Deutschland: Weniger Asylanträge? So dreist manipuliert Horst Seehofer die Statistiken

Weniger Asylanträge? So dreist manipuliert Horst Seehofer die Statistiken
Überfremdungsfanatiker Horst Seehofer (CSU)

Bundesinnenminister Horst Seehofer freut sich: 2019 seien insgesamt »111.094 förmliche grenzüberschreitende Asylanträge« in Deutschland gestellt worden, 14,3 Prozent weniger als 2018. Das dritte Jahr in Folge könne man damit einen Rückgang der Asylbewerberzahl verzeichnen, so der CSU-Politiker in einem Tweet seines Ministeriums. Für Seehofer ein klarer Beleg, dass die »die zahlreichen Maßnahmen der letzten Jahre gegen ungesteuerte Zuwanderung wirken«. Alles im Lot also, das Thema Flüchtlingskrise kann abgehakt werden? – Mitnichten!

von Torsten Groß

Bereits die von Seehofer genannte, auffallend niedrige Zahl von 111.094 Asylanträge für 2019, die von den Mainstream-Medien eifrig verbreitet wurde, ist so nicht korrekt. Denn sie bezieht nur solche Migranten ein, die im vergangenen Jahr erstmals in die Bundesrepublik einreisten und einen Asylantrag stellten. Dieser Sachverhalt verbirgt sich hinter der ungelenken Formulierung »grenzüberschreitende Asylanträge«, was den meisten Lesern kaum bewusst sein dürfte. Hinzu kommen 31.415 Asylerstanträge, die Flüchtlinge für ihre in Deutschland geborenen Kinder gestellt haben, sowie 23.429 Folgeanträge von Personen, deren ursprüngliches Asylbegehren abgelehnt wurde.

In Summe haben wir es für 2019 also mit 165.938 Asylanträgen zu tun. Das sind rund 11 Prozent weniger als noch in 2018, aber deutlich mehr als im Durchschnitt der ersten Dekade des Jahrtausends. Zwischen 2000 und 2011 (dem letzten Jahr vor der ersten Flüchtlingswelle, die im Herbst 2012 einsetzte) wurden knapp 60.000 Asylanträge pro Jahr gestellt, also nur etwa ein Drittel der heutigen Zahl.

Und selbst in der Betrachtung seit 1953, dem Beginn der Aufzeichnungen, und unter Einbeziehung der zugangsstarken neunziger Jahre, ist die heutige Zahl der Asylsuchenden doppelt so hoch wie im Durchschnitt der letzten knapp 70 Jahre. Erfolgreiche Bekämpfung ungesteuerter Zuwanderung sieht anders aus!

 

Asylanträge steigen EU-weit

Außerdem ist fraglich, ob die positive Entwicklung anhalten wird. Die Zahl der Asylanträge ist zwar in Deutschland zurückgegangen, in der EU insgesamt aber gestiegen. Für den Zeitraum Januar bis Oktober 2019 (neuere Zahlen liegen noch nicht vor) verzeichnet das Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen (EASO) einen Zuwachs von 11 Prozent, Tendenz steigend.

Das ist eine Trendwende: 2019 ist das erste Jahr nach dem Höchststand von 2015, in dem die Zahl der sogenannten »Schutzsuchenden« in der Europäischen Union wieder zugelegt hat. Die Erfahrung lehrt, dass die meisten illegal eingereisten Zuwanderer auf kurz oder lang über die offenen EU-Grenzen in ihr Wunschland weiterreisen werden – und das heißt im Regelfall Deutschland. Die Lage würde sich dramatisch zuspitzen, wenn das seit einiger Zeit erodierende EU-Türkei-Abkommen kollabierte und die türkischen Behörden Millionen von Migranten, die sich im Land aufhalten, nicht mehr an der Weiterreise hinderten. Knapp 71.000 Migranten sind im letzten Jahr aus der Türkei ins benachbarte Griechenland gekommen, doppelt so viele wie noch in 2017.

Die türkische Bevölkerung ist der syrischen Flüchtlinge im eigenen Land, die kaum Anstalten machen, trotz einer wieder verbesserten Sicherheitslage in ihre Heimat zurückzukehren, nämlich überdrüssig, zumal sich die ökonomische Lage am Bosporus zunehmend verschlechtert und die Zuwanderer als Konkurrenten um Jobs und Einkommen gesehen werden. Deshalb setzt die Regierung seit einiger Zeit verschärfte Auflagen wie etwa eine Wohnortzuweisung konsequent durch, was immer mehr Migranten zur Weiterreise in Richtung Westen und damit in die EU antreibt.

Gleichzeitig wandern vermehrt Afghanen, von denen sich bislang viele im Iran aufhielten, dort aber wegen der durch die US-Sanktionen verschärften Wirtschaftskrise ihren Arbeitsplatz verloren haben, in die Türkei weiter, um schließlich nach Europa zu gelangen.

Seehofer gibt zu, dass Migrationsdruck steigt

Bereits im Dezember wurde der Direktor der EU-Grenzschutzbehörde Frontex in der Presse mit der Äußerung zitiert, dass der Migrationsdruck nach Europa »gewaltig« bleiben werde.

Dieser Einschätzung hat sich Bundesinnenminister Seehofer in seinem oben erwähnten Tweet angeschlossen. Zu Recht! Denn nicht nur fortwährende Krisen und Konflikte im Nahen und Mittleren Osten, sondern auch die anhaltende Bevölkerungsexplosion in Afrika und die schlechten wirtschaftlichen Perspektiven in den meisten Ländern des schwarzen Kontinents dürften dafür sorgen, das sich auch künftig vor allem junge Männer auf den Weg nach Europa machen werden.

