Weltgesundheitsorganisation (WHO): Nationalstaaten im Würgegriff supranationaler NGOs


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Nationalstaat,Internationalstaat, Weltstaat: Außenminister Maas und UN-Generalsekretär Guterres in New York – Foto: Imago
 

Was ist eine Nichtregierungsorganisation? Eine Organisation, die mit Regierungen nichts zu tun hat, oder eine, der sich Regierungen immer dann bedienen, wenn sie für ihr beabsichtigtes Handeln kein demokratisches Mandat haben? Eine sehr berechtigte Frage in diesen Zeiten.

von Max Erdinger

„Klappe zu, Affe tot“, möchte man kommentieren, nachdem man zur Kenntnis genommen hat, was der 85-jährige Journalist und Kriegsberichterstatter Fulvio Grimaldi aus Italien berichtet. Am 28. März sei die Strafandrohung für den Bruch der Ausgangssperren noch einmal drastisch verschärft worden. War die Strafandrohung anfangs 3 Monate Haft, dann 6 Monate, so sind es nun 5 Jahre, berichtet er. Von 63 Millionen Italienern darf sich keiner mehr weiter als 100 Meter von seiner Wohnung entfernen, teilt er mit. Arztbesuche würden durch Telefonanrufe ersetzt. Alle Läden sind zu, bis auf die Lebensmittelgeschäfte. Auf den Straßen findet sich von den Carabinieri über die polizia statale und die guardia di finanza alles, sogar das Militär, um die Ausgangssperre zu überwachen. Wer kontrolliert wird, muß ein Formular mit sich führen, in dem er den Grund seines Aufenthalts in der Öffentlichkeit darlegt. Lebensmittel einzukaufen, ist erlaubt. Es gibt keinerlei demokratische Kontrolle der Regierung mehr, das Parlament ist suspendiert. Italien bietet im Moment das Bild eines totalitären Polizeistaats.

Wer jemals, von Mailand kommend auf der A7 an Genua vorbei, in Richtung Versiliaküste, Carrara und Livorno unterwegs war, wird sie gesehen haben, die Hochhaussiedlungen in Genua, die sich von der ligurischen Küste bis weit in die schmalen Täler im Nordosten der 600.000-Einwohnerstadt erstrecken. Zoom: Ein Hochhaus, weit von der Küste und dem alten Stadtzentrum entfernt, bald schon näher an Busalla als an Genua. Sechster Stock. Eine Drei-Zimmer-Wohnung mit Balkon. Familie mit drei Kindern. Ausgangssperre. Man denkt an Massentierhaltung. Draußen ist ligurischer Frühling. Die Familie sitzt fest in ihrem Betonkäfig. Das „humanistische Menschenbild“ fällt einem ein, das die Befürworter einer solchen Ausgangssperre, besoffen von der eigenen edlen Gesinnung, im Munde führen. Es gehe darum, Menschenleben zu retten. Ihr Zeigefinger geht dabei in die Höhe. Sehr human. Das Bild eines totalitären Polizeistaats: Massenmenschhaltung. Lebende Italiener, die sich in ihren Käfigen als potentiell Tote zu begreifen gelernt haben. Was für ein Leben. Dolce vita.

Wer ist zuständig?

Der Staat ist zuständig. Er ist allmächtig. Er hat das Gewaltmonopol und er ist bereit, es einzusetzen gegen diejenigen, die ihn finanzieren. Straßen und Plätze gehören dem Staat dieser Tage. Ein gigantisches Verbrechen? Denkbar ist das. Man kann sich durchaus fragen, wer im Frühjahr 2020 die Kontrolle über das Leben der Italiener hat. Sind es die Italiener selbst? – Wohl kaum. Steht es jedem Einzelnen frei, sich zum Schutz seines Lebens an die Empfehlungen zu halten, die zu Grippezeiten seit jeher galten? – Nein. Der Italiener hat die Kontrolle über sein Leben abgegeben, weitgehend widerstandslos. Er ist staatsgläubig. Gäbe es die Möglichkeit, daß sich der Staat einfach für unzuständig erklärt, lakonisch sagt: „So ist das Leben, Leute, schützt euch so gut ihr könnt, entscheidet selbst, haltet euch an die Empfehlungen, die wir euch geben.“ – Natürlich gäbe es die. Das Leben ist ein Leben mit Viren. Für jeden und zu jeder Zeit.

