Union nach der Wahl: Druck auf CDU-Vorsitzenden Laschet wächst

Armin Laschet spricht während einer Pressekonferenz der CDU. (AFP/Ina Fassbender / AFP)
Der CDU-Vorsitzende und gescheiterte Unionskanzlerkandidat Armin Laschet am Tag nach der Bundestagswahl in der Parteizentrale in Berlin (AFP/Ina Fassbender / AFP)

Nach der Niederlage der Union bei der Bundestagswahl wächst der Druck auf den CDU-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Laschet. Sein Parteikollege, Bundeswirtschaftsminister Altmaier, fordert eine Neuaufstellung der Partei – auch personell. Ob die neue Unionsfraktion vor diesem Hintergrund heute einen Vorsitzenden wählen wird, ist offen.

Als CDU und CSU im Frühjahr ihren gemeinsamen Kanzlerkandidaten bestimmten, sprach sich Altmaier (CDU) für den CSU-Vorsitzenden Söder aus – und gegen Laschet. Es sei nicht schön zu sehen, dass seine Befürchtungen in Bezug auf Laschet „von der Realität noch übertroffen wurden“, sagte Altmaier nun der „Rheinischen Post“ mit Verweis auf die großen Stimmenverluste der Union bei der Bundestagswahl. Die CDU müsse das Signal der Bürgerinnen und Bürger hören und jetzt „zügig über die inhaltliche und personelle Aufstellung der CDU für die Zukunft“ sprechen.


Anzuege.de

Röttgen will Erneuerung, aber (noch) keine personelle

Sein Parteikollege Röttgen forderte ebenfalls eine Erneuerung der CDU, riet im Gegensatz zu Altmaier aber von personellen Veränderungen zum jetzigen Zeitpunkt ab. Die CDU sei in „existenzieller Gefahr“, ihren Status als Volkspartei zu verlieren, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Parallel zu Verhandlungen über eine neue Regierung jetzt einen eigenen internen Wettbewerb in Gang zu setzen, „würde sich nicht miteinander vertragen“.

Röttgen hatte im Frühjahr die Wahl zum CDU-Vorsitz verloren, ihm werden weiterhin politische Ambitionen nachgesagt. Sollte die Union in der Opposition landen, bliebe ihr vor allem ein interessantes Amt: das des Unionsfraktionsvorsitzenden. Im ARD-Fernsehen ließ Röttgen gestern Abend offen, ob er an diesem Posten interessiert sein könnte. Er plädierte aber dafür, die Wahl bis zur Kanzlerwahl zu verschieben: „Erstens haben wir keinen Konsens in dieser Personalie, und zweitens wissen wir nicht, ob wir den Oppositionsführer oder den Vorsitzenden der größten Regierungsfraktion wählen. Das sind sehr unterschiedliche politische Aufgaben.“ Im Augenblick führt der CDU-Politiker Brinkhaus die Unionsfraktion.

„Wir haben die Wahl verloren. Punkt“

Insgesamt sitzt die Enttäuschung in der CDU über die verlorene Wahl tief. Bei vielen kommt Unverständnis hinzu – darüber, dass Laschet nach Schließung der Wahllokale am Sonntag einen Regierungsauftrag für die Union propagierte, obwohl die SPD am Ende stärkste Kraft wurde. Mehrere führende CDU-Politiker widersprachen Laschet, unter ihnen Hessens Ministerpräsident Bouffier. Die stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Connemann sagte der Funke-Mediengruppe, die Mehrheit der Wähler habe CDU und CSU das Vertrauen entzogen und keinen Auftrag zur Regierungsbildung erteilt. Der Vorsitzende der Jungen Union, Kuban, konstatierte knapp: „Wir haben die Wahl verloren. Punkt.“ Der Ball liege jetzt im Feld der SPD.

Quelle: Deutschlandfunk vom 28.09.2021

Sie finden staseve auf Telegram unter https://t.me/fruehwaldinformiert

Sie finden staseve auf Gab unter https://gab.com/staseve

Sie finden uns auf Gettr https://gettr.com/user/peterfruehwald

Besuchen Sie den Shop durch klicken aufs Bild

 

Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Geschichte, Kultur, Nachrichten, Politik, Soziales, StaSeVe Aktuell, Völkerrecht, Wirtschaft, Wissenschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Kommentare zu Union nach der Wahl: Druck auf CDU-Vorsitzenden Laschet wächst

  1. Bernhard sagt:

    Laschet ist ne Flasche, daher >>> Flaschet

  2. Kleiner Grauer sagt:

    Es gab keine Wahl und gleich gar nicht eine gültige. Es gibt Zahlen über Vortäuschung einer fingierten und ungültigen Volksbefragung auf einem Teilgebiet des besetzten deutschen Reichs im Auftrag von nicht gewählten und pseudo Personen als Vertreter einer illegalen Volksverratenden Vereinigung einer am 17. 7. 90 erloschenen Firma.

  3. Rosemarie Pauly sagt:

    … Es sei nicht schön zu sehen, dass seine Befürchtungen in Bezug auf Laschet „von der Realität noch übertroffen wurden“, sagte Altmaier nun der „Rheinischen Post“ mit Verweis auf die großen Stimmenverluste der Union bei der Bundestagswahl…
    …Die CDU sei in „existenzieller Gefahr“, ihren Status als Volkspartei zu verlieren, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“…

    Den Status haben sie längst verloren.
    Die von den Medien propagierten Kanzlerkandidaten Scholz, Laschet und Baerbock sind alle drei nicht tragbar. Machen wir uns nichts vor, aber sie werden es schon so hinmauscheln, dass am Ende die Groko in nur leicht veränderter Form den Karren noch tiefer eingräbt, als Merkel es schon getan hat. Der Schlamm saugt ohnehin von unten, und von oben hauen sie noch mit dem Vorschlaghammer drauf.

  4. Ulrike sagt:

    Wussten die von der CDU nicht was für eine Flasche der Laschet ist weil sie ihn auserkoren haben ???? Nun haben sie den Salat.

    Alle 3 Kanzlerkandiaten sind nicht annehmbar. Scholz wegen Bankaffäre, Barenbock zu doof und Laschet eine Schlafmütze hoch drei.

    Himmel hilf und rette uns vor diesen Volksveräpplern.

  5. birgit sagt:

    Es war die Wahl zwischen Pest, Cholera und Syphilis !

    DIE sind hingegangen, DIE Schlafschafe, der Dooofmichel !!!!
    Beim Intelligenztest durchgefallen !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.