AfD – Führender CDU-Politiker bekennt: „Die CDU ist inhaltlich insolvent“


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Jörg Meuthen: Liebe Leser, es kommt im deutschen Politikbetrieb wahrlich nicht oft vor, dass ein führender Politiker seine eigene Partei als inhaltlich insolvent bezeichnet.

Prof. Dr. Wolfgang Reinhart hat genau dies getan. Herr Reinhart ist Vorsitzender der Landtagsfraktion der früher einmal erfolgsverwöhnten baden-württembergischen CDU; ich erinnere mich noch gut an die Rededuelle, die ich mir mit ihm während meiner Zeit im baden-württembergischen Landtag geliefert habe.

Damals war er nicht im entferntesten bereit, einzusehen, welchen Irrweg seine Partei in den letzten Jahren dank Merkel und ihrer gelehrigen Schülerin Kramp-Karrenbauer genommen hat.

Das hat sich offensichtlich geändert, denn nun hat er in einem mehreren Medien vorliegenden Debattenbeitrag eine grundlegende Erneuerung der CDU gefordert, wie die folgenden Zitate belegen.

Die CDU sei, so Herr Reinhard, „inhaltlich insolvent“. Es sei Zeit für ein „Sanierungsprogramm“. Die Partei sei erschöpft vom „radikalen Pragmatismus“ der letzten Jahre (eine freundliche Umschreibung von Merkels konzeptionellem Totalversagen) und habe „keine Entwürfe“. Man müsste seitens der CDU wieder „mehr über Wirtschaft und über Wettbewerbsfähigkeit“ sprechen, und auch das Thema innere Sicherheit müsste von der CDU wieder so repräsentiert werden, dass „die Menschen das Vertrauen in einen starken Rechtsstaat“ behielten.

Insgesamt habe seine Partei „für die großen Fragen unserer Zeit keine Antennen und keine Agenda mehr“. „Die Schubladen sind leer“, so der baden-württembergische Fraktionsvorsitzende.

https://www.spiegel.de/…/cdu-wolfgang-reinhart-kritisiert-p…

Mit alldem hat Herr Reinhart fraglos Recht. Wer diese Schubladen geleert hat, das wissen wir alle, und auch Herr Reinhart und seine Parteifreunde wissen es: Es war diejenige Frau, der man auf all den Parteitagen – selbst nach ihrer schlimmsten Fehlentscheidung im Herbst 2015! – kritiklos wie die batteriebetriebenen Klatschhäschen aus der Werbung zujubelte und ihr minutenlang stehend applaudierte.

Herrn Reinhart schätze ich aus meiner damaligen Zeit im baden-württembergischen Landtag als durchaus klugen Kopf und im Gegensatz zu vielen anderen als korrekten Kollegen. Man hätte sich im Sinne unseres Landes gewünscht, dass er sich früher zu Wort gemeldet hätte, um die drohende Insolvenz seiner Partei und die damit verbundenen, ungeheuren Schäden für Deutschland zu vermeiden.

Leider war von Herrn Reinhart und seinen Mitstreitern gegen Merkel nie etwas zu hören. Stattdessen leistete man sich beispielsweise in Baden-Württemberg im Frühjahr 2016 den schweren strategischen Fehler, als Juniorpartner eine „grüne“ Regierung am Ruder zu halten.

Koalitionen mit den linksradikalen, ökosozialistischen „Grünen“ waren früher für die Union vollkommen undenkbar und sind im Moment nur möglich, weil Merkel und ihre Lemminge diese Partei über die Jahre hinweg konsequent entkernten, um sie dem linksgrünen Spektrum als beliebigen Mehrheitsbeschaffer anzudienen, der heute für dies und morgen für das genaue Gegenteil steht.

Verlässlichkeit, Konservatismus, Freiheitlichkeit, Patriotismus – alles Schnee von gestern für die Merkel-Union. Wie ich vor kurzem bereits sagte: Die CDU und ihre eiernde Lady sind für den Machterhalt zu jeder politischen Perversion bereit.

 

Wie man jetzt aber in Thüringen erkennen kann, fallen die gesammelten politischen Perversionen der vergangenen Jahre dieser Partei immer stärker auf die Füße.

Und sie wird auch in Zukunft keinen Erfolg mehr haben, wenn sie versucht, im linksgrünen Spektrum Mehrheiten zu schmieden, weil sie dann auch künftig nicht mehr für konservative Inhalte stehen darf.

Dann kann der Wähler auch gleich das linksgrüne Original wählen – wer dagegen konservative und zutiefst bürgerliche Politik möchte, der wählt ebenfalls das Original, und das sind mittlerweile wir als Alternative für Deutschland.

Zeit für neue Erkenntnisse bei der Union. Zeit für konservative Politik. Zeit für die #AfD.

Quelle: politikstube.com vom 19.11.2019 


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2 Kommentare zu AfD – Führender CDU-Politiker bekennt: „Die CDU ist inhaltlich insolvent“

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  2. gerhard sagt:

    Merkel = Honeckers Rache am Westen

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