgerin und Gesundheitswächterin auf – und sprach, wie „Focus“ respektvoll rapportiert, ein „Machtwort“. Für die Kanzlerin ist dies wieder ganz typisch: Sie spricht wie üblich „Machtworte“ da, wo sie eigentlich gar nicht zuständig ist, weil nämlich Länderhoheit gilt. So wie bei der Thüringer Ministerpräsidentenwahl prescht sie auch hier wieder mit anmaßender Kaltschäuzigkeit vor – und dekretiert, was für 83 Millionen Menschen beim Einkaufen und in öffentlichen Innenräumen zu gelten habe – sogar da, wo es überhaupt keine Infektionen mehr gibt.

Anmaßende Kaltschnäuzigkeit

Und die Länder fügen sich – der absurden Logik folgend, es dürfe „keinen Flickenteppich“ geben. Den gab es aber seit Beginn der Epidemie, und es gibt ihn noch – was nämlich das Auftreten des Virus in bestimmten Clustern und Schwerpunkten anlangt. Ganz abgesehen davon, dass die realen Gesundheitsgefahren und die scheinbare Mortalität von Covid längst mehr als zweifelhaft sind und sich die gesamte Pandemie als weitgehender globaler Fehlalarm erweist: Welchen Sinn macht es, in praktisch corona-freien Regionen dieselben Schutzvorkehrungen wie in „Hochrisikogebieten“ zu treffen?

Im Mai, bei den ersten Öffnungen, war man bereits weiter: Da setzte sich die unbedingte Zweckmäßigkeit einer Regionalisierung und Flexibilisierung der Maßnahmen – je nach lokaler Betroffenheit – durch. Doch was für Lockdowns gilt, darf beim nationalen „Maskenball“ nicht gelten: Der muss flächendeckend durchgedrückt werden.

Diese zentralistisch-gleichschaltende Herangehensweise macht auch vor Nationen nicht mehr halt: Nachdem – angesichts des tagelangen Ausbleibens von Neuinfektionen – auch dieses Argument des weiter grassierenden Virus´ nicht mehr zieht, wird die Gefahr nun ins Ausland verlagert – nach dem Motto: Solange irgendwo auf dem Planeten noch Corona existiert, sind wir nicht sicher. Anders gesagt: In dem Maß, wie angesichts von gerade noch knapp über 5.000 aktiven Infektionen im Land Corona zur absoluten Ausnahmeerscheinungen geworden ist, muss nun die Situation in anderen Erdteilen herhalten, um die Panikmache aufrechtzuerhalten: Brasilien, Russland – und natürlich die USA, von denen voreingenommene deutsche Medien ein nur noch abstruses Zerrbild malen.

Kontaktregeln, die nirgendwo mehr eingehalten werden, als Alibi

Und andere Lebens- und Gesundheitsrisiken scheint es in den verdrehten Köpfen deutscher Meinungsmacher sowieso nicht mehr zu geben als Corona. Derweil erkennt an der Basis, in der Normalbevölkerung niemand mehr den Sinn von Schutzmaßnahmen, die nur noch rituelle Bedeutung haben: Die verlogene, realitätsfremde Begründung, Masken seien notwendig „überall dort, wo kein ausreichender Abstand gehalten werden kann“, wird in jeder lauen Sommernacht spätestens mit Einsetzen der nicht minder willkürlichen Gastronomie-Sperrstunde (wochenends maximal 12 Uhr) sichtbar, wenn in den Innenstädten Menschen zu Tausenden auf einmal die Straßen und Plätze bevölkern, weil sie nirgends mehr einkehren dürfen (und die im Normalbetrieb übliche Entzerrung entfällt, wenn eben nicht alle auf einmal aufstehen und gehen): Die Zusammenballung dichtgedrängter Menschengruppen wie bei Stadt- und Volksfesten führt die „Abstandsregeln“ dann vollends ad absurdum.

Vor dem Hintergrund dieser – vor allem an den Wochenenden – überall zu bestaunenden potentiellen „Super-Spreadings“, die bezeichnenderweise allesamt ohne die geringsten Folgen bleiben, ist die für den Handel ruinöse Maskenpflicht erst recht nicht mehr zu begründen. Für die Geschäfte und Läden eine Katastrophe (zumal im Hochsommer), und vor allem für ältere Menschen in Bus und Bahn, am Bankschalter und im Supermarkt eine Schikane: Diese Symbolpolitik begreift kein Mensch mehr.

Ein Fest für linke Dirigisten

Mit Ausnahme freilich von linken Dirigisten, Bevormundern und Volkserziehern, die sich von der Corona-legitimierten Kontrolle der Massen durch Angst eine Art Generalprobe für das Handling künftiger – gerne auch künstlich heraufbeschworener – Krisen versprechen: Der Kampf gegen Rechts, die Durchsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, die Energie-und Mobilitätswende. Diktatur will geübt sein, sie braucht den Testfall.

So ist es wenig überraschend, dass die Parteigenosssen von Ober-Fürchtegott Karl Lauterbach zu den entschiedensten Masken-Apologeten zählen: SPD-Chef Walter-Borjans äußerte sich strikt gegen die Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel; das Maskentragen in Geschäften sei „eine Zumutung ist, aber eine zumutbare Zumutung“, sagte er in der „Bild„-Sendung „Die richtigen Fragen“. Und die Gewerkschaft Verdi – die anscheinend die Folgen für die Jobsicherheit ihre eigenen Angestellten aus dem Blick verloren hat – verlangte heute laut „dts Nachrichtenagentur“ eine unbedingte Beibehaltung der Maskenpflicht im Handel, weil die „Verkäuferinnen und Kassiererinnen der Gefahr einer Ansteckung besonders ausgesetzt“ seien. Die Pandemie sei „nach wie vor präsent“.

Es sind, wie auch in Merkels heutiger Erklärungen, aus der Zeit gefallene Argumente: vor drei Monaten (als es die Maskenpflicht noch gar nicht gab) hätte man sie ernstnehmen können. Inzwischen sind sie nicht nur falsch, sondern gefährlich. (DM)

Quelle: journalistenwatch.com vom 06.07.2020 


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7 Kommentare zu Merkels Machtwort zur Maske: Die Unfreiheit geht in die Verlängerung

  1. Annette sagt:

    Ich sehe eine politisch kriminelle Frau, die von Lohnempfängern in Ruhe gelassen wird, wider besseren Wissens.

  2. ulrike sagt:

    Solange die Maskenpflicht besteht gehe ich nicht zum Einkaufsbummel. Bin doch nicht blöd und laufe mit so einem Putzlappen im Gesicht in der Stadt herum.
    Es gibt genügend Online-Versandhändler die schöne Sachen zum verkaufen haben.

  3. ulrike sagt:

    So ein Blödmann. Hat der nichts anderes zu tun ?

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