Fällt Seehofer fällt Merkel fällt Jamaika

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Winkt zum Abschied noch einmal: #Horst Seehofer (Foto: Imago)
 

Die bayrische #Junge Union mag im Kern auch nur eine Vereinigung von jungen Politkarrieristen sein. Doch immerhin oder gerade deshalb hat der CSU-Nachwuchs erkannt, was seit dem Abend des 24. September 2017 offensichtlich ist: Horst Seehofer „haben fertig“. Der Sozialpolitiker aus Ingolstadt wehrt sich gleichwohl trotzig und zäh gegen den Abstieg von der Macht. Und er kann immer noch darauf hoffen, von keinem der in Lauer liegenden Kandidaten auf seine Nachfolge offen herausgefordert zu werden. Doch seine beste Verbündete ist nun ausgerechnet #Angela Merkel.

Von Wolfgang Hübner (PI-News)

Denn die ebenfalls seit der #Bundestagswahl angeschlagene Kanzlerin weiß nur zu genau: Ein Sturz Seehofers würde sie sofort ebenfalls in höchste Bedrängnis bringen. Zwar ist die parteiinterne Opposition und Kritik in der #CDU schwächer als in der #CSU. Doch das dürfte sich nach Seehofers Abgang rasch ändern, weil mit einem Wechsel an der CSU-Spitze auch das Jamaica-Koalitionsprojekt noch wackliger geriete als es ohnehin schon ist. Kein neuer CSU-Vorsitzender könnte es wagen, mit den #Grünen jene verderblichen Kompromisse einzugehen, zu denen Seehofer aus Gründen des eigenen Machterhalts und Merkel sogar aus Überzeugung bereit sein dürften.

Es ist also alles andere als spekulativ, diese Kettenreaktion vorauszusagen: Fällt Seehofer, fällt auch Merkel und mit ihr auch Jamaica. Wenn etwas Seehofers Fall zwar nicht verhindern, aber zum Schaden nicht nur #Bayerns, sondern ganz #Deutschlands auf unabsehbare Zeit verzögern kann, dann ist das die Gefahr dieser Kettenreaktion. Auf ungeahnte Weise ist damit das politische Schicksal von Seehofer, Merkel und Jamaica untrennbar miteinander verknüpft.

Für die #AfD und ihre gerade konstituierte Berliner Fraktion würde das mögliche Scheitern von Seehofer mit allen Folgen, vor allem aber wahrscheinlichen baldigen Neuwahlen, sehr zwiespältige Perspektiven ergeben. Denn was zweifellos gut für #Deutschland wäre, nämlich die Verhinderung einer Regierungsbeteiligung der Grünen, bedeutete für die AfD einen weiteren Wahlkampf mit allen Risiken und Nebenwirkungen, zum Beispiel den Verlust gerade errungener Mandate. Es gehört zu den Unerfreulichkeiten des Parlamentarismus, dass nicht immer das Interesse einer Partei, selbst das der AfD, auch im Interesse des Volkes ist.

Doch sollte es tatsächlich zu Neuwahlen kommen, dann ist das nicht nur die Chance, endlich die verantwortungslose Grenzöffnerin im Kanzleramt loszuwerden. Es wäre auch die Chance für die AfD, aus einer Position neuer Stärke mit über 90 Bundestagsabgeordneten und ohne Spalter-Problem noch mehr politischen Geländegewinn zu erzielen. Jedenfalls wären die Chancen nicht geringer als die Risiken. Die Lage in Deutschland gebietet es, im Falle des Falles die Chance zu nutzen statt das Risiko zu scheuen.


Höllberg

Quelle: journalistenwatch.com vom 07.11.2017

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5 Kommentare zu Fällt Seehofer fällt Merkel fällt Jamaika

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  2. Baufutzi sagt:

    …und dann fällt das BRD-Besatzungskonstrukt??????????????

  3. Ulrike sagt:

    Hoffentlich fällt der Wendehals bald. Das ist doch nicht mehr auszuhalten was der Heuchler spielt. Wenn er Charakter hätte wäre er schon längst abgetreten. Leider hat er keinen siehe Frau und Freundin. So ein Looser.

  4. Annette sagt:

    (…)Nun sacken die Grünen bis auf 8,5 Prozent ab…

    Ende April 2018, die Verhandlungen nähern sich der Zielgeraden, das meiste ist in trockenen Tüchern.