Das Durchschnittsalter der „Coronatoten“ in Italien – wer weiß, woran sie gestorben sind – liegt bei 79,5 Jahren. Lediglich die Ursache ihres Todeszeitpunkts scheint festzustehen: Covid 19. Mit noch viel mehr Staat wären sie bei aller Krankheit eventuell 180 Jahre alt geworden oder noch viel älter. Nie war der Tod dringlicher zu vermeiden als heute. Danach kommt nämlich nur noch: Nichts. Kein ewiges Leben mehr, keine Hoffnung im Irdischen. „Freiwillige Unfreiheit“ für den „Tod später“ ist die völlig entgeistigte Folge. Zu verwaltende Biomasse, die sich verwalten läßt. Die aufgeklärte Gesellschaft. Die Humanisten. Das Leben. Fahrradhelmchenmentalität. Schreien könnte ich vor Wut und Empörung über diesen anmaßendsten Versuch der Menschheitsgeschichte, sich zum Herren über Leben und Tod aufzuschwingen, indem man die Kontrolle über sein Leben an den Staat abgibt. Und was soll das überhaupt heißen: Leben und Tod. Es geht nicht um Leben und Tod. Es geht um Leben und Tod jetzt oder Tod später. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf einen späteren Tod. Soldaten wußten das zu allen Zeiten.

Golfplätze sind verwaist. Warum? – Weil die Ansteckungsgefahr auf Golfplätzen hoch ist? Und wenn sie es wäre: wen ginge das etwas an? Wer nicht jetzt, sondern erst später sterben will, geht eben nicht auf den Golfplatz. „Unschuldige Einsichtige, Alte und Kranke“ müssen geschützt werden vor der „Unvernunft der Uneinsichtigen“. Ja, dann schützt sie doch, wenn sie sich von euch Staaten schützen lassen wollen! Dürfte einfacher zu bewerkstelligen sein, als ein völlig an die Wand gefahrenes Land wieder herzustellen. Und woher die Anmaßung, andere Leute „Uneinsichtige“ zu nennen? Muß ein quicklebendiger zehnjähriger Junge sein Leben eingesperrt im sechsten Stock eines Hochhauses verbringen, während draußen ligurischer Frühling ist, damit in Bergamo kein multipel vorerkrankter 90-Jähriger an einer Covid 19-Infektion stirbt? Wäre das Kind „uneinsichtig“, wenn es mit seinen Freunden Fußball spielen würde? Wären es seine Eltern? Ist „Verhältnismäßigkeit“ überhaupt noch ein Wort, das man mit einem derartig ungerechten Zustand in Verbindung bringen kann? Was für eine stinkend totalitäre Anmaßung!

Wer hat die Macht?

Der Nationalstaat hatte eine. Schon das ist zwar nicht ideal gewesen, aber immerhin noch erträglich, so lange es ein kulturell homogenes Staatsvolk gegeben hat, das sich in den Grundzügen seiner Sicht auf das Leben einig gewesen war. In einem solchen Nationalstaat bin ich einst aufgewachsen. Zwei Klassenkameraden von mir starben, als ich acht Jahre alt gewesen bin, weil sie in ein Futtersilo geklettert sind. Ein anderer starb unter einem Traktor, der umgekippt ist. Unsere Nachmittage verbrachten wir Kinder ohne Handy oder irgendeine andere Verbindung zu den Erwachsenen bis zu fünf Kilometer vom Dorf entfernt in den Wäldern, auf den Wiesen oder im alten Steinbruch, wo wir in großer Höhe an den Bruchwänden entlangkletterten. Jeder Absturz hätte schlimmste Folgen gehabt, Hilfe wäre so schnell nicht zu bekommen gewesen. Es ist nie einer abgestürzt. Wir sind vom dritten Heuboden herunter in Heuhaufen gesprungen. Einmal hatte ich nach der Landung den Zinken einer Heugabel durch die Hand stecken. Am nächsten Tag war ich wieder unterwegs. Wir konnten uns aufeinander verlassen. Und es gab Regeln, über deren Sinn wir nicht debattierten. Sie galten einfach. Das Leben war schön und gefährlich. Und wir waren frei. Ein kulturell homogenes Staatsvolk in einem Nationalstaat ist wahrlich nicht das Verkehrteste. Sehr viel besser dürfte es kaum gehen. Die Staatsdiener dienten dem Staat, der Staat seinen Bürgern, der Volksvertreter dem Volk. Und die Polizei war unser Freund und Helfer.

