Polizei suspendiert „Reichsbürger“ – Bei der AfD bleibt er im Kreisvorstand


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Polizeipräsidium Hamm
Bei der Polizei in Hamm arbeitete der Kommissar im Drogendezernat. Ein Bekannter: „Er hat sich immer sehr für Geschichte interessiert“Foto: Paul Scharapov

Hamm – Bei der Polizei flog er raus, weil er ein „Reichsbürger“sein soll. Doch die „Alternative für Deutschland“ (AfD) hält an Siegmar Wirths fest. Der suspendierte Drogen-Fahnder engagiert sich als Vizechef im Hammer Kreisvorstand.

Vorwürfe, dass der langjährige Ermittler mit der verfassungsfeindlichen „Reichsbürger“-Bewegung sympathisiert, waren schon Ende 2016 bekannt geworden. Die Polizei leitete ein Disziplinarverfahren ein.

Kriminalhauptkommissar Siegmar Wirths
Kriminalhauptkommissar Siegmar Wirths soll mit der „Reichsbürger“-Bewegung sympathisieren, Kollegen nahmen ihm seine Waffen abFoto: AfD

Innenminister Ralf Jäger (55, SPD) zu „Reichsbürgern“: „Sie lehnen das Grundgesetz ab und tun so, als bestehe das Deutsche Reich fort. Die Gruppierung wird vom Verfassungsschutz beobachtet.“

Am 20. Februar standen dann die Kollegen bei „Siggi“ (wohnt im Ortsteil Uentrop) vor der Haustür – mit einem Spezialeinsatzkommando! Polizeisprecher Christopher Grauwinkel (46): „Eine Sicherheitsmaßnahme, da der Kollege auch Jäger ist und mehrere Waffen hat.“

Quelle: Bild-online vom 09.03.2017

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6 Kommentare zu Polizei suspendiert „Reichsbürger“ – Bei der AfD bleibt er im Kreisvorstand

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  2. Dir ist Unrecht widerfahren? Das geht hierzulande schnell, da wir uns erwiesen in einem noch immer besetzten Kriegsgebiet befinden, in welchem zusätzlich auch noch Nachfolgenazis die eigenen Landsleute terrorisieren und ausplündern. Die Terrorbanden nennen sich unter anderem „Polizisten“, „Gerichtsvollzieher“, „Staatsdiener“ „Beamte“! Erwiesene Tatsache ist, dass das hiesige Land gar kein Staat ist, gar kein Staat sein kann, da kein einziges Element der Drei- Elemente-Lehre erfüllt ist, welche völkerrechtlich vorschreibt, dass ein Staat folgendes zu haben hat, um ein Staat zu sein:

    Staatsvolk, Staatsterritorium, eigene Staatsgewalt: Nichts davon ist hierzulande vorhanden. Daraus folgt logischerweise und messerscharf feststellbar: Wo kein Staat, da auch keine Staatsdiener. Beamte gibt es hierzulande ebenfalls nicht, da der Beamtenstatus bereits am achten Mai des Jahres 1945 erloschen ist (siehe 1 BVR 147/52, Leitsatz 2). Da sich alle sogenannte „Beamte“ auf erloschene Gesetze berufen (STPO, ZPO, OWIG usw.), im Gegensatz dazu aber gültige Gesetze (HLKO, Genfer Konventionen, UN-Resolutionen usw.) ignorieren, sollte jeder und jede per Einschreiben diese Scheinbeamten anzeigen! Man sende den Beschuldigten eine Durchschrift, damit diese wissen, dass etwas gegen sie in die Wege geleitet wurde und aktenkundig wird.

    https://www.facebook.com/groups/MeineRepublikDeutschland ist meine beste Gruppe im Facebook, herzlich willkommen!

  3. Birgit sagt:

    Einfach nur noch lächerlich ! In Geschichte nicht aufgepasst? Kollegen Polizisten, entwaffnet EUCH gegenseitig. IHR seid ALLE Reichsbürger !

    Nicht zu verwechseln mit den Reichsdeutschen, die spielen in einer anderen Liga.

  4. Ron Poul sagt:

    dieses treiben hat ja bald ein ende…und die BULLEN die immer noch in das MERKELROTN stossen brauchen sich dann nicht zu wundern wenn sie denn richtig die HUCKE voll kriegen. die haben dann keine ruhe mehr .

  5. Annette sagt:

    Erich ist schon der Überhammer. Bläst zur Jagd auf die Reichsbürger und sieht sie als Feinde der Demokratie.

    Auslöser war ein Artikel im Heimatblatt WA (Westfälischer Anzeiger) https://www.wa.de/hamm/stadt-hamm-besitzen-zwei-genannten-reichsbuerger-legal-schusswaffen-6868429.html
    Und nun? Der Staatsfeind wird diskriminiert. Dazu auch ein Offener Brief an das Innenministerium:
    Sehr geehrter Herr Innenminister,

    wenn jemand als unzuverlässig im Bezug auf das Führen eines Kleinen Waffenscheins gilt, welcher private Schutz, präventiv gesehen, ist ihm dann überhaupt noch möglich?
    Wenn Tränengas (nicht Pfeffer-Spray ! ) nicht mitgeführt werden darf, ist ein Mensch folglich ohne Schutz seiner fundamentalsten Grundrechte?

    Sie, Herr Innenminister, werden von Ihren Bodyguards bestens geschützt, doch nach Einbruch der Dunkelheit traut man sich als Frau nicht mehr auf die Strasse, um am öffentlichen Leben Teilhabe zu pflegen.

    Darf ich auf weiteren folgenden Mißstand hinweisen: Es wurden Abermillionen Dosen Pfefferspray für den Außerhausschutz verkauft. Dem gegenüber steht eine verschwindend geringe Zahl an Kleinen Waffenscheinen.
    Wenn nun ein als Reichsbürger gebranntmarkter Mensch potentiell in Ihren Augen eine schwere Gefahr für die BRD darstellt, obwohl er sich an das Gesetz hält und den behördlich vorgeschriebenen Kleinen Waffenschein käuflich erwirbt, dann ist das doch ein Widerspruch in sich. Bisher dachte ich, Menschen mit Kritik am System haben auch Grundrechte (es gibt Urteile in Sachen Meinungsfreiheit), doch eine „Prognoseentscheidung“ für den Entzug eines absolut lächerlichen Kleinen Waffenscheins, der letztendlich nur ein Geschäftsmodell darstellt und zudem absolut wertlos ist für den Bürger, macht aus kritischen Menschen MIT gelebter AKZEPTANZ der gesellschaftlich sozialen Normen (auch die Selbstverwalter etc.) politisch Verfolgte mit eingeschränkten oder nicht mehr vorhandenen Bürgerrechten. Sollen sich dergestalt diffamierte Leute in Notsituationen nicht wehren dürfen? Was mache ich als Frau in einer Notwehrsituation ohne Anrecht auf Selbstverteidigung (Tränengas), wenn ich rein körperlich gesehen ansonsten unterlegen bin?

    Wenn Sie nun die aus dem Ruder laufende Clan-Entwicklung in Berlin, Frankfurt, Bremen etc. berücksichtigen, verfolgt die Polizei, statt jenen Einhalt zu gebieten, rigoros Systemkritiker (zu denen tatsächlich wenige schwarze Schafe gehören, die wegen fragwürdiger Handlungen von sich Reden machen), die mit der Politik nicht ganz einverstanden sind. Hier ist die Polizei offensichtlich mut- und machtlos und läßt arabische/libanesische Clans eine unbehelligte Mafia-Struktur leben. Ob nun Richter oder Staatsanwälte eingeschüchtert werden oder nicht, können Sie besser beurteilen, da dieses anscheinend nicht gut ist, für den Bürger zu wissen.
    Nur ein Beispiel: Bremen: Miri-Clan, 3500 Familienzusammengehörige, davon 1800 schwerstkriminelle Zeitgenossen, denen man besser niemals begegnet.

    Es stellt sich also die Frage, sind als „Reichsbürger“ diffamierte Menschen zum Leben ohne Schutzanspruch verdammt? Welche Hilfsmittel sind behördlich registrierten Reichsbürgern mit entzogenem Kleinen Waffenschein noch möglich? Mir persönlich sind keine bekannt.

  6. Pingback: Dies & Das vom 10. März 2017 | freistaatpreussenblog

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