Frühwald um 9 – Nachrichten und Informationen vom 17.08.2022 (Textausgabe)

5. August, 8:30 Uhr - SWR Aktuell Nachrichten - SWR Aktuell

Entlarvender Trend in Österreich: Mehr ausländische Sozialhilfebezieher als einheimische

Wien/Innsbruck. Auch in Österreich schreitet der Bevölkerungsaustausch mit großen Schritten voran. Das dokumentiert auch der jetzt vorgestellte Integrationsbericht 2022. Er zeigt auch, daß die angebliche „Bereicherung“ durch massenhaft Zuwanderer alles andere als eine Bereicherung für die Aufnahmegesellschaft bedeutet, sondern einen milliardenteuren Aderlaß.

Eine besonders haarsträubende Zahl wird ausgerechnet für das Urlaubsland Tirol gemeldet. Dort gab es 2021 insgesamt 14.500 Sozialhilfebezieher. Davon waren 5600 Personen Österreicher (39 Prozent), 6000 Antragsteller hingegen Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte (41 Prozent). Das bedeutet: mehr „Flüchtlinge“ als Einheimische beziehen in Tirol Sozialhilfe. Weitere 1600 waren sonstige Drittstaatsangehörige (11 Prozent), weitere 1300 waren Staatsangehörige der EU, EFTA, GB und assoziierten Kleinstaaten (9 Prozent).

Ein ähnliches Bild zeigt sich in Vorarlberg: hier stehen 3900 einheimische Sozialhilfebezieher (39 Prozent) 3800 „Flüchtlingen“ und subsidiär Schutzberechtigten (39 Prozent) gegenüber – also gleich viele. In den anderen Bundesländern ist die Zahl der heimischen Sozialhilfebezieher – bis jetzt noch – größer als jene der Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten.

Allgemein zeigt sich, daß die Zahl der Bezieher unter syrischen Staatsangehörigen in allen Bundesländern am höchsten war, gefolgt von Afghanen. (mü)

Quelle: zuerst.de 

Die unbekannte Seite des Krieges: US-Agrarkonzerne besitzen riesige Anbauflächen in der Ukraine

New York/Kiew. Im Windschatten des bewaffneten Konflikts in der Ukraine geht es auch um milliardenschwere Investitionen westlicher Konzerne. Sie spielen in der Medien-Berichterstattung über den Krieg keine Rolle, dürften aber ein gewichtiger Grund für das westliche Engagement zugunsten Kiews sein. Im Falle eines russischen Sieges drohen den westlichen Konzernen, unter denen sich einige schwergewichtige „global player“ befinden, gigantische Verluste – die auch auf die US-Bankenlandschaft durchschlagen würden.

Ein von der ukrainischen Werchowna Rada 2021 verabschiedetes Gesetz ermöglichte es internationalen Agrar-Konzernen, ukrainischen Boden in enormen Größenordnungen aufzukaufen. Dabei handelt es sich um die amerikanischen Agrar- und Biotech-Giganten Cargill, DuPont und Monsanto. Zusammen kauften die drei US-Konzerne knapp 17 Millionen Hektar im Osten und Süden der Ukraine auf. Die dortigen Böden gelten als besonders fruchtbar, nicht nur innerhalb der Ukraine, sondern auch im weltweiten Vergleich. Die in Rede stehenden Gebiete entsprechen etwa der gesamten Anbaufläche Italiens.

Cargill eignete sich zwischen 2010 und 2012 auch riesige Areale in Kolumbien an. Just 2021, als das umstrittene Landverkaufsgesetz im ukrainischen Parlament verabschiedet wurde, teilte der Konzern mit, daß man Mehrheitseigner des Tiefwasserterminals „Neptune“ im Hafen Piwdennyj Port (ehemals Juschnoje) in der Region von Odessa geworden sei. In einer Pressemitteilung erklärte die Präsidentin von Cargills Geschäftsbereich für Landwirtschaft und Lieferketten in Europa, Philippa Purser, damals, „die Investition in Neptune ermöglicht es Cargill, seine Aktivitäten besser zu nutzen, um eine wachsende Bevölkerung zu ernähren, indem es Getreide in Gebiete auf der ganzen Welt transportiert, in denen es am dringendsten benötigt wird“.

