Elektrische Weihnachtszeit: Advent, Advent, ein Tesla brennt …

Tesla brennt – Foto: Screenshot Youtube
 

Reihenweise brennen Teslas aus. Mit E-Scootern und Postzustellungsautos ist es genauso. Nun hat Flixbus einen Elektrobus auf der Langstrecke Frankfurt-Mannheim ausgesondert. Noch nicht einmal die 85 Kilometer zwischen den beiden Städten waren mit dem Elektrogefährt zuverlässig abzudecken, wie die dts-Nachrichtenagentur meldet. In Nürtingen wurde ebenfalls eine elektrische Stadtbuslinie aufgegeben. Der Akku des Kleinbusses der Sprinter-Klasse war verbraucht. Ein Ersatz hätte 80.000 Euro gekostet. Und aus Kalifornien erreichte uns das Video von einer Fahrzeugschlange, eine halbe Meile lang, und alles Teslas, die stundenlang vor der Zufahrt zu einer Stromtankstelle warteten.

von Max Erdinger

Wer gedacht hatte, die Verschandelung unserer Landschaften mit Windrädern, sei unter Dämlichkeitsgesichtspunkten nicht mehr zu toppen, der hat nicht an die sogenannte E-Mobilität gedacht, die mehr einer elektrischen Lahmlegung des Individualverkehrs gleicht, als seiner Mobilisierung. Die Reichweiten der E-Mobile waren schon immer bescheiden, bei Kälte sinkt sie noch einmal dramatisch. Zudem brennen die Elektrokisten häufig, was sehr giftigen Qualm in die liebe Umwelt entläßt, und sie sind äußerst schwierig zu löschen.

Nach Verkehrsunfällen stehen die Retter unter Lebensgefahr, wenn sie Unfallopfer aus den Hochspannungsgefährten z.B. herausschneiden wollen. An den wenigen Stromladesäulen, die es gibt, wird für eine „Tankfüllung“ bereits kräftiger abkassiert, als an einer herkömmlichen Zapfsäule, sofern das teure E-Mobil nicht schon beim Laden Feuer fängt, womit sich das Bezahlen des getankten Stroms dann erübrigt. Ganze Wohnhäuser sind inzwischen abgebrannt, weil sich der nächtens zu ladende E-Scooter in der Garage entzündet hat. Smartphones dürfen beim Fliegen wegen der Entzündlichkeit ihrer Akkus nicht im Gepäckabteil befördert werden, sondern müssen im Handgepäck bleiben, so daß sie jederzeit unter Kontrolle zu halten sind. Und man weiß, warum keine Stromladesäulen in Tiefgaragen eingebaut werden dürfen. Nicht nur Flixbus hat seinen Elektrobus wieder aus dem Programm genommen, sondern auch die Post hat viele ihrer elektrischen Postzustellungsautos stillgelegt.

Dessen ungeachtet verkündete die Heimsuchung im Kanzleramt erst kürzlich, in den kommenden zehn Jahren eine Million neuer Ladesäulen für Elektroautos „schaffen“ zu wollen im Rahmen ihres höchstpersönlichen „Wir schaffen das-Programms“. Das heißt, alle fünf bis sechs Minuten müsste momentan irgendwo eine neue Ladesäule auftauchen, der dann freilich der Strom fehlt. Die Grundlast der deutschen Energieversorgung müsste etwa vervierfacht werden, wollten auch nur eine Million E-Auto-Besitzer ihre Vehikel vorzugsweise zeitgleich in den Abendstunden wieder aufladen. In Deutschland gab es im Januar 2019 insgesamt 65 Millionen zugelassener Kraftfahrzeuge, etwa die Hälfte davon Dieselmobile.

Derweilen kommen neue Empfehlungen aus dem Umweltbundesamt im Lande der exorbitanten Steuerquote, die in ihrer Unverfrorenheit etwa so intelligent sind, wie die Umweltbundesministerin aussieht. Anhebung des Spritpreises für Benziner um knapp 50 Cent, für Diesel um 70 Cent. Generelles Tempolimit auf Autobahnen von 120. Keine Frage: Die ideologisch am wenigsten verpeilte, dafür aber kompetenteste Bundesregierung, die wir je hatten seit 1949, befindet sich im Kriegszustand mit den Bürgern und dem Individualverkehr. Das muß sie auch, denn es geht um nichts geringeres, als um die Zukunft der Menschheit und des Planeten, um die Rettung des Weltklimas und das Abräumen des ersten Preises beim globalen Wettbewerb von „Schöner Denken“. Die phantastischsten Geschichten sind zugleich auch die schönsten.

Ist der Ruf erst ruiniert …

… lebt sich´s völlig ungeniert, scheint die Devise bei der GroKo inzwischen zu sein. Weder bei der Bundesregierung noch bei ihren Medienbütteln, besonders den öffentlich-rechtlichen, dürfte man sich Illusionen darüber machen, was einem personell droht, sollte es nicht gelingen, die politische Macht und die mediale Deutungshoheit zu behalten. Nur darum geht es noch. Die Fehlleistungen der vergangenen Jahre wären bei ihrer Ahndung allesamt dazu geeignet, nicht nur Karrieren zu beenden, sondern auch noch dazu, juristisch aufgearbeitet zu werden. Da kann vernünftige Sachpolitik erstrecht keine große Rolle mehr spielen. Man würde nur seine eigenen Fehlleistungen in der Vergangenheit zugeben. Die Geschichten, die der Souverän zu hören bekommt, werden deshalb immer phantastischer. Die zunächst schleichende Repression galoppiert inzwischen, wie nicht nur die Entlassung von Uwe Steimle beim MDR nahelegt. Sein Rauswurf wird offiziell begründet damit, Uwe Steimle habe dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk einmal zu oft ungeziemliche Staatsnähe vorgeworfen. MDR-Intendantin seit 2011 ist übrigens Karola Wille, altes SED-Gestein, das zu DDR-Zeiten Hardcore-Klassenkampf geführt hat. Die alte DDR feiert gerade wieder fröhliche Urständ. Alte DDR-Kader und westliche Salonbolschewisten haben zusammengefunden und übernehmen zunehmend die Kontrolle über alles. Ab 2020 sollen alle Neuwagen automatisch ihren Spritverbrauch an einen Rechner der EU übermitteln. Und wurde bisher nur die Geschwindigkeit „geblitzt“, denkt man inzwischen auch schon über „Lärmblitzer“ nach. Und über immer weitere Steuererhöhungen, also über das Geld anderer Leute.