Was ist die Polizei in Italien heute? Freund und Helfer? – Nein. Sie ist die geladene Waffe, die den Italienern vom Staat an den Kopf gehalten wird.

Nationalstaat – Internationalstaat – NGO

Italien ist auch kein Nationalstaat mehr, sondern einer der vielen europäischen Internationalstaaten. Eine Nation ist Italien noch. So, wie die Polizei nicht mehr Freund und Helfer ist, ist der Internationalstaat auch nicht mehr der Staat der Italiener, sondern er wurde gekapert von Ideologen, für die Staat nicht Sinn und Zweck, sondern Mittel zum Zweck geworden ist. Was für ein Zweck? – Die total beglückte Menschheit! Und wenn man als Staatsmensch, der heute noch immer die Fassade der Nationalstaatlichkeit aufrecht erhalten muß, weil es schließlich die Bürger eines Nationalstaats sind, die ihn wählen, den Staat als Mittel zum eigenen Zweck verwenden will, dann bedient man sich am besten solcher Mittel, von denen hinterher niemand behaupten kann, daß man sich ihrer bedient hätte. Man kooperiert mit sogenannten Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Offiziell hat man ja nichts mit ihnen zu tun.

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Wer etwas anderes behauptet, ist ein Ehrabschneider und betreibt üble Nachrede. Und das tut er oft noch nicht einmal in einem „sozialverträglichen Ton“. Was für ein Tort, wo man sich als ehrenvoller Vertreter der Volksinteressen doch nur ein offenes Ohr für die Anliegen der „zivilgesellschaftlich Engagierten“ bewahrt – und gerade deshalb ganz besonderen Respekt verdient hätte. Das ist doch hochdemokratisch und absolut löblich im Nationalstaat, der eigentlich ein Internationalstaat geworden ist, ohne daß es der Mehrheit klar wäre?

Der UN-Totalitarismus – Foto: Screenshot

Die Vereinten Nationen sind eine Hydra. Wenn man ihr einen Kopf abschlägt, wachsen sofort zwei andere wieder nach. Der Kopf in der Mitte ist unsterblich. Für einen experimentierfreudigen Menschen wäre interessant, zu beobachten, was passiert, wenn man ihr sämtliche Köpfe auf einmal abschlagen würde. Hätte die Hydra wirklich die Kraft, sich auf der Stelle zu größerer Mächtigkeit zu regenerieren als zuvor?

Es sieht so aus im Moment: Als die Hydra nicht länger mehr leugnen konnte, daß der Versuch gescheitert ist, die liebe Menschheit per Rettung des Weltklimas (IPCC) unter ihr Regiment zu zwingen, als Greta lächerlich und der Widerstand gegen die Eingriffe in das Leben der vormals freien Menschen groß geworden war, streckte sie statt des IPCC-Kopfes den WHO-Kopf in die Linse der Weltkamera und ließ ihn das Wort „Covid 19“ aussprechen. Und zack – schon war die Coronakrise geboren. Wie seltsam, daß es ausgerechnet ein Land wie China gewesen ist, dem bei internen Problemen nicht gerade kommunikative Mitteilungsfreude der lieben Weltgemeinschaft gegenüber nachgesagt wird, welches der WHO das steckte, was es ansonsten wohl eher als regionales chinesisches Problemchen definieren würde. Ab da war dann WHO statt IPCC. Die ganze Welt fing an zu hüpfen und WHO-WHO-WHO zu rufen. Wirklich die ganze Welt? Man sehe sich die Weltkarte des Covid-Problems an, wie sie von der Johns Hopkins Universität herausgegeben wird. Was für ein dummer Zufall, daß das mörderische Killervirus hauptsächlich in den wohlhabenderen Weltregionen wütet, aber nicht da, wo jeder passionierte Umverteiler mangels reicher Beute gelangweilt seinen Blick abwenden würde. Das Virusproblem ist hauptsächlich ein amerikanisches, ein europäisches und ein südostasiatisches. Covid 10 wird sich doch nicht noch den Spitznamen „Rosinenpickervirus“ einhandeln? Überhaupt: Handel ist auch so ein interessantes Thema im Zusammenhang mit Covid 19 und WHO-WHO-WHO … WHO.

