Drosten, Lauterbach, Söder & Co kriegen immer mehr Gegenwind

Mehr und mehr Leute sind hierzulande mehr als nur sauer (Symbolbild: shutterstock.com)
 

Der Gegenwind wird stärker: Langsam macht jenseits der Straße, fernab von „Querdenkern“ und Freiheitsrebellen eine neue Front gegen den Corona-Irrsinn der Politik mobil, der sich zunehmend Fachleute, Eliten und einflussreiche Kreise anschließen. Die Nervosität wächst – und die Geduld des Establishments, immer derselben Katastrophenpriestern zuzuhören, geht zur Neige.

Den Anfang machte am Wochenende der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, Walter Plassmann. Im „Hamburger Abendblatt“ ging der Ärzte-Chef hart mit den Virus-Panikmachern ins Gericht und schimpfte, diese machten „die Gesellschaft krank„. Explizit erwähnter er Talkshow-Tingeler und Fürchtemacher Karl Lauterbach (SPD), Merkels Hof-Virologen Christian Drosten, Kanzleramtschef Helge Braun und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Woran es fehle, sei Gelassenheit statt Dramatisierung. Besonders gegen Söder mit dessen pausenlosen, fast gebetsmühlenartigen Warnungen für dem „exponentiellen Sprung“ und der „Unkontrollierbarkeit des Geschehens“ wandte sich Plassmann. Dessen Rhetorik seit absolut daneben; etwa der von Söder geprägte Begriff einer „Corona-Schockwelle„, die dann drohe, wenn das Virus mit der saisonalen Grippewelle zusammenträfe, seien inakzeptabel.

Diese martialische Warnung der Grippe mit „der x-ten Corona-Welle„, so Plassmann, sei völlig spekulativ, denn es könne im Winter auch genauso kommen wie im Frühling, als die große Grippewelle durch die Befolgung der AHA-Regeln ausblieb, zitiert „Focus„, als bisheriges Hauptrevolvermagazin gegen die Schweden-Linie merklich angesäuert, den Ärztefunktionär und Ex-Journalisten. Es entspräche einem „Söder’schen Muster„, unter mehreren Möglichkeiten „immer die dramatischste“ zu nehmen, notwendige Relativierungen würden dann als „Verharmlosung“ verunglimpft und der „Schlag auf die Zwölf“ gelte so lange als probates politisches Mittel, wie die Bevölkerung „…dies mit guten Umfragewerten belohnt„, findet Plassmann. Die Folgen dieser Politik seien verheerend: „Permanenter Stress, ununterbrochene Aufgeregtheit und Angst schädigen Körper und Seele eines Menschen. Sie machen ihn krank„, so der Kassenärztevorstand.

Rundumschlag gegen die Corona-Paten

Auch andere „Meinungsmacher“ wie Drosten oder Lauterbach bekamen ihr Fett weg: Es sei bezeichnend, dass die Debatte um das Sars-CoV-2-Virus „von Medizinern bestimmt wird, die nicht mit dem ganzheitlichen Menschen arbeiten„. Denn Virologen sähen „nur sehr kleine Teile des Menschen, Epidemiologen nur Zahlenreihen und Statistikmodelle, Anästhesisten sedierte Menschen.“ Plassmanns Fazit: „Das wirklich wahre Leben kommt im beruflichen Alltag der Drostens, Lauterbachs und Brauns nicht vor.“ Den von ihm vertretenen Ärzten und Ärztinnen sei „schon im April aufgefallen, dass es eine Diskrepanz gibt zwischen der politisch-medialen Aufgeregtheit und dem, was sie erleben„.

Auch das Sakrileg, sich endlich ehrlich über die mehr als glimpflichen „Todesfälle“ zu machen, wagt der Chef der Hamburger Kassenärzte: Tödliche Folgen, wie sie Corona-Infektionen haben können, „können bei jeder Krankheit auftreten, selbst bei denen, die wir gerne als ‚harmlos‘ bezeichnen.“ Speziell bei Corona sei die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, „gering, die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, hoch gering und die Wahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken oder gar zu sterben, äußerst gering.“ Seine Schlussfolgerung: „Es ist kein ,Killervirus‘, das uns zwingt, im aseptischen ,Panikraum‘ zu zittern, bis der Spuk vorbei ist.“

Plassmann ist nicht der einzige, der vom verordneten Glauben abgefallen ist: Auch immer mehr Medien werden zu Ketzern im Dienste der unbequemen Wahrheit. Vergangene Woche erst war Ex-„Spiegel“-Chef Stefan Aust ins Lager der „Covidioten“ gewechselt. Und Gestern nahm gar die „Bild“ außerordentlich scharf Stellung zu den neuerlichen Lockdown-Plänen und massiven Maßnahmen, die in Israel bereits beschlossen sind und auch in Frankreich und Österreich (wo Kanzler Sebastian Kurz bereits von der „zweiten Welle“ fabuliert) drohen – und stellte erneut das Beispiel Schwedens als Gegenentwurf vor, dass sich entgegen aller Propagandaversuche der deutschen Panikfraktion in Politik und Medien mit seinem Alleingang mehr als bewährt hatte.

