Covid-19 – Landwirtschaftsministerin Klöckner: „Ohne Erntehelfer aus Osteuropa wird es nicht gehen.“

 

Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, spricht im Bundestag (picture alliance/ dpa/ Soeren Stache)

Julia Klöckner (CDU) ist Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft (picture alliance/ dpa/ Soeren Stache)

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner will sich dafür einsetzen, dass trotz der Corona-Pandemie Saisonarbeitskräfte als Erntehelfer eingesetzt werden können.

Ohne diese Unterstützung aus dem Ausland werde es nicht gehen, sagte die CDU-Politikerin im ARD-Fernsehen. Freiwillige Helfer könnten Saisonarbeitsplätze nicht vollständig ersetzen. Sie sei mit Bundesinnenminister Seehofer im Gespräch, um den Konflikt zwischen dem Infektionsschutz der Bevölkerung einerseits und der Erntesicherung andererseits zu lösen. Dabei gehe es auch um Hygienevorschriften, und in dieser Frage werde die Bundesregierung das Robert Koch-Institut hinzuziehen. Klöckner kündigte an, es werde viele Erleichterungen für Erntehelfer aus osteuropäischen Staaten geben. Arbeitskräfte, die bereits in Deutschland seien, dürften statt der sonst üblichen 70 jetzt 115 Tage lang bleiben. Außerdem seien die Höchstgrenzen für den Zuverdienst angehoben worden. Die Landwirtschaftsministerin betonte, die Ernährungskette sei systemrelevant, und zu dieser gehörten auch Landwirte und ihre Mitarbeiter.

Bauernpräsident Rukwied hatte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ davor gewarnt, dass es infolge der Corona-Krise voraussichtlich zu einer Verknappung von Obst und Gemüse kommen werde. Er machte den Mangel an Saisonarbeitskräften aus Osteuropa dafür verantwortlich. Rukwied erklärte, die Feldarbeit und die Ernte könnten in diesem Jahr nicht so ablaufen wie gewohnt. Landwirte stünden derzeit akut vor der Entscheidung, ob sie Pflanzgut abbestellen sollten.

Quelle: Deutschlandfunk vom 01.04.2020


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4 Kommentare zu Covid-19 – Landwirtschaftsministerin Klöckner: „Ohne Erntehelfer aus Osteuropa wird es nicht gehen.“

  1. ulrike sagt:

    Soso hat Madame umgeschwenkt. Erst sollten Flüchtlinge Spargel stechen jetzt doch Osteuropäer. Warum wohl?

    Weil das Gesindel aus aller Welt niemals arbeiten wird bei uns. Denen gehts doch ohne viel besser als manch deutscher Kartoffel.

  2. gerhard sagt:

    Der Spargel von den Volkszertrern gestochen …einfach unbezahlbar/ungenießbar…
    Den erzfaulen Sozialschmarotzern ist solche Arbeit nicht zumutbar… in Berlin hat man den Knall noch nicht gehört

  3. Kleiner Grauer sagt:

    Bei der im Gehirn sieht es aus wie bei Luis Trenker im Rucksack!

  4. birgit sagt:

    Hat die wirklich gedacht die Musels werden bei der Ernte helfen ?
    Zu viel CO² eingeatmet ?

    Asylbetrüger und Sozialschmarotzer sind generell von Arbeit frei gestellt.
    Das hat gefälligst der ungläubige Rest zu erledigen, die Schweinefresser.

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