Kooperationsverbot mit der AfD: Demokratie à la Kramp-Karrenbauer

Penzlin: AKK mag gar nicht hinschauen – Foto: Imago
 

Haben wir nicht alle noch das bigotte Demokratengesülz im Ohr, wonach Demokraten „miteinander können“ müssen, weswegen Koalitionen auch eine demokratische Selbstverständlichkeit seien? – Doch, haben wir. Die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer scheint keine gute Demokratin zu sein. Sie hat der #CDU in den Bundesländern Kooperationen mit der überaus demokratischen #AfD untersagt. Von Koalitionen war da noch nicht einmal die Rede. Das ist schade, wo ich doch zwanzig Cent auf den demokratischen Gehalt von Frau #Kramp-Karrenbauer verwettet habe.

Der Hintergrund von Frau Kramp-Karrenbauers autoritären Anwandlungen ist natürlich, daß sie ein Erpressungsopfer ist. Die Grünen haben nämlich schon gesagt, daß es mit einer schwarz-grünen Koalition im Bund sehr, sehr schwierig werden würde, sollten sich in einzelnen Bundesländern CDU/AfD-Koalitionen herausbilden. Und die Einfalt im Bund ist mindestens so wichtig wie die bunte Vielfalt für Frau Kramp-Karrenbauer. Deswegen war sie leicht davon zu überzeugen, daß man mit den Mitverantwortungsträgern am Mordfall Walter Lübcke keinesfalls koalieren dürfen soll, mit denen an verschiedenen anderen, länger zurückliegenden Mordfällen aber schon.

 

Zumindest in dem kleinen Städtchen Penzlin in Mecklenburg-Vorpommern, bundesdeutsche Maximaldistanz zum Saarländchen von Frau Kramp-Karrenbauer, gibt es ein schön gesetztes Zeichen zu sehen. Dort haben CDU und AfD anläßlich der konstituierenden Stadtvertretersitzung am vergangenen Dienstag eine sogenannte Zählgemeinschaft gebildet. Der Deutschlandfunk meldet: „Die drei christdemokratischen Stadtvertretern hatten sich mit dem einzigen gewählten AfD-Vertreter Gleisberg zusammengetan. Gemeinsam bildeten die vier so den größten Zusammenschluss in der insgeamt 15-köpfigen Stadtvertretung.

So ein Ungehorsam aber auch! Ob die drei christdemokratischen Penzliner Frau Kramp-Karrenbauer damit allerdings schon maximal auf den Eierstock gegangen sind, war bis zur Stunde nicht in Erfahrung zu bringen. Die Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und in Thüringen stehen schließlich noch bevor. Experten meinen aber, daß es sich um ein schön gesetztes Zeichen aus dem Osten Deutschlands handelt. Klein aber fein. Weil es so beruhigend sei, zu sehen, daß wenigstens in den östlichen Bundesländern Demokraten noch „miteinander können“.

Die Grünen sehen das aber anders, was niemanden wundert, der die Grünen ohnehin nicht für Demokraten hält. Pingelig erinnerten sie CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sogleich an ihre Pflicht, gegen die skandalösen Zustände in Penzlin vorzugehen. Grünen-Chef Habeck erhob den Zeigefinger und mahnte, Penzlin sei zwar nur eine kleine Gemeinde, zugleich aber auch ein erster Bewährungstest für die CDU-Chefin in dieser Frage. Da sieht man mal, wer sich hierzulande vor wem zu bewähren hat. Die grüne Fraktionschefin Frau Göring-Eckhardt twitterte sogar, wenn Kramp-Karrenbauer glaubwürdig sein wolle, müsse sie jetzt handeln. Frau Göring-Eckardt kann also twittern. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Hauer forderte via Twitter einen Parteiausschluss der renitenten Penzliner als Konsequenz aus dem Fall. Es gebe schließlich bereits einen „glasklaren“ Beschluß des Bundesparteitages zu dem Thema. (RB)

Quelle: journalistenwatch.com vom 25.06.2019 


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3 Kommentare zu Kooperationsverbot mit der AfD: Demokratie à la Kramp-Karrenbauer

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  2. Ulrike sagt:

    Herr lass Hirn regnen. Versteht AKK das was sie so treibt unter Demokratie?
    Pfui Teufel. Und alle Schafe blöcken ins gleiche Horn….

  3. shirin sahin sagt:

    Wir nehmen also weiterhin wegen dieser unfähigen „Regierung“ DEUTSCHE OPFER in Kauf! Erst war Dumm dran und mit Dümmer geht es weiter wie man sieht!!!!!

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