Monsanto wiederum wurde 2018 vom deutschen Pharma-Giganten Bayer AG für 66 Milliarden US-Dollar aufgekauft, besteht bis heute aber als hochaktive Tochtergesellschaft weiter. Noch vor dem Verkauf besaß der US-Finanzdienstleister Vanguard Group Inc. einen Aktienanteil von 7,1 Prozent an Monsanto, was einem Wert von 3,61 Milliarden US-Dollar entsprach.

Die Vanguard Group Inc. stieg in den letzten Jahren zur zweitgrößten Investitionsfirma der Welt auf, nach dem Vermögensverwalter BlackRock. Dieser wiederum besitzt Firmenanteile an allen drei in der Ukraine engagierten Agrarkonzernen.

Für den Fall, daß die russische Militäroperation in der Ukraine erfolgreich ist, wären die 2021 erworbenen riesigen Anbaugebiete im Osten des Landes für die US-Investoren verloren. Darüber hinaus droht der Verlust riesiger Kapitalanlagen, die bereits seit 2014 in die Ukraine gepumpt wurden. Diese Konstellation macht es wenig wahrscheinlich, daß die NATO ihr militärisches Engagement zugunsten der Kiewer Regierung angesichts russischer Erfolge herunterfährt. Milliardensummen stehen auf dem Spiel. (mü)

Quelle: zuerst.de

Antisemitismus
Internationale Kritik an „Holocaust“-Äußerung von Abbas

Ein Holocaust-Vergleich von Palästinenserpräsident Abbas im Kanzleramt hat für Empörung gesorgt. Dieser hatte nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Scholz Israel einen „Holocaust“ an den Palästinensern vorgeworfen. Scholz schwieg zunächst.

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Klein, kritisierte die Äußerungen mit deutlichen Worten. Klein sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, mit seiner Holocaust-Relativierung habe Abbas jegliche Sensibilität vermissen lassen und den berechtigten palästinensischen Anliegen damit keinen Dienst erwiesen. Israels Ministerpräsident Lapid sprach von einer moralischen Schande und ungeheuerlichen Lüge ausgerechnet auf deutschem Boden.

Abbas hatte Israel in Berlin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Scholz vorgeworfen, einen vielfachen „Holocaust“ gegen die Palästinenser begangen zu haben. Israel habe seit 1947 bis zum heutigen Tag „50 Massaker in 50 palästinensischen Orten“ begangen, sagte Abbas und fügte hinzu: „50 Massaker, 50 Holocausts.“ Der CDU-Vorsitzende Merz kritisierte, Scholz hätte Abbas umgehend widersprechen und ihn bitten müssen, „das Haus zu verlassen“.

Der Kanzler hatte dessen Äußerungen mit versteinerter Mine verfolgt und machte auch Anstalten, sie zu erwidern. Sein Sprecher Steffen Hebestreit erklärte die Pressekonferenz aber unmittelbar nach der Antwort Abbas‘ für beendet. Die Frage an den Palästinenserpräsidenten war schon vorher als die letzte angekündigt worden. Später erklärte Scholz, jegliche Relativierung des Holocaust sei unerträglich und inakzeptabel.
Scholz hatte Abbas bereits vorher auf offener Bühne kritisiert, weil dieser die israelische Politik als „Apartheidssystem“ bezeichnet hatte. „Ich will ausdrücklich hier an dieser Stelle sagen, dass ich mir das Wort Apartheid nicht zu eigen mache und dass ich das nicht für richtig halte für die Beschreibung der Situation“, sagte der Bundeskanzler.

Quelle: Deutschlandfunk

El Salvador: 50.000 Bandenmitglieder festgenommen

Die Behörden in El Salvador haben in rund viereinhalb Monaten nach eigenen Angaben rund 50.000 Bandenmitglieder festgenommen. Dabei seien 1.283 Schusswaffen und mehr als eine Million Dollar beschlagnahmt worden, sagte Landespolizeichef Mauricio Arriaza gestern (Ortszeit).

