Wiedergeburt des Nationalstaates in Zeiten der Todesseuche

Von Willy Wimmer

In diesen Tagen sickern auf dem üblichen Weg in Berlin Gutachten, die von der Staatsspitze in Auftrag gegeben worden sind, über die geneigte Presse an die Öffentlichkeit. Das kennt man. Das sind die „geheim“, „streng geheim“ oder gar „cosmic“ gestempelten Papiere, bei denen sichergestellt werden soll, daß nur die Richtigen diese Papiere an die Presse durchstechen können. Die anderen, die andere Motive zum Durchstechen haben könnten, landen im Knast, wenn sie erwischt werden.

Diesmal geht es aber um unser aller Leben und unsere Gesundheit. Wir als Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, von unseren gewählten Repräsentanten zu erfahren, wie es um uns steht.

Da waren im Ergebnis die letzten Monate ein Musterbeispiel für tödliches Versagen, auch wenn der Bundesgesundheitsminister sein Bestes gegeben hat und dies immer noch macht. Die Bundeskanzlerin war in den entscheidenden Monaten geradezu unsichtbar und abgetaucht. Heute entzieht sie sich der öffentlichen Wahnehmung trotz eindeutiger Testergebnisse hinter häuslichen Gardinen. Man muß sich fragen, was das soll und ob das die angemessene Vorgehensweise in einer für uns alle verzweifelten Lage ist?

Der Staat verlangt nach Führung

Alle Regierungschefs in der bekannten Welt verhalten sich anders, selbst wenn man an den in Quarantäne befindlichen kanadischen Ministerpräsidenten Trudeau denkt. Der Staat und das sind wir alle, verlangt nach Führung. Wenn man das nicht kann oder will, sollte man seine Aufgabe zurückgeben. Das Kabinett hat beachtliche Schwergewichte, denen man Handlungsstärke attestieren kann. Da ragen Hubertus Heil und Olaf Scholz neben Jens Spahn hervor. Markus Söder als Bundeskanzler wäre die Komplettierung einer schlagkräftigen Spitzenmannschaft. Gerade dann, wenn man in den durchgestochenen Dokumenten davon lesen kann, was uns im schlimmsten Fall ins Haus stehen könnte.

Es ist aber nicht nur die augenfällige Abstinenz der Bundeskanzlerin, die uns allen gefährlich wird. Unser Staat hat seine Fähigkeit verloren, die er in Zeiten des Kalten Krieges hatte: über den „Gemeinsamen Ausschuß“ Parlament, Bundesrat und Regierung an einen Tisch zu zwingen, um sich als Staat der Herausforderung zu stellen. Das waren seinerzeit Übungen. Heute ist das die tödliche Wirklichkeit und wir wissen als Staat nicht mehr, wie wir damit umzugehen haben.

Die Redaktion von politik.der-privatinvestor.de: Wir danken Willy Wimmer ganz herzlich für die Überlassung seines Textes.

Quelle: politik.der-privatinvestor.de vom 27.03.2020


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7 Kommentare zu Wiedergeburt des Nationalstaates in Zeiten der Todesseuche

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Auszug
    #Das Kabinett hat beachtliche Schwergewichte, denen man Handlungsstärke attestieren kann. Da ragen Hubertus Heil und Olaf Scholz neben Jens Spahn hervor. Markus Söder als Bundeskanzler wäre die Komplettierung einer schlagkräftigen Spitzenmannschaft.#
    Auszug Ende
    Habe das mehrmals gelesen. Bin auch ganz knapp ander Schnapsflasche vorbei geschrammt. Das kann man sich nicht zurecht saufen! Hier haben die Freimaurer aber einen Prachteber vorgeschickt. Ein Jäger würde Palmhirsch dazu sagen. Für die Freimaurer ein 23 bis 33 Ender. Wie ehem. Buka. Helmut Schmidt.
    Die Freimaurer Zahlen haben heute in Sachsen mit der 15 angefangen!!!
    Da kommt heute schon noch etwas.

  2. Kleiner Grauer sagt:

    Im Netz gefunden
    Auszug

    #Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?
    Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
    Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
    Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
    Kennst du es wohl? Dahin!
    Dahin möcht‘ ich mit dir,
    O mein Geliebter, ziehn.

    Johann Wolfgang von Goethe

    #Die Wut der Südeuropäer auf die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ sich bereits vor zehn Jahren in Gesprächen mit der einheimischen Bevölkerung erahnen. Merkel war gleichermaßen unbeliebt in Griechenland, Serbien, Kroatien, Italien und anderswo. Und das ist noch diplomatisch formuliert. Was Silvio Berlusconi hinter vorgehaltener Hand über Merkel und Kapo Schulz (SPD) sagte, bewies nur, daß helle Köpfe schon sehr früh das richtige Gespür für eine Kanzlerin hatten, welche in den deutschen Zwangsmedien stets nach dem Schema „Wir Merkeldeutschen sind die Guten, die anderen wie Putins Russen, Erdogans Türken oder die Chinesen, das sind die Bösen, dort gibt es keine Meinungsfreiheit, keine Pressefreiheit, keine Demokratie!“ glorifiziert wurde.
    Rückblickend gesehen bedaure ich es zutiefst, daß ich Merkel 2011 in Italien in einem schwachen Moment indoktrinierter Naivität vor den wütenden Kommentaren der Einheimischen noch in Schutz genommen hatte. Mein Vertrauen in die deutschen Zwangsmedien samt Relotiuspresse war zu jener Zeit noch nicht nachhaltig zerstört.
    Das hat sich 2014 gewaltig geändert. Die anschwellenden Flüchtlingsströme und Merkels Silvesteransprache 2014/15, in der die gute Kanzlerin ähnlich halluzinierte wie 2018 über angebliche Hetzjagden in Chemnitz waren der definitive Wendepunkt im Leben eines FDP-Wählers.
    Die Schmutzkampagne von Merkel gegen die Graswurzelbewegung Pegida mit Sätzen wie
    „Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen!“, warnte die Bundeskanzlerin, zu oft seien „Vorurteile, Kälte, ja, sogar Hass in deren Herzen!“
    war zu infam, um Merkel noch länger die Stange zu halten.
    Merkels widerwärtiger moralischer Imperialismus als Renaissance eines überkommenen Kolonialismus vergangener Zeiten charakterisiert den Duktus der Pfarrerstochter, die ideologischen Heiden des Kontinents an ihrem Wesen genesen lassen zu wollen. Als aufgrund Merkels dilettantischer Politik – der ihr von willfährigen Jubelmedien als Humanismus ausgelegt wurde – 2015 mit über einer Million „Fachkräften“ das Haus Europa lichterloh brannte faselte Merkel von Solidarität und wollte den Brand gleichmässig in allen Zimmern des Hauses verteilen. Zum Glück widerstanden jene Völker Europas, die Merkel ideologisch noch nicht unterjocht hatte.
    Merkel ist eine Schönwetter-Kanzlerin – völlig ungeeignet für Krisen-Situationen. Das war 2015 im Vorfeld der sogenannten Flüchtlingskrise- als bereits namhafte Asylkritiker rechtzeitig vor heraufziehendem Ungemach warnten – nicht anders als 2020 – als angesichts rapid zunehmender und grassierender Covid-19 Epidemien Fachkräfte wie der NRW-Ministerpräsident Laschet als Clown beim Karneval für ungetrübte Stimmung auf der Andrea Doria sorgte.
    Jeder der es wissen wollte, konnte anhand der zuerst aus China, dann aus Italien hereinprasselnden Hiobsbotschaften das drohende Szenario vorhersehen. Bereits am 24. Februar riegelte Italien wegen des Ausbruchs einer nun wohlbekannten Seuche seine Städte ab. Merkel reagierte in dieser kritischen Phase nicht. Madame Kasner blockierte sogar Pläne, die Grenzen zu schließen. Erst nach einem Brandbrief der BILD-Zeitung meldete sich Merkel viel zu spät in der zweiten März-Woche zu Wort, was Isabella Klais wie folgt kommentierte:
    „Das Virus ist in Europa angelangt, es ist da, das müssen wir alle verstehen.“
    Diese Worte richtet Angela Kasner an das deutsche Volk und es klingt, als verkünde sie eine lang erwartete, wenn auch überraschend eingetroffene und daher noch unfaßbare Ankunft eines Messias. Doch es ist keine Heilsbotschaft, die sie da unter die Leute bringt; es geht um die Corona-Pandemie. Um diese Banalität in Worte zu fassen brauchte sie von Ende Januar (Auftritt ersten Falles von Corvid-19 in Deutschland) bis jetzt (11. März). Kasner spricht zum Volk wie zu einer Gruppe Debiler; doch der eigene Horizont sollte nicht der Maßstab sein.
    Gegen Merkels Ignoranz gibt es keine Therapie. Im Gegensatz zum Coronovirus ist die Prognose für Merkel infaust. BILD rüttelt Merkel mit der Holzhammer-Methode zwar transitorisch aus dem Koma. Aber das kann für 82 Millionen kein Trost sein. Merkels Begriffsstutzigkeit, Starrsinn und Zittern sind nur das Präludium der Rezession und die Ouvertüre zum Harakiri.
    Die Ressentiments gegen Merkel-Deutschland lodern in ganz Europa. Von Lissabon bis Wladiwostok. Das Europa der Vaterländer hat die Nase voll von deutscher Besserwisserei, Doppelmoral und Humanitärbigotterie. Ein am 12. März in Italien publizierter Brief von Stefano Bruzzi – Zeilen der Verbitterung und wohlverdienter Verachtung – sprechen Millionen von Italienern aus der Seele:#
    Im Netz gefunden Auszug Ende

  3. ulrike sagt:

    Man kann nur hoffen dass dieses unsägliche Weib endlich abgesetzt wird und in den Knast für ihre Verbrechen am deutschen Volke wandert.

    Fragt sich nur noch wer dazu imstande ist…….

  4. Kleiner Grauer sagt:

    Diese RaXXXsystem klettert aus seinen Löchern! Der will kanalisieren, wie bei Stuttgart 21. Bei BSE haben die RaXXXen kanalisiert. Was würden Sie für Schweinefleisch oder Huhn mehr zahlen? War die Falle! Kein Gedanke freigegeben für Fisch oder für Wild. Es sind hochkarätige kleinkriminelle der Mafia verpflichtet!

  5. birgit sagt:

    Der gesamte Ostblock besinnt sich gerade auf die Nationalstaatlichkeit. Noch nicht gemerkt ?

    Nur Doooofmichel beschäftigt sich mit Klopapier.

  6. Pingback: Dies & Das vom 30st März 2020 und Älteres. | freistaatpreussenblog

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