    Mitte Mai 2018, der Sommer steht vor der Tür und die Koalitionspartner beschließen eine Erholungspause.

    Letzte Maiwoche 2018, die Autohäuser fragen an, wann die Dienstwagen endlich bezahlt werden…

    Erste Juniwoche 2018, Cem und KGE haben auf Tropical Island Husten bekommen und bitten um eine Verlängerung der Pause.

    Mitte Juni 2018, die Spitzen treffen wieder aufeinander und rollen das bereits Erreichte wieder auf, um sicher zu gehen.

    Letzte Juniwoche, warum darf KGE nicht Außenministerin werden? Die Verhandlungen drohen zu platzen.

    Erste Juliwoche 2018, die CDU räumt ein, daß sie dann doch die Mehrwertsteuer anzuheben gedenkt und de Maizière das Energieressort übernehmen soll. Lindner platzt der Kragen.

    Mitte Juli 2018, Lindner hat sich beruhigt, die Spitzen der Koalitionspartner streiten wegen einer notwendigen höheren Mehrwertsteueranhebung als zunächst geplant.

    Vorletzte Juliwoche 2018, man ist auf der Zielgeraden, schon wieder…

    Letzte Juliwoche 2018, weißer Rauch aus dem Reichstagskamin war nur das Ergebnis eines Studentenstreichs, BILD stampft eine bereits vorbereitete Hurra-Es ist geschafft-Ausgabe wieder ein.

    Erste Augustwoche 2018 man feilt noch etwas hier herum und da herum als die Bombe platzt: Horst Seehofer ist völlig überraschend zurückgetreten, damit hatte niemand rechnen können, Söder tritt die Nachfolge an. Schwere Tumulte in Bayern gingen der Amtsübernahme voraus…

    Mitte August 2018, die Koalitionspartner gehen in die Sommerpause.

    Erste Septemberwoche 2018, mit Söder am Verhandlungstisch weht ein frischer Wind durch den Reichstag, leider stand ein Fenster auf; strittige Punkte müssen neu erörtert werden, weil die Stenografin ihren Mutterschaftsurlaub angetreten hatte und alleZettel liegen ließ… Claudie Roth findet alles nur doof.

    Mitte September 2018, die Autohäuser haben ein Inkassobüro beauftragt…

    Mitte Oktober 2018, die Steinkohle wird knapp.

    Vorletzte Oktoberwoche 2018, letzte Unebenheiten werden glatt geschmirgelt, bald ist alles in feuchten Tüchern.

    Ende Oktober 2018, Voßkuhle spricht ein Machtwort und erklärt alle Koalitionsgespräche für gegenstandslos…

    Neuwahlen stehen vor der Tür…

  5. Annette sagt:

    Neue Fassung:

    Anfang November 2017, die Koalitionsverhandlungen ziehen sich wie ein aufgeweichtes „Nappo-Nougat“ in Rautenform dahin…

    Die Grünen werden zusehend unbeliebter beim Wähler. Die FDP steht kurz vor der Kernschmelze. Lindner kocht.

    (…)Nun sacken die Grünen bis auf 8,5 Prozent ab…

    Mitte November 2017, der große Durchbruch läßt auf sich warten. Die Grünen geben sich kompromißbereit.

    Letzte Novemberwoche 2017, Malerarbeiten stehen an, die Tapeten der Sitzungszimmer sind verräuchert.

    Anfang Dezember 2017, man trifft sich wieder, die FDP begrüßt die aufkeimende Verhandlungsbereitschaft der Grünen, die Verhandlungen stocken nach wie vor bei den dicken Brettern.

    Mitte Dezember 2017, die Verhandlungen, bisher besteht nur bei den gemeinsamen Diäten zu 100% Konsens, werden wegen des Weihnachtsfriedens bis weit in den Januar 2018 verschoben. Thomas de Maiziere hat zu Weihnachten Friedens-Plätzchen für alle gebacken.

    Mitte Januar 2018 gibt es ein großes Wiedersehen mit allen Koalitionspartnern, man umarmt sich herzlichst, beharrt aber auf einmal wieder auf alte Standpunkte. Die Stimmung ist leicht gereizt. Man verhandelt die leichteren Themen erneut, um wieder in Schwung zu kommen.