Wende bis der Arzt kommt

Sowohl die Heimsuchung im Kanzleramt als auch der neue SPD-Vize, Kevin Kühnert, sehen den Gipfel der Weisheit nach eigenem Bekunden darin, „die Dinge vom Ende her zu denken“. Daneben läge, wer ihnen unterstellt, am Ende habe jemals eine realistische Vision gestanden. Aber das ist jetzt nicht mehr wichtig. Inzwischen befindet sich das politisch-mediale Establishment in einer Lage, in der es selbst die Quadratur des Kreises als politisches Ziel ausgeben könnte, um Quadratssteuern zu erheben. Es ist ohnehin schon egal. Abzocken, so lange es noch irgendwie geht. Daß es den Abgezockten immer schlechter geht dabei, kann nun wirklich nicht mehr von Interesse sein. Wenn letztlich alles getan werden muß, um den eigenen Untergang zu verhindern, spielt es keine große Rolle mehr, was man nebenher noch als Pseudo-Arbeitsnachweis vorlegt. Man denkt ja auch gar nicht mehr daran, sich einfach so abwählen zu lassen, und wenn man dazu die irrwitzigsten Wahlverliererkoalitionen bilden muß. Die Etablierten sitzen alle im selben Boot. Die bessere Alternative für Deutschland wäre zwar die AfD, aber Deutschland kann einen nicht mehr interessieren, wenn das Bessere für Deutschland zugleich das Schlechtere für einen selbst wäre. Also: AfD-Bashing was das Zeug hält, Ausgrenzung, Diffamierung, Stigmatisierung, Bruch der Regeln usw.usf. Alles muß dem eigenen Machterhalt untergeordnet werden, weil es sonst übel ausgeht. Vielleicht sollte man nach dem E-Hype einen Bananenhype lostreten und noch ein Banenengeradebiegeministerium auf Steuerzahlers Kosten „schaffen“?

Dasselbe Bundesumweltamt übrigens, das mit Vorschlägen daherkommt, die so intelligent sind, wie Frau Ministerin aus der Wäsche schaut, erteilt dem sogenannten Care-Diesel von Bosch keine Zulassung, obwohl er um etwa 65 Prozent „umweltfreundlicher“ wäre, als herkömmlicher Dieselkraftstoff. Begründung: Mit dem E-Auto steht bereits eine Alternative zum Diesel-PKW zur Verfügung. Und diejenigen hierzulande, die nicht über die sprichwörtliche Eselsgeduld des deutschen Durchschnittsmichels verfügen, fragen sich, ob das alles vielleicht nur noch ein böser Traum ist. „Zwickt´s mi, i glaab, i traam …“

Quelle: journalistenwatch.com vom 06.12.2019 


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5 Kommentare zu Elektrische Weihnachtszeit: Advent, Advent, ein Tesla brennt …

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Auszug
    #Dessen ungeachtet verkündete die Heimsuchung im Kanzleramt erst kürzlich, #
    Auszug Ende
    Das der berittene Esel zum Straßenbild bei uns gehört, davon sind wir nicht mehr weit weg. Dann fühlen sich welche richtig wie zuhause. Getreide wird wieder mit den Mahlsteinen gemahlen, welche ein im Kreise laufendes Kamel bewegt. „IM Heimsuchung“ wird auf dem Esel in die Welthauptstadt einreiten. Ob „IM Heimsuchung“ mit Teddybären beworfen wird???
    Wenn es Außerirdische gibt die Raum und Zeit überbrücken können, dann machen die es nicht mit E-Autos und Kamelen als Transportmittel. Das heißt: Die haben eine Gesellschaft ohne eine bestimmte Kirche und die Grünen, die diesen Fortschritt verhindert haben.

  3. ulrike sagt:

    Da werden noch viele brennen bis die Menschheit kapiert dass das ein totgerittenes Pferd ist. Lasst mal so einen Kiste in einem Parkhaus brennen – das gibt ein Inferno.

    • Annette sagt:

      Ist ja mein schreiben… Tief im Keller, da, wo 150 Benziner, 90 Diesel und 10 E-Autos stehen, ist es eine Frage der Zeit, wann zwischen Keller und Dach 25 Stockwerke in Brand geraten…

      Ich höre schon die Vollpfosten reden… damit konnte doch nun wirklich niemand mit rechnen, daß das so kommen konnte.
      (Wie war das denn mit den Styropor-Fassaden? Alles gut durchdacht, was?)
      Dilettanten, Kompetenzsimulanten und Gesetze, das zusammen geht nie gut.

  4. Annette sagt:

    Nicht jedes helle Licht in der Nacht ist eine Laterne,
    es könnte auch ein E-Auto sein.

    Prust ! Lachanfall… die nichtstaatliche Regierung ist immer wieder putzig (aber auch gefährlich…verfolgt Kritiker und formt politisch Verfolgte ala BRD)

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