Gespräche USA – Taliban Kiesewetter (CDU): „Frieden schwer möglich“

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter (picture-alliance/ dpa / Stephanie Pilick)
Roderich Kiesewetter (picture-alliance/ dpa / Stephanie Pilick)

Der CDU-Politiker Kiesewetter ist hinsichtlich der Friedensgespräche zwischen den USA und den Taliban in Afghanistan skeptisch.

Kiesewetter sagte im Deutschlandfunk, die immer wieder stattfindenden Anschläge der Taliban machten einen Erfolg der Verhandlungen unwahrscheinlich. Zudem könne man den Taliban nicht viele Bedingungen stellen. Der Obmann der Union im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages verwies darauf, dass der Afghanistaneinsatz nur durch die USA funktionsfähig sei. Aufgrund dieser Abhängigkeit sei es wichtig, dass die Partner und die Regierung in Kabul in die Gespräche miteinbezogen würden. Kiesewetter plädierte für Verhandlungen auf UNO-Ebene. Deutschland könne hierbei eine wichtige Rolle übernehmen.

Die Taliban hatten die jüngst beendete Gesprächsrunde mit den USA über einen Truppenabzug in Afghanistan als „ergiebig“ bezeichnet. Ein Talibansprecher sagte, nun würden beide Seiten über die nächsten Schritte beraten. Geplant ist, bis zum 1. September ein Abkommen auszuhandeln. Darin soll der Abzug amerikanischer Soldaten und der NATO-Truppen aus Afghanistan geregelt werden.

Quelle: Deutschlandfunk vom 13.08.2019 


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2 Kommentare zu Gespräche USA – Taliban Kiesewetter (CDU): „Frieden schwer möglich“

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  2. gerhard sagt:

    Taliban….da war doch was… diewurden doch auf Betreiben der USA gebildet um damals gegen die Russen zu kämpfen??? Inzwischen werden die Taliban das Spiel der USA durschaut haben.

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