    Vorletzte Januarwoche 2018, es geht nicht weiter, Mr. Trump hat Merkel zum persönlichen Gespräch gebeten. Die Kanzlerin läßt sich bis Anfang Februar 2018 entschuldigen, sie hat zudem noch etwas in Paraguay zu erledigen.

    Februar 2018, Talk-Sendung bei Anne Will, Thema: Wie weit sind wir? Die Sendung wird erst 1 Woche später ausgestrahlt, weil das Material nachbearbeitet werden mußte.

    Anfang März 2018. Claudia Roth hat ein Buch geschrieben: „Richtig verhandeln, aber wie?“ Auf beiden Seiten steht: „Nicht nachgeben!“

    März 2018, das Buch verkauft sich wie geschnitten Brot und findet viel Beachtung bei den Koalitionspartnern. Es wird hart durchverhandelt. Steffen Seibert steht den Reportern täglich Rede und Antwort, es geht inhaltlich um die Dienstwagenbezahlung.
    Anfang April 2018, Claudia Roth und KGE wollen wissen, was die Koalitionspartner gegen die Wünsche der Grünen für Vorbehalte haben. Man streitet erneut über bereits abgelehnte unverhandelbaren Forderungen der Grünen, will sich aber kompromißbereit zeigen, wenn der Diesel und Benzinpreis auf 4,- € je Liter steigt, auf jeden Flugpreis generell 50,- € Luftverkehrssondersteuer kommen und Kreuzfahrtschiffe auf deutschen Flüssen (!) verboten werden. Die Grünen zeigen sich unnachgiebig und lesen aus einer langen Liste deren Erfolge seit dem bestehen der Partei vor. Merkel zeigt sich sichtlich genervt.

    Ende April 2018, die Verhandlungen nähern sich der Zielgeraden, das meiste ist in trockenen Tüchern.

    Mitte Mai 2018, der Sommer steht vor der Tür und die Koalitionspartner beschließen eine Erholungspause.

    Letzte Maiwoche 2018, die Autohäuser fragen an, wann die Dienstwagen endlich bezahlt werden…

    Erste Juniwoche 2018, Cem und KGE haben auf Tropical Island Husten bekommen und bitten um eine Verlängerung der Pause.

    Mitte Juni 2018, die Spitzen treffen wieder aufeinander und rollen das bereits Erreichte wieder auf, um sicher zu gehen.

    Letzte Juniwoche, warum darf KGE nicht Außenministerin werden? Die Verhandlungen drohen zu platzen.

    Erste Juliwoche 2018, die CDU räumt ein, daß sie dann doch die Mehrwertsteuer anzuheben gedenkt und de Maizière das Energieressort übernehmen soll. Lindner platzt der Kragen.

    Mitte Juli 2018, Lindner hat sich beruhigt, die Spitzen der Koalitionspartner streiten wegen einer notwendigen höheren Mehrwertsteueranhebung als zunächst geplant.

    Vorletzte Juliwoche 2018, man ist auf der Zielgeraden, schon wieder…

    Letzte Juliwoche 2018, weißer Rauch aus dem Reichstagskamin war nur das Ergebnis eines Studentenstreichs, BILD stampft eine bereits vorbereitete Hurra-Es ist geschafft-Ausgabe wieder ein.

    Erste Augustwoche 2018 man feilt noch etwas hier herum und da herum als die Bombe platzt: Horst Seehofer ist völlig überraschend zurückgetreten, damit hatte niemand rechnen können, Söder tritt die Nachfolge an. Schwere Tumulte in Bayern gingen der Amtsübernahme voraus…

    Mitte August 2018, die Koalitionspartner gehen in die Sommerpause.

    Erste Septemberwoche 2018, mit Söder am Verhandlungstisch weht ein frischer Wind durch den Reichstag, leider stand ein Fenster auf; strittige Punkte müssen neu erörtert werden, weil die Stenografin ihren Mutterschaftsurlaub angetreten hatte und alle Zettel liegen ließ… Claudie Roth findet alles nur doof.

    Mitte September 2018, die Autohäuser haben ein Inkassobüro beauftragt…

    Mitte Oktober 2018, die Steinkohle wird knapp.

    Vorletzte Oktoberwoche 2018, letzte Unebenheiten werden glatt geschmirgelt, bald ist alles in feuchten Tüchern.

    Ende Oktober 2018, Voßkuhle spricht ein Machtwort und erklärt alle Koalitionsgespräche für gegenstandslos…

    Neuwahlen stehen vor der Tür…

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