Der aktuelle Rückgang der Asylbewerberzahl in Deutschland markiert deshalb nicht den Anfang vom Ende der Flüchtlingskrise, sondern manifestiert nur eine Atempause. Das dicke Ende kommt noch!

Quelle: anonymousnews.ru vom 13.01.2020


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8 Kommentare zu Deutschland: Weniger Asylanträge? So dreist manipuliert Horst Seehofer die Statistiken

  1. ulrike sagt:

    Der Kerl lügt wie gedruckt. Wann schicken die Bayern den endlich in die Wüste ?

  2. birgit sagt:

    Fälschungen über Fälschungen ! Wann merkt das endlich die Masse ?

    Die Invasoren lungern überall an den Außengrenzen rum und verschaffen sich gewaltsam Durchbruch.
    Wenn die Ungarn und Bulgaren nicht so hart durchgreifen würden und laufend zurück schicken, dann hätten wir noch mehr Asylforderergebrassel aufgeladen.

  3. Annette sagt:

    Eine ältere Meldung will wissen, daß 300 Millionen Afrikaner eingebürgert werden sollen. Da erhebt sich die Frage, wer von den 28 Eu-Mitgliedern, von denen 27 echte Staaten sind und ein alleiniges nichtstaatliches Konstrukt ist, wieviel Menschen aufnehmen würden. Da schließe ich mal Ungarn, Polen und weitere Staaten von aus.
    Immer noch 300 Millionen (für den Anfang…) Angenommen 19 Staaten und ein Nichtstaatenkonstrukt nehmen gleich viel Migranten auf, was sehr unwahrscheinlich ist, dann wären das 15 Millionen pro EU-Land. Niemand kann sich 15 Millionen in Belgien, Luxemburg, Italien, Portugal, (ENGLAND adieu…) Dänemark, Schweden, Finnland, Rumänien, Zypern, Malta und Irland vorstellen. Also wird geschachert, wer die Last zu schultern hat. Wenn ich nur wüßte, welches nichtstaatliche Konstrukt da die „Du hast gewonnen-Karte“ ziehen wird.

    Langes Schreiben, tiefer Sinn:
    Schon jetzt können bereits die ersten nichtstaatlichen verfassungslosen Verfassungschützer (hallo zusammen, eine Lesebrille hilft das Kleingedruckte zu verstehen) und weitere Beschäftigte der öffentlichen Hand verinnerlichen, wie das enden könnte, wenn man unserem Konstrukt 15 – 25 Millionen neue Bürger geben möchte.

    Diese gut bezahlten Politiker in den Bundestagshäusern sind vor möglichen Kontaktversuchen der neuen Bürger (bei denen mehrheitlich anständige Menschen mit dabei sind und die Überzahl bilden ) nicht gefeit.

    Das stelle ich mir hochspannend vor, wenn es in der BRD zu Randalen kommt, weil hier auch für millionen Afrikanern die gewohnte Sonne fehlt und dafür Regen wie vom Faß geliefert wird… das Geld wird selbstredend auch knapp.

    Übrigens, wenn Kriminelle sich verabreden und sagen wir mal mit 5-6 Mann + Bewaffnung ohne >Kleinen Waffenschein< ein Finanzamt (lohnt nicht da Geld zu klauen) überfallen, nein, das werden die nicht tun, oder eine Radio-Sendestation FREIHEIT UND EINREISE FÜR UNSERE FAMILIEN fordern… aber möglicherweise eher ein Bürgeramt heimsuchen (dort gibt es Rohlinge für Ausweise) oder eine Polizeistation, um die Waffen einzukassieren… wie auch immer, oder wenn diese schwer bewaffneten Leute z. B. eine Einkaufspassage mit Juwelieren besuchen, da macht NIEMAND mehr was. Übrigens steigern sich erfahrungsgemäß brutale Überfälle, weil es so gut geklappt hat…

    Nett ist auch ein Besuch in der schicken Wohngegend, wenn 2 Mann um Einlaß begehren. Klatsch, auf die "Glocke", wer aufmuckt hat eine Machete am Bauch oder ein Messer an der Kehle, (das ist übel…) oder einen Kopfschuß in Aussicht, wer weiß, was in solchen Hirnen vor sich geht… aber da machen Sie NICHTS mehr, Einkaufstour im Reihenhaus. Was tun die Nachbarn? Die hören nichts… und die POLIZEI ? Was kann die gut? Was können die kommunalen Stellen? Die können ganz prima Bio-Deutschen zeigen wo der Hammer hängt, wenn eine Knolle wegen Gurtmuffelei, nicht bezahlter GEZ oder Parkzeitüberschreitungen vorliegt. (Das ist übertrieben, aber nah dran…)

    Wer braucht nocht US-Krimiserien, wenn später Live-Shows angesagt sind….

    Und jetzt kommt das Beste: Unruhe ist offensichtlich gewollt, ein perfider Plan, da reift die Umsetzung mit schnellen Erfolgen. ## Ja, wir brauchen den EU-Staat, schafft die Grenzen ab, schreit nach einem Beschützer, wählt den EU-Einheitsstaat…. (so in etwa?)

    Nun gut, meine Übertreibung und Blick in die kristallene Prognosekugel für Reichsbürgertum, aber wie nah dran ist es?

    Ich bekomme große Sorgenfalten vor so einer möglichen Zukunft!

  4. Waldtürenöffner sagt:

    Wo war der schon überall und hat alles zur Sau gemacht? Den kann man auch wie einen Grasfrosch in ein Glas auf eine Leiter setzen dann macht der auch das Wetter zur Sau.

  5. Pingback: Dies & Das vom 13st Januar 2020 und Älteres. | freistaatpreussenblog

  6. Hendrik Kurze sagt:

    Pfui Herr Seehofer.Da darf man sich nicht wundern dass das Volk wütend über seine Politiker wird.

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