„Weltwirtschaftskrise“ paßt auch gut dazu. Und was paßt noch? Der WHO-Vorsitzende, ein Mann aus dem schönen Äthiopien mit dem noch viel schöneren Namen Tedros Adhanom Ghebreyesus (*1965).

Der Mann ist ein sehr zeitgeistiger Linker, wie aus seiner Bewerbung um den Posten des WHO-Generalsekretärs hervorgeht. Auf die Fragen, was er denn als WHO-Generalsekretär im Schilde führt, antwortete Ghebreyesus unter den Punkten 4 und 5: „Das Wohlergehen von Frauen, Kindern und Heranwachsenden ins Zentrum von Weltgesundheit und Entwicklung stellen. Nationale Gesundheitsbehörden dabei unterstützen, den Einfluß von Klima- und Umweltwandel auf die Gesundheit besser zu verstehen und entsprechend zu handeln.

Da hätten sie bei der WHO auch Katrin Göring-Eckardt zur Generalsekretärin machen können. Nur hat die in ihrem bisherigen Leben noch nicht so viel auf die Beine gestellt wie Ghebreyesus in Äthiopien, so daß ihr Geschlecht die fachliche Qualifikation von Ghebreyesus dann doch nicht stäche. Beworben hat sie sich auch nicht. Obendrein wäre sie außer unterqualifiziert für den Job auch noch zu weiß gewesen. Weltanschaulich paßt aber kein Blatt Papier zwischen Ghebreyesus und Göring-Eckardt, wie es aussieht. Und damit auch keines zwischen Ghebreyesus und den europäischen Medienmainstream. Jedenfalls ist „equality“ und „equal“ (Gleichheit, gleich) eine von Ghebreyesus´ Lieblingsvokabeln.

Die ungleich wohlhabenderen Länder auf dem Globus haben jetzt alle Corona-Covid-Virus-neunzehn. Ganz schlimm ist alles, auch. Wenn deren Volkswirtschaften ruiniert sind, ist die vereinte Welt der Gleichheit schon ein gutes Stück näher. Die betroffenen Länder müssen ja nicht wirklich von einem gräßlichen Killervirus bedroht sein, der noch fürchterlicher als das kranke Weltklima für die Gesundheit wäre. Aber glauben sollten sie das schon. Und die glauben das schnell, wenn man ihnen die nützlichen Daten dazu liefert, so gestrichen voll, wie sie ihre Hosen aus lauter Angst vor dem Tod haben. Trotz Fahrradhelmchen. Da läßt sich datenmäßig schon was machen im Verbund mit den globalen Nationalfilialen der WHO in den Ländern, auf die es ankommt.

Meinereiner hätte übrigens vollstes Verständnis für jeden Äthiopier, wenn der sich im Laufe seines harten Lebens in Äthiopien und bei der ganzen echten Arbeit, die er dort geleistet hat, nebenher geschworen hätte, den westlichen Dekadenzlern mit ihren wohlfeilen und gefühligen Betroffenheitsneurosen bei passender Gelegenheit einmal so richtig eine reinzuwürgen. Kein Zweifel: Die Deutungshoheit über Covid 19 liegt bei der WHO, ihr Präsident heißt seit 2017 Ghebreyesus, die WHO wird weitgehend von der Melinda&Bill-Gates-Stiftung finanziert, die so heißt, obwohl die Stiftungsmelina in ihrem ganzen Leben noch kein Micro soft gemacht hat, die Zahlen samt Interpretation überbringt die private Johns Hopkins Universität aus Baltimore, von Bloomberg mit 1,8 Mrd. Dollar gesponsert – und die internationalstaatlichen Behörden in Italien und in Deutschland biegen das dann so hin, daß es die Leute in ihren Ländern auch fressen. Im Verbund mit ihren internationalstaatshörigen Medien. What a lovely panic.

In Deutschland ist die Panik sogar schon ein Selbstläufer geworden. Das RKI in Gestalt seines Präsidenten Wieler gibt inzwischen nicht mehr jeden Tag eine Pressekonferenz, sondern nur noch jeden zweiten, so gut läuft es. Journalistenfragen müssen vorher schriftlich eingereicht werden und während der Pressekonferenz sind aufmüpfige und renitente Nachfragen nicht gestattet, um einer Erklärungsnot vorzubeugen, die für die Coronakrise etwa das werden könnte, was Covid 19 für einen 95-Jährigen mit mehreren Vorerkrankungen in einem verkeimten, italienischen Krankenhaus ist: Tödlich. Man ist ja schließlich schon mit der Rettung des Weltklimas baden gegangen.

