Abseits der Zensur: Warum der Januar für die US-Präsidentschaftswahl noch spannend wird

In Washington.Foto: iStock

30. Dezember 2020 Aktualisiert: 30. Dezember 2020 7:42

Die amerikanische Bevölkerung hat im November 2020 ihren Präsidenten gewählt. Aber hat sie das wirklich? Während das Electoral College sowie Medien weltweit von einem Sieg für den demokratischen Herausforderer Joe Biden sprechen, mehren sich Zeugenaussagen dazu, dass bei dieser Präsidentschaftswahl nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Es gibt rund um die US-Wahl noch viele offene Fragen. Sollte man diese Vorwürfe wirklich einfach ignorieren? Um welche Vorwürfe handelt es sich genau? Der Januar 2021, wenn die Wahl schlussendlich vom Repräsentantenhaus und dem Senat bestätigt werden soll, wird für die USA und die Welt vielleicht doch noch spannend.

Am 6. Januar 2021 soll der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika für die nächste Amtsperiode vom Repräsentantenhaus und dem Senat bestätigt werden. Jedoch gibt es dabei noch viele offene Fragen.

Während soziale Medien, wie Facebook, YouTube, Twitter und selbst staatliche amerikanische Medien, wie CNN und Fox News, Berichte über den möglichen Wahlbetrug in den USA zensieren, gibt es laufend Zeugenanhörungen und es werden Klagen wegen eines möglichen Wahlbetrugs eingebracht. Um welche Vorwürfe geht es dabei konkret und welche Beweise gibt es für einen möglichen Wahlbetrug?

Eine entscheidende Wahl 

2020 war ein außergewöhnliches und intensives Jahr. Dafür ist nicht nur die aktuelle Pandemie verantwortlich, sondern auch die US-Präsidentschaftswahl Ende des Jahres und alles was seitdem geschieht.

Am 3. November 2020 fand die – nicht nur für die USA – sondern für die Welt spannende Präsidentschaftswahl statt. Die Wahlbeteiligung war hoch wie nie und die Spaltung zwischen den Wählern, die sich für Präsident Trump oder Herausforderer Joe Biden entscheiden sollten, war noch tiefer als üblich.

Während bei den ersten Auszählungen Donald Trump deutlich voraus lag, wendete sich das Blatt in der Nacht auf den 4. November nahezu sprunghaft in Richtung Joe Biden. Es mehrten sich die Meldungen, dass die Zahlen, vor allem in den umstrittenen „Swing-States“ wie Pennsylvania, Georgia oder Michigan, nicht stimmen würden. In den darauffolgenden Tagen und Wochen behaupteten immer mehr Stimmen, dass bei der Wahl gewisse Dinge nicht korrekt abgelaufen seien. Verschiedene Zeugen und die Trump-Administration begannen von einer „gestohlenen Wahl“ zu sprechen.

Ungeachtet dessen, wer im Endeffekt durch die „Absegnung“ des Repräsentantenhauses und des Senats am 6. Januar 2021 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein wird, ist es wichtig, dass alle Betrugsvorwürfe geklärt werden. Um das Vertrauen in das Wahlsystem zu bewahren, kann es, besonders bei einer Wahl dieses Ausmaßes, nicht die Lösung sein Unsicherheiten bestehen zu lassen.

Die Zensur rund um die US-Wahl

Welche Vorwürfe und Beweise es konkret gibt, ist aufgrund der aktuellen Zensur zurzeit nicht allzu leicht zu recherchieren. Medien unterbrechen Interviews und Pressekonferenzen, sobald von Wahlbetrug die Rede ist. Sogenannte „Fakten-Checker“ versehen im Internet alles in Zusammenhang mit Wahlbetrug mit der Kennzeichnung  „falsch“, „nicht im richtigen Kontext“ oder „mögliche anzügliche Inhalte“. Benutzer-Konten von Politikern, Journalisten und Privatpersonen auf Facebook oder Twitter wurden gesperrt, und YouTube hat offiziell damit begonnen Inhalte über den möglichen Wahlbetrug zu löschen.

Viele Medien und soziale Medien vertreten den Standpunkt, dass es keine Beweise für einen Wahlbetrug gibt. Allerdings ist das nicht die Aufgabe von traditionellem Journalismus, der sachlich über alle Standpunkte berichten sollte, anstatt diese zu bewerten.

Abseits der Zensur: Welche konkreten Vorwürfe und Beweise gibt es? 

Während es nicht den einen großen Betrug gegeben haben soll, wird von verschiedenen kleinen Abweichungen berichtet, die allerdings im Endeffekt eine große Anzahl an verschobenen Stimmen ergeben. Da die Differenz der erhaltenen Stimmen in manchen Bundesstaaten wie Pennsylvania (gemeldete Stimmen: 3.459.923 für Biden und 3.378.263 für Trump) oder Georgia (gemeldete Stimmen: 2.473.633 für Biden und 2.461.854 für Trump) sehr knapp war, haben auch geringe Abweichungen einen Effekt. Vor allem, da in den USA durch das System der Wahlmänner der Gewinner eines Bundesstaats die gesamten Wahlmänner-Stimmen in diesem Bundesstaat bekommt.

Vor allem in den sogenannten „Swing-States“ – also jenen Staaten, wo normalerweise erfahrungsgemäß nicht vorhergesagt werden kann, ob die Wähler sich für den republikanischen oder demokratischen Kandidaten entscheiden werden – wurden Anomalien beobachtet.

Als „Swing-States“ gelten Wisconsin, Pennsylvania, New Hampshire, Minnesota, Arizona, Georgia, Virginia, Florida, Michigan, Nevada, Colorado, North Carolina und Maine.

Legale Stimmen vs. illegale Stimmen

Einer der Vorwürfe lautet, dass in verschiedenen Bundesstaaten illegale Stimmen gezählt wurden.

Laut einem offiziellen Statement von Staatsanwalt Jesse Binall an den Senat konnten in Nevada, einem der umstrittenen Bundesstaaten die Joe Biden knapp gewann, folgende illegale Stimmen nachgewiesen werden:

  • Über 42.000 Wähler gaben ihre Stimme mehr als einmal ab
  • Mindestens 1.500 Stimmen waren von Verstorbenen
  • Mehr als 19.000 wählten in Nevada, obwohl sie nicht in Nevada registriert waren
  • Mehr als 8.000 Stimmzettel wurden von gefälschten Adressen verschickt
  • Mehr als 15.000 Stimmen wurden von einer Geschäftsadresse oder einer leerstehenden Immobilie versendet
  • Mehr als 4.000 Wähler waren keine Staatsbürger der USA

Keine dieser gezählten Stimmen dürfte als legale Stimme gelten, die Anklage in Nevada wurde dennoch vom Supreme Court, dem Obersten Gerichtshof abgelehnt.

Ähnliche Vorwürfe stammen von Zeugen aus Michigan. Der Zeugin Melissa Crone zufolge, die am Tag der Wahl als IT-Unterstützung für die Dominion-Zählmaschinen arbeitete, seinen „mehrere Zehntausend“ Wahlzettel mehr als einmal gezählt worden.

Quelle: Epoch Times vom 30.12.2020

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2 Kommentare zu Abseits der Zensur: Warum der Januar für die US-Präsidentschaftswahl noch spannend wird

  1. Ulrike sagt:

    Man kann nur abwarten ob das amerikanische Volk den Wahlbetrug akzeptiert.

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