Nach einem enormen Anstieg der Morde in dem südamerikanischen Land hatte Präsident Nayib Bukele Ende März der Gangkriminalität den „Krieg“ erklärt. Binnen drei Tagen waren zuvor 87 Menschen ermordet worden. Das Parlament stimmte daraufhin der Verhängung des Ausnahmezustands zu, der Festnahmen ohne Haftbefehl ermöglicht.

Mit den bereits vor Beginn der Festnahmewelle Inhaftierten sitzen in den Gefängnissen des Landes mittlerweile rund 66.000 mutmaßliche Bandenmitglieder ein. Bukele hat wegen der hohen Zahl der Häftlinge den Bau eines gigantischen Gefängnisses mit 40.000 Haftplätzen angeordnet, das Ende des Jahres öffnen soll.

Quelle: ORF

AKW-Betreiber meldet Hackerangriff auf Website

Russische Hacker haben nach ukrainischen Angaben von gestern die Website des in Kiew ansässigen Kernkraftwerkbetreibers Energoatom angegriffen, aber keine größeren Probleme verursacht.

„Die russische Gruppe People’s Cyber Army lancierte einen Angriff mit 7,25 Millionen Bot-Nutzern, die Hunderte von Millionen von Zugriffen auf die Hauptseite des Unternehmens simulierten“, erklärte Energoatom. „Der Betrieb der Website wurde dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt.“

Quelle: ORF

Serben gegen LGBT

Serben demonstrierten heute den dritten Tag in Folge gegen LGBT

Tausende junge Familien haben sich der Anti-LGBT-Bewegung in Belgrad angeschlossen.

Die traditionellen Familien spazierten gegen die im Westen propagierten „unnatürlichen“ Versionen der „neuartigen“ Familien.

Quelle: Russländer & Friends auf Telegram (https://t.me/russlandsdeutsche) (https://t.me/medien_ecke/2835)

💥❗️ AKWs in Deutschland sollen weiterlaufen

Die Bundesregierung plant, die letzten drei Kernkraftwerke des Landes wegen der Angst vor Stromausfällen in diesem Winter weiter zu betreiben, berichtet das Wall Street Journal.

Quelle: Russländer & Friends auf Telegram (https://t.me/russlandsdeutsche) (https://t.me/medien_ecke/2835)

USA: Trump-Kritikerin Liz Cheney verliert Vorwahl um Kongresssitz

Im US-Bundesstaat Wyoming hat die republikanische Politikerin Cheney die Vorwahl um einen Sitz im Kongress in Washington verloren.

Sie unterlag der Kandidatin Hageman. Cheney ist eine scharfe Kritikerin des früheren Präsidenten Trump, Hageman gilt dagegen als dessen Unterstützerin. Mit ihrer Niederlage scheidet Cheney im kommenden Januar aus dem Repräsentantenhaus aus.

Die Tochter des früheren Vizepräsidenten Dick Cheney war dort über drei Legislaturperioden Abgeordnete und zeitweise die dritthöchste Vertreterin ihrer Fraktion. Sie zählt zu den wenigen prominenten Mitgliedern ihrer Partei, die nach der Erstürmung des Kapitols durch Trump-Anhänger im Januar 2021 auf Distanz zum früheren Präsidenten gingen und dessen Verhalten kritisierten. Cheney ist Vize-Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zu dem Angriff.

Quelle: Deutschlandfunk

Donald Trump auf Gab zum Wahlsieg von Harriet Hageman

Herzlichen Glückwunsch an Harriet Hageman zu ihrem großartigen und sehr entscheidenden SIEG in Wyoming. Dies ist ein wunderbares Ergebnis für Amerika und eine vollständige Rüge des Unselect Committee of Political Hacks and Thugs. Liz Cheney sollte sich für sich selbst schämen, für ihr Verhalten und ihre gehässigen, scheinheiligen Worte und Handlungen gegenüber anderen. Jetzt kann sie endlich in den Tiefen der politischen Vergessenheit verschwinden, wo sie sicher viel glücklicher sein wird als jetzt. Danke Wyoming!

Quelle: Donald Trump auf Gab 

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Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 17.08.2022

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