Vergiftete Flüchtlingsdebatte: Redakteurin läutet nächste Eskalationsstufe ein

12.09.2015
Torben Grombery

Der unkontrollierte Zustrom von Flüchtlingen beschäftigt und beängstigt mittlerweile viele Menschen. Die Debatte darüber ist längst ideologisch vergiftet. Kritiker werden von Politikern gnadenlos beleidigt und die Massenmedien knüppeln unverhohlen auf sie ein. Ein weiteres Beispiel, das äußerst geeignet erscheint, die nächste Stufe dieser Eskalation einzuläuten, hat jetzt ein österreichisches Nachrichtenmagazin geliefert.

Toleriert und angeheizt von Politikern aller etablierten Parteien befinden sich die zumeist linksgrünen Tugend- und Sittenwächter der »Political Correctness« und ihre willfährigen Helfer in den Redaktionsstuben der Massenmedien in einer Phase der Hochkonjunktur nie dagewesenen Ausmaßes. Das kritische Volk wird auf Linie getrimmt.

Fragen der Bürger danach, ob die, die derzeit zu Hunderttausenden über die grenzenlos offenen Grenzen in unser Land strömen, auch wirklich in der Mehrzahl Menschen sind, die aus Not, Angst, Hunger, Verzweiflung und Vertreibung vor Krieg, Gräueltaten oder politischer Verfolgung mit ihren Familien aus ihrer Heimat fliehen, werden mit Beleidigungen, Diffamierungen, Missachtung und Ausgrenzung beantwortet – eine aufrichtige Diskussion findet nicht statt oder wird unterdrückt.

Fragen der Bürger danach, wie sich diese massive und unkontrollierte Zuwanderung auf das künftige Zusammenleben in unserem Deutschland auswirken soll, welche Kosten dabei für die tüchtigen Steuerzahler entstehen und wie die Integration der unzähligen Zuwanderer auf Dauer gelingen soll, werden mit Beleidigungen, Diffamierungen, Missachtung und Ausgrenzung beantwortet – eine aufrichtige Diskussion findet nicht statt oder wird unterdrückt.

Selbst der geschasste, ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), von vielen Nutzern sozialer Netzwerke liebevoll auch das »Bauernopfer« genannt, hat erst kürzlich im Rahmen einer Diskussion des Lebensmittelverbands BLL äußerst deutlich verlauten lassen, dass die Medien in Bezug zur Thematik »einseitig auf Willkommenskultur machen« und dass »die Meinung auf der Straße, die er in vielen Bürgergesprächen mitbekomme, fundamental davon abweiche«, sowie: »Die veröffentlichte Meinung und die öffentliche Meinungen sind 180 Grad auseinander«, wofür er umgehend gescholten wurde.


 

Passend dazu hat vor wenigen Tagen die 57-jährige Journalistin Christa Zöchling vom größten österreichischen Nachrichtenmagazin Profil einen Artikel mit dem Titel »Hilfe für Flüchtlinge: Meine Freundin weint« veröffentlicht, aus dem diverse Textpassagen bestens geeignet erscheinen, aus Wutbürgern Hassbürger zu formen:

»Fehlt nur noch, dass Strache sagt, die Flüchtlingsströme seien von der Politik erzeugt und gesteuert, weil die Linken sich damit ihre Mehrheit sichern sollten. Strache sagt das heute nicht so deutlich, aber in der FPÖ ist man dieser Ansicht, und er spielt darauf an. Es ist zum Heulen: die Menschen, die ihm zukreischen, und wie sie aussehen.

Es sind die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte, unförmige Leiber, strohige, stumpfe Haare, ohne Schnitt, ungepflegt, Glitzer-T-Shirts, die spannen, Trainingshosen, Leggins. Pickelhaut. Schlechte Zähne, ausgeleierte Schuhe.

Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger. Und irgendwie schwant ihnen das, den abgearbeiteten, älteren Österreichern. Und sie werden sehr böse und würden die Flüchtlinge gern übers Meer zurück jagen.«


Mit diesen deutlichen Worten hat die Verfasserin die rund 5000 Menschen beschrieben, die beim Wahlkampfauftakt der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) auf dem Wiener Viktor-Adler-Markt am Freitag, den 4. September 2015 zugegen waren.

Christa Zöchling ist als aktive Kämpferin gegen rechts bekannt und befasst sich immer wieder mit dem Thema Rechtspopulismus. Was man im Eintrag über ihre Person bei Wikipedia über sie nicht lesen kann, ist, dass sie in ihrer Vergangenheit Spitzenkandidatin des Kommunistischen Studentenverbandes in Graz war und im Jahre 1983 bei der Gemeinderatswahl in Graz für die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) auf Listenplatz 4 kandidierte.

In der kommunistischen Tageszeitung Volksstimme (wurde im Jahre 1990 eingestellt) warb Christa Zöchling seinerzeit um die Stimmen der Frauen und forderte unter anderem die Fristenlösung auf Kassenkosten. Die Dame tickt also wahrscheinlich ähnlich wie viele ihrer Kollegen.


Über das österreichische Nachrichtenmagazin Profil wäre noch wissenswert, dass das Magazin im ersten Quartal dieses Jahres rund 315 000 Euro aus Werbeeinnahmen allein aus öffentlicher Hand generiert hat.

Unter den zahlungskräftigen Kunden wären dabei etwa der ORF und der Fonds Soziales Wien zu benennen, die in diesem Zeitraum jeweils für fast 40 000 Euro in dem Magazin geworben haben.

Vom stets maroden Staatsunternehmen Österreichische Bundesbahn (ÖBB) floss zugleich auf drei verschiedenen Wegen Geld in das einflussreiche Magazin. Werbung der ÖBB-Infrastruktur-Aktiengesellschaft, der ÖBB-Personenverkehrs-Aktiengesellschaft und der ÖBB-Holding-Aktiengesellschaft haben mehr als 60 000 Euro in die Kasse gespült.

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hat unterdessen angekündigt, dass seine Partei den Artikel beim österreichischen Presserat zur Anzeige bringen wird. Wer die »hässlichsten Menschen Wiens« einmal sehen möchte, dem sei das folgende Video der Veranstaltung auf dem Wiener Viktor-Adler-Markt empfohlen:

 

Quelle: Kopp-online vom 12.09.2015

 

 

 

 

 

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