Schweden IST ein Erfolgsmodell!

Ausgerechnet das Land, das im Frühjahr KEINEN Lockdown verhängte und dafür zum Buhmann des Kontinents wurde, steht derzeit sicher und solide da: Schweden!„, schrieb das Springer-Blatt, und zählte auf: „Kaum Neu-Infektionen, nur 14 Schwererkrankte, nahezu keine neuen Todesfälle. Überraschend?
Von wegen!“ Die drei wesentlichen Gründe für den Erfolg Schwedens liegen auf der Hand.

Dass erstens ein Lockdown die Pandemie nachweislich nicht stoppen kann (den Unsinn des deutschen Lockdowns musste rückblickend mittlerweile sogar die Bundesregierung einräumen); dass Lockdowns zweitens einen „Jo-Jo-Effekt“ haben und nach kurzfristigen Rückgang wieder zum Neuanstieg der Kurve führen; und dass drittens vor allem die Vorbereitung des Gesundheitswesens in den Kliniken (etwas, das in Deutschland ebenfalls getan wurde) entscheidend für das Überstehen der Krise war – ganz ohne Schul-, Kita-, Gastronomie- und Geschäftsschließungen und damit ohne die monströsen sozialen und wirtschaftlichen Folgen, die wir in Kauf nahmen. Wobei in Deutschland das Gesundheitssystem bekanntlich weit von einer Belastungsprobe entfernt blieb und gestern gerade einmal 236 Intensivpatienten „an und mit Covid“ erkrankt waren.

Besonders jedoch die unerträglichen täglichen Irreführungen des Robert-Koch-Instituts werden zunehmend zum Ärgernis, das sich immer weniger vernunftbefähigte Köpfe weiter bieten lassen wollen. Auf der „Achse des Guten“ rechnete Ansgar Neuhof unter dem Titel „Die tägliche Täuschung“ schonungslos mit dem RKI ab und unterstellte diesem gesetzwidrige Zählmethoden, die einer Lüge gleichkämen. Die täglichen Corona-Wasserstandsmeldungen. – etwa „255.366 Fälle, darunter 9.341 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19“ im täglichen „Lagebericht“ vom 10.9.2020 – sind schlichtweg falsch.

RKI: Lügen und gesetzesinkonsistente Zahlen

Denn, so Neuhof, „die Zählweise des RKI entspricht nicht der deutschen Gesetzeslage, dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)… was und wie gezählt wird, steht nicht im Belieben des RKI (eines Bundesinstituts im Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministers) sowie der Gesundheitsminister und -behörden von Bund und Ländern.“

Entscheidend ist auch hier wieder genau das, was in der Corona-Kommunikation seit Monaten gezielt verwässert wird: Positive Testergebnisse belegen keine Infektion und erst recht keine Erkrankung im Sinne des IfSG. „Ein gesetzlich korrekter Ausweis der Fallzahlen wäre um so wichtiger, als die Infektionszahlen Dreh- und Angelpunkt für staatliches Handeln sind, insbesondere für die Beibehaltung und Verschärfungen von COVID-19-Maßnahmen, und auch von den Gerichten wie eine gottgleiche Offenbarung behandelt werden“, so der „Achse“-Autor“.

Selbst Virologen jenseits der Berliner RKI-Charité-Bundespressekonferenz-Nomenklatura um Halbgott Drosten & Co. haben inzwischen genug und wagen sich aus der Deckung: So regt der durch die streitbare sogenannte „Heinsberg-Studie“ bekanntgewordene Bonner Virologe Hendrik Streeck immerhin in der „Deutschen Welle“ eine Debatte „über Umfang und Dauer der staatlichen Beschränkungen“ an – Begründung: Man könne „das Leben ja nicht pausieren lassen„. Auch Streeck wiederholt die Kritik am RKI und der deutschen Notstandspolitiker, die ständig nur „Infektionszahlen“ erwähnten, ohne dass dies irgendeine Aussage zum Krankheitsgeschehen und damit zur realen Risikobewertung hätte. Zufrieden griffen sogleich die bisher meist mundtot gemachten Außenseiter der Corona-Debatte (die schon lange keine mehr ist) die Kritik auf – etwa Stefan Homburg, Professor für Öffentliche Finanzen und Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover, der Streeck auf Twitter als willkommenen Leumundszeugen zitierte:

(Screenshot:Twitter)

Doch bei all diesen ermutigenden Gegenstimmen: Es scheint – zumindest vorläufig – als wäre eine kritische Masse der Renegaten und Skeptiker noch lange nicht erreicht, die ein echtes Kippen der öffentlichen Meinung bewirken könnte. Unverdrossen schüren deutsche Landespolitiker weiterhin Angst und Panik – und zwar parteiübergreifend. Die Ausnahmen sind noch zu selten – etwa das Saarland mit seiner Aufhebung jeglicher Maskenpflicht in der Gastronomie, oder Sachsen-Anhalt mit der Aufhebung selbiger in Schulen. Noch sind die Profilneurotiker und Profiteure der Pandemie tonangebend.

Nicht nur Markus Söder spielt den Dauerkrisenmanager. Im rot-rot-grünen Shithole Berlin, wo die Zerrüttung der eigenen Stadt ohnehin eine Art inoffizielles Staatsziel zu sein scheint, warnte jetzt Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) davor gewarnt, die Corona-Pandemie „zu unterschätzen„: „Es gäbe „insgesamt mehr Jüngere, die sich infizieren„, so die SPD-Politikerin im „Radio Berlin-Brandenburg“ am Montag. „Wenn einmal die Infektionen aus dem Ruder laufen, wird es auch schwieriger, die Älteren zu schützen. Und je älter, desto höher ist die Hospitalisierung und desto höher ist auch die Sterbensrate.“ Dies angesichts von unter zwei Dutzend Intensivpatienten abzusondern ist eine Frechheit. Unbeirrt sprach sich Kalayci auch dagegen aus, die Krankheit zuzulassen, um eine Durchseuchung der Bevölkerung zu erreichen.

Gruselgeschichten vom Fließband

Es sind die üblichen Verunsicherungssprüchlein – genau wie jene täglichen Gruselgeschichten auf „n-tv“, „Focus“ und in diversen Tageszeitungen, die alle sich bietenden Gelegenheiten nutzen, um die Wachsamkeit und Sorge der Menschen zu steigern – genau das, was Plassmann in Hamburg zu Recht monierte: So vermeldete „n-tv“ gewohnt sensationslüstern, dass die überwiegend privat (und zwar von nachweislichen Nutznießern der künftigen Impfstoffmassennachfrage!) finanzierte Weltgesundheitsorganisation (WHO) wieder einmal den Anstieg der Sterblichkeit im Winter prophezeit hatte. „Es wird härter werden„, so der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge. Es klingt wie die Einstimmung auf den nächsten statistischen Taschenspielertrick, den wir – jede Wette – bald schon präsentiert bekommen.

Denn: In jedem Winter steigen die Todeszahlen; schon wegen der Grippe. Die WHO-Prognose kann schon jetzt getrost so verstanden werden, dass uns in Kürze die „normalen“ saisonalen Grippetote allesamt als „Corona-Tote“ untergejubelt werden – und die Politik so endlich wieder künstlich Todeszahlen hat, die zu den durch die Massentests hochgetriebenen „steigenden Zahlen an Corona-Neuinfizierten“ passen. Und damit auch ja keine Hoffnung aufkeimt, wird schon einmal beschworen: „in einen Impfstoff solle lieber nicht zu viel Hoffnung gesetzt werden„. Die Betonung liegt hier wohl auf „einen“ – noch viele Impfstoffe wollen getestet und an Staaten verkauft werden – in dieser Pandemie für die Ewigkeit. (DM)

Quelle: journalistenwatch.com vom 16.09.2020 


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2 Kommentare zu Drosten, Lauterbach, Söder & Co kriegen immer mehr Gegenwind

  1. Heinz Albrecht sagt:

    Schon der Anblick von Söder und diesen Coronafaschisten macht mich krank. Aber wenn dieser Söder noch irgendwas sagt, überfällt mich ganz schlimmer Ekel.

    Hoffe, es gibt in naher Zukunft ein Militärtribunal wo dieses Gesindel eine gerechte Strafe erhält. Bis dahin geh ich zum EDEKA. Die habens wohl begriffen.

    Liebe Grüße aus Söderlappenland

    Heinz

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