19 verletzte Polizisten – Seehofer: „Alarmzeichen für den Rechtsstaat“


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Polizeieinheiten sammeln sich, um gegen Randalierer vorzugehen. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei haben dutzende gewalttätige Kleingruppen die Innenstadt verwüstet und mehrere Beamte verletzt. (dpa/Simon Adomat)
Die Randale und Plünderungen in Stuttgart werden von der Bundesregierung geschlossen verurteilt (dpa/Simon Adomat)

Bundesinnenminister Seehofer hat die Krawalle in Stuttgart als ein Alarmsignal für den Rechtsstaat bezeichnet. Auch andere Mitglieder der Bundesregierung verurteilten die Angriffe auf Polizisten und forderten harte Konsequenzen. In der Nacht zum Sonntag hatten in der baden-württembergischen Landeshauptstadt hunderte Menschen randaliert.

Seehofer hatte sich in Stuttgart selbst einen Eindruck der Lage verschafft. Danach sagte der CSU-Poltiker, er erwarte, dass die Justiz gegen die Täter eine harte Strafe ausspreche. Nach den Ereignissen dürfe es nicht bei Entrüstung bleiben. Seehofer betonte außerdem, die Vorgänge in Stuttgart müssten in Bezug auf die Bundesrepublik insgesamt betrachtet werden. Die Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte nehme seit einiger Zeit stetig zu.

Harte Konsequenzen gefordert

Seehofer äußerte sich auf einer Pressekonferenz mit Baden-Württembergs Innenminister Strobl, der harte Konsequenzen für die Randalierer angekündigt hat.
Ähnlicher Meinung ist Bundespräsident Steinmeier. Er sagte in Berlin, Gewalt, Vandalismus und Brutalität müssten mit aller Härte des Rechtsstaats verfolgt und bestraft werden. Wer Polizisten angreife, sie verächtlich mache oder den Eindruck erwecke, sie gehörten „entsorgt“, dem müsse sich die Gesellschaft entschieden entgegenstellen. Die Beamten verdienten Respekt und Unterstützung, wenn sie brutal attackiert würden, betonte der Bundespräsident.

Nach Ansicht von Regierungssprecher Seibert sind Angriffe auf Polizeibeamte „durch nichts zu rechtfertigen“. Wer so etwas tue, stelle sich gegen seine Stadt und gegen die Rechte, die alle schützten.

Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Vogt, gab im Deutschlandfunk zu bedenken, Respektlosigkeit gegenüber Einsatzkräften gebe es schon länger. Jetzt gehe es um die Frage, wie es gelingen könne, das Menschenbild in solchen Köpfen wieder zu verändern.

Schaden in Stuttgart könnte in die Millionen gehen

In der Nacht zum Sonntag hatten in der baden-württembergischen Landeshauptstadt hunderte Menschen randaliert. 19 Polizisten wurden verletzt, mehr als 20 Personen festgenommen.

Der stellvertretende Stuttgarter Polizeipräsident Berger bezifferte den Schaden auf einen sechs- bis siebenstelligen Betrag. 40 Läden seien beschädigt und zum Teil geplündert und zwölf Streifenwagen demoliert worden, sagte Berger in einem Interview mit dem Journalisten Gabor Steingart. Er sprach von „total enthemmter Gewalt“.

Anlass der Krawalle war demnach die Drogenkontrolle eines 17-Jährigen, mit dem sich andere solidarisierten. Berger führte die Gewalt auch auf die Corona-Beschränkungen zurück. Ihretwegen träfen sich junge Menschen zunehmend im öffentlichen Raum und reagierten sehr aggressiv auf normale polizeiliche Ansprache.

Quelle: Deutschlandfunk vom 22.06.2020 


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9 Kommentare zu 19 verletzte Polizisten – Seehofer: „Alarmzeichen für den Rechtsstaat“

  1. gerhard sagt:

    Die Worte vernehm ich wohl…allein, mir fehlt der Glaube !
    Vom mainstream wird doch schon wieder bescgönigt/heruntergespielt.
    Es wurden nur Schaufensterauslagen gestohlen, Unterwegs waren nur Party-Besucher…
    Bei der Pressekonferenz zu den Gewalttaten in Stuttgart gab es sehr unterschiedliche Bewertungen. Die Repräsentanten der »Blaulichtkräfte« (Polizei, Feuerwehr usw.) sprachen von offener Gewalt und massiven Plünderungen. Die Politiker wollten beschwichtigen. Thomas Berger, Polizeivizepräsident #Stuttgart: 12/24 Festgenommenen haben deutsche Staatsbürgerschaft, davon 3 Migrationshintergrund. 12 Tatverdächtige aus Bosnien, Portugal, Iran, Irak, Somalia, Afghanistan.“ Nicht ausschließlich Flüchtlingsmilieu, bunter Mix über den Globus“«

  2. ulrike sagt:

    Soso h. Drehhofer wir haben einen Rechtsstaat. Ich sehe ihn leider nicht.
    Deutsche Kartoffeln werden hart betraft und Asylanten kriegen meistens nur Bewährung.
    Sieht so das Recht aus ?

  3. Kleiner Grauer sagt:

    Bei den Demos an Beginn von Stuttgart 21 wurde dem einen Mann ein Auge vom Wasserwerfer ausgespült. Das sind kollateral Schäden-oder? Das ausglasen war das Werk von Partygängern. So-so, Denen Ihr Glaube verbietet doch Alkohol… Und Gewalt ist nur gegen Frauen erlaubt.

  4. ulrike sagt:

    Da wird doch wieder gelogen dass sich die Balken biegen. Weil nicht sein darf was diese grünen degenerierten Hirne im Kopf haben.
    Die verharmlosen wieder alles. Man könnte kotzen.

    Ihr werdet noch euer blaues Wunder erleben mit diesem Abschaum in Stuttgart.

  5. Annette sagt:

    Im Alter werden die Augen schwach, die Füße schmerzen und für „daß mit dem Rechtsstaat“ ist das auch so eine Sache. Die BRD ist schon mal kein effektiver Rechtsstaat und ein Staat schon gar nicht.

    Wer das der „Regierung“ erklären möchte, ist ratz-fatz „Reichsbürger.
    …gibt’s gar Sorge, daß das mit der Staatslosigkeit bekannt wird????

  6. Hendrik Kurze sagt:

    Immer das Selbe. Nach dem Ereignis kommen die Politiker verkünden großspurig härtere Maßnahmen an und nach ein paar Wochen ist wieder alles beim Alten. Der Bürger ist nicht mehr geschützt. Wie lange soll das noch weitergehen?Die Komplette Regierung soll umgehend abdanken und Vorher noch Neuwahlen veranlassen

  7. ulrike sagt:

    Neuwahlen ? Und dann wählen die gehirnamputierten Deutschen das grüne Gesindel. Wetten ?

  8. Hendrik Kurze sagt:

    bla,bla,bla. Heute am 24.06.20 spricht schon fast keiner mehr von dem Ereignis in Stuttgart .

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