Überflüssig übrigens, zu erwähnen, daß die weltanschaulichen Unterschiede marginal sind, die WHO, IPCC, amerikanische Universitäten und Eurokraten voneinander trennen. Dort denkt man global. Und Angela Merkel denkt mit. Wie so viele an den Schalthebeln der politischen und der medialen Macht.

Wohlgemerkt: Das alles zu Lasten eines netten zehnjährigen Jungen, der leben will, aber im sechsten Stock eines Betonkäfigs bei Genua verzweifelt, während seinem Vater fünf Jahre Haft drohen, wenn er sich ohne „triftigen Grund“ weiter als 100 Meter vom Betonkäfig entfernt. Das alles im ligurischen Frühling. So etwas geht als Humanismus durch.

In Deutschland ist es freilich nicht viel anders. Lediglich die italienische Ausgangssperre ist vorläufig noch eine Ausgangsbeschränkung. Was meint & findet das deutsche Volk dazu in seiner souveränen Weisheit?

Hier spricht der Untertan

… in seiner Angst vor dem Virentod.

Vox populi? – Foto: Screenshot

Ebenfalls so gestrichen voll wie die Italiener haben die Deutschen ihre Hosen vor lauter Virenangst, wenn man einer Verlautbarung des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) glauben darf, was man natürlich nicht darf. Obwohl: Es heißt auch, daß Union und SPD in der Krise zugelegt hätten. Wegen ihres sagenhaften Krisenmanagements, welches ganz außerordentlich klasse ist. Angeblich. Vielleicht darf man dem ZDF ausnahmsweise doch einmal etwas glauben.

Erste Stufe des Wahnsinns: 95 Prozent der Befragten finden die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen voll knorke. We don´t trust in god. We trust in Wheeler. Und sonst trusten wir nobody. Wir haben es gern ganz sicher und „Rotes Kreuz International“ klingt verdammt nach Sicherheit. Gern bleiben wir zuhause, wenn wir dafür nicht sterben müssen.


veganundvegetarisch

Zweite Stufe des Wahnsinns: Den oben gezeigten Screenshot postete eine deutsche Frau bei Facebook unter ihrem Kommentar „So sieht es die Bevölkerung“ und machte zwei Daumen-Smilies dahinter, um den Coronakritikern, die es bis vor kurzem noch gab, und die jetzt analog zu den Klimaleugnern auch Coronaleugner heißen, zu signalisieren: Da, jetzt habt ihr euren Dreck, ihr stinkend dumme Minderheit, ihr unverantwortliche!

Der sensiblere Zeitgenosse bekommt derweil eine Ahnung davon, wie das damals mit dem Dritten Reich funktioniert haben könnte. Egal was: Ob Drittes Reich oder Schlammcatchen – wenn es die Mehrheit gut findet, dann wird es auch so gemacht. Und wer bei der Mehrheit ist, hat recht.  It´s as simple as that.

Es ist eine der niederschmetterndsten Erkenntnisse dieser Tage, daß ich feststellen muß, wie wenig sich seit Jahrhunderten geändert hat in der Psyche der Massen. Fühlt sich die Masse bedroht, redet sie sich ein, sie wüßte Bescheid, und weil sie Bescheid weiß, erkennt sie ihre Retter aus der Not so sicher wie der Blinde mit seinem Krückstock. Und wenn es dieselben sind, die sie vorher in den ganzen Schlamassel hineingeritten haben. Es spielt keine Rolle. Hadern können wir später. Jetzt brauchen wir Einigkeit und Zusammenhalt.

Es ist genau andersherum. Vorher hätten wir Einigkeit und Zusammenhalt gebraucht, um uns nicht von Ideologen auf der Nase herumtanzen zu lassen, die unseren Nationalstaat gekapert haben, um ihn seines Sinnes und Zweckes zu berauben und ihn als Internationalstaat für ihre Zwecke gegen uns zu verwenden. Dieses einmalige Volk benimmt sich wie jemand, der sich artig dafür bedankt, endlich einmal aufs Schienbein gedroschen zu bekommen, statt immer nur auf den Kopf. Kaum einer fragt sich mehr, ob das alles auch so ist, wie es ihm erzählt wird, ob es vielleicht Ungereimtheiten gibt, die zu beleuchten wären und dergleichen mehr. Ob die Bedrohung real ist, ob es die kolportierten Daten und „Fakten“ hergeben, was behauptet wird – alles scheißegal. Es herrscht die Angst – und die plötzlich geliebte „Führung“ soll die Angst schnell wieder wegmachen.

Wir geben alles, unser Geld, unsere Freiheit, unsere Selbstachtung, unsere Selbstbestimmung, unsere Souveränität, alles, alles, alles geben wir, nur damit wir nicht denken müssen, daß wir sterben könnten. Allein schon die Vorstellung ängstigt uns so zu Tode, daß wir gar keinen Virus mehr zum Sterben bräuchten.

Für die Außenstehende, die uns Deutsche seit Jahrzehnten beobachtet hat, war es nicht schwer zu erraten, daß wir so ticken würden, wenn sie nur sicherstellt, daß wir glauben, was wir glauben sollen. Und jetzt hat sie uns „am Arsch“, die internationalstaatliche Hydra. Sie streckt ihren WHO-Kopf hervor und läßt ihn ein schauerliches Wort sprechen: „Covid 19“. Wüssten wir nicht, was das heißen soll, – und vor einem Jahr hätten wir es auch noch nicht gewußt, weil es keinen Covid 19-Test gegeben hat -, dann würden wir jetzt annehmen, daß die Grippe wieder einmal stark ausfällt dieses Frühjahr. Und daß die hygienischen Zustände in italienischen Krankenhäusern wirklich ein Skandal seien. Wir würden uns überlegen, ob alle diese Impfungen, die in Italien so viel öfter durchgeführt werden als bei uns, vielleicht Ursache sein könnten für die Anfälligkeit alter und kranker  Menschen durch ein unbekanntes Virus – und ob ein normaler, gesunder Mensch mit seinem Immunsystem nicht vielleicht auch ohne Impfung mit der Welt und ihren Viren fertig wird. Noch nicht einmal dogmatisch hätte man das sehen müssen. Polio will freilich niemand. Pocken auch nicht. Aber sich gegen Grippe impfen lassen? Gegen etwas, das so normal und so häufig ist wie Grippe? Nein, nein, wir haben uns gegen Grippe impfen lassen, weil schon die Krankheit – und zwar jede – einen eingebauten Richtungspfeil hat, der auf unsere Vergänglichkeit hinweist. Wir können schon den Gedanken nicht ertragen, daß der Weltevent eines Tages ohne uns stattfinden wird.

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Die Wette der alten, weißen Männer

Seit Tagen zermartere ich mir den Kopf, wie wir aus dieser aussichtslosen Situation wieder herauskommen könnten. Und dabei sind mir die Schweden, die Weißrussen und die Ukrainer aufgefallen. Die Schweden gehen einfach zum skifahren und lassen Covid 19-Covid 19 sein. Das ist interessant, weil ich den sozialistischen Volksheim-Schweden soviel Gelassenheit im Leben nicht zugetraut hätte. Schweden ist für mich der Inbegriff eines widerwärtigen und ideologisch verseuchten Nannystaats. Aber das Virus läßt sie bislang noch kalt, obwohl es auch dort unterwegs ist. Wenn sie diesen Kurs beibehalten, bin ich ihnen für den Rest meines Lebens allein dafür unendlich dankbar. Sie bilden dadurch nämlich eine Vergleichsgruppe.  Was passiert in Schweden ohne Ausgangssperren und Ausgangsbeschränkungen im Gegensatz zu Ländern mit solchen Freiheitseinschränkungen? Wenn sich das Resultat in nichts unterscheidet, dann ist hierzulande und in Italien tabula rasa angezeigt. Dann ist Schluß mit Internationalstaat, physischer Globalisierung, Migration, IPCC, WHO, UN und NGO.

Mythos Reichsbürger

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Aber ich habe mir auch eine Wette überlegt, die von einer gewissen Pfiffigkeit ist, und für die man die Schweden, die Weißrussen und die Ukrainer gar nicht braucht.

Meinereiner gehört der einzigen „gesellschaftlichen Gruppe“ an, der mit „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ begegnet werden darf. Ich bin ein „alter, weißer Mann“. Die Progressisten und Internationalstaatler hