Entflohener albanischer Abzuschiebender lässt Hamburger Flugbetrieb stocken


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Foto: Durch Fasttailwind/shutterstock
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Acht Flüge gestrichen, zwölf Flüge verspätet: Die Flucht eines abgelehnten Asylbewerbers aus #Albanien aus einer Abschiebeeinrichtung hat am Donnerstagabend erhebliche Probleme im Flugbetrieb verursacht. Es war befürchtet worden, dass er aufs Rollfeld gelaufen sein könnte.

Von Verena B.

Nach Angaben der der #Hamburger Innenbehörde vom Freitag wurde ein 24-jähriger #Algerier am Zaun der Abschiebe-Einrichtung entdeckt. Er gab später zu, dem Albaner über den Zaun geholfen zu haben.

Am #Hamburger Flughafen war vor etwa einem Jahr die bundesweite erste Abschiebe-Unterkunft (Refugees not welcome) eröffnet worden. Es ist nicht das erste Mal, dass jemand von dort verschwand. So soll es nach unbestätigten Berichten zwei, drei Fälle in der Vergangenheit gegeben haben. Deshalb soll in der kommenden Woche über bauliche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit beraten werden.

Nach dem 22-jährigen Albaner wurde am Freitag noch gesucht. Er hatte seine Flucht offensichtlich gut vorbereitet. So war sein Bett in seinem Zimmer so gemacht, dass es aussah, als würde er dort schlafen, wie eine Sprecherin der Innenbehörde sagte. Als feststand, dass er verschwunden war, wurde der Flughafen informiert, da die Gefahr bestand, dass der aufs Rollfeld gelaufen war, berichtete dpa.

 

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Wenn man den diesbezüglichen Bericht der Welt liest, bekommt man einen Lachanfall:

Personen auf der Rollbahn haben den Hamburger Flughafen für eine Stunde lahmgelegt. Eine Person ist weiterhin flüchtig. Laut #Bundespolizei handelte es sich wohl um Menschen, die aus dem Ausreisegewahrsam geflüchtet sind.

Der Flughafen Hamburg ist nach einer gut einstündigen Sperrung am Donnerstagabend wieder geöffnet worden. Wie ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte, ist der Helmut-Schmidt-Airport um 21.35 Uhr wieder freigegeben worden. Polizeisprecher Timo Zill sagte der dpa, dass zwei Personen gegen 19 Uhr das Rollfeld betreten hätten.

Eine Person sei inzwischen in Gewahrsam genommen worden, die zweite ist weiterhin flüchtig. Dabei handelt es sich laut Bundespolizei voraussichtlich um Personen, die aus dem Ausreisegewahrsam geflüchtet sind. Details dazu waren am Abend noch nicht bekannt.

Am Flughafen der Hansestadt wurden die aufgeschobenen Flüge nach der Freigabe abgearbeitet. Die Passagiere hätten in der Zwischenzeit im Terminal gewartet. „Das ist für die Fluggäste unangenehm, aber die meisten haben Verständnis, weil es sich um eine Sicherheitsfrage handelt“, sagte Sprecherin Janet Niemeyer.

Nach Informationen der Flugsicherung in Bremen sind vier Maschinen, die ursprünglich in Hamburg landen sollten, dorthin umgeleitet worden. Ein Sprecher des Flughafens Hannover teilte der dpa auf Anfrage mit, weitere acht Maschinen seien in der niedersächsischen Landeshauptstadt gelandet.

Erst kürzlich war ein #Asylbewerber auf das Vorfeld des Frankfurter Flughafens gelangt. Bei seiner Festnahme rund eine Stunde später habe er einen Asylantrag gestellt. Wie die Polizei Frankfurt später mitteilte, wollte er nach Italien.

Die Sicherheit für fliehende #Flüchtlinge muss erhöht werden, damit sie auf dem Rollfeld nicht überrollt werden. Es ist prima, dass die meisten Flugreisenden Verständnis für den Flüchtenden hatten. Diese übernehmen dann sicher auch gerne die Kosten für die Aktion, denn Pro Asyl wird sie wohl kaum tragen. Die Kommentare der Leser des WELT-Artikels sind durchweg rassistisch, denn diese Leser zeigen überhaupt kein Verständnis.


Höllberg

Quelle: journalistenwatch.com vom 12.11.2017

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