BYE BYE STUTTGART: KOMMANDOZENTRALE FÜR US-TRUPPEN WIRD NACH BELGIEN VERLEGT!

 

Washington/Stuttgart – Die Kommandozentrale für die US-Truppen in Europa soll von Stuttgart nach Mons in Belgien verlegt werden.

Mitglieder der US-Streitkräfte gehen in den Patch Barracks nach dem Kommandowechsel des United States European Command (EUCOM) in Stuttgart am Hauptquartier vorbei.
Mitglieder der US-Streitkräfte gehen in den Patch Barracks nach dem Kommandowechsel des United States European Command (EUCOM) in Stuttgart am Hauptquartier vorbei.  © Marijan Murat/dpa

Dort ist bereits eines der beiden militärischen Hauptquartier der Nato angesiedelt.

Das kündigte der Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa, General Tod Wolters, am Mittwoch in Washington an.

Möglicherweise werde auch die Afrika-Kommandozentrale aus Stuttgart an einen Ort verlegt, der noch bestimmt werden müsse, fügte er hinzu.

Zuvor hatte US-Verteidigungsminister Mark Esper angekündigt, dass die Zahl der US-Soldaten in Deutschland um etwa ein Drittel reduziert werden soll.

 

Von den rund 36.000 Soldaten sollen 6400 in die USA zurückgeholt, weitere 5600 sollen in andere Nato-Länder verlegt werden.

Update: 16.56 Uhr

Innenminister Strobl enttäuscht über Verlegung

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) zeigt sich enttäuscht über die geplante Verlegung der Kommandozentrale für die US-Truppen in Europa von Stuttgart nach Mons in Belgien.

„Ich bin ziemlich sicher, die Soldaten, die hier in Stuttgart sind, hätten anders entschieden“, sagte er am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich versicherte er: „Wir waren, sind und bleiben gute Gastgeber für unsere amerikanischen Freunde.“

In Stuttgart sitzt neben dem militärischen Hauptquartier „European Command“ (Eucom) auch die für US-amerikanische Militäroperationen auf dem afrikanischen Kontinent zuständige Zentrale „Africom“. Der Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa, General Tod Wolters, schloss am Mittwoch in Washington auch deren Verlegung aus Stuttgart an einen anderen Ort nicht aus.

Strobl sagte, er sei gemeinsam mit Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bereits in Gesprächen, wie mittel- und langfristig mit eventuell frei werdenden Liegenschaften umgegangen werden könne. Insgesamt könnten die Pläne in Stuttgart rund 25.000 Angehörige der Streitkräfte, Zivilisten und Angehörige betreffen.

Update: 17.13 Uhr

Stuttgarts OB Kuhn übt Kritik

Die Verlegung Tausender US-Soldaten aus Stuttgart nach Belgien hat der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) kritisiert.

„Mit ihrer Entscheidung kündigt die US-Administration unter Präsident Trump Hals über Kopf die seit Jahrzehnten gewachsene, enge Zusammenarbeit in einer Strafaktion gegen einen Verbündeten und ohne Konsens im US-Kongress auf“, sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch.

Er bedauere die Konzepte der Amerikaner zum Truppenabzug. Stuttgart habe immer gute Beziehungen zu den US-Soldaten, den Zivilangestellten und ihren Angehörigen gepflegt. „Wir müssen nun abwarten, was das genau für die Standorte der US-Truppen in Stuttgart und der Region bedeuten wird und über welchen Zeitraum hinweg“, sagte er.

Quelle: tag24.de vom 29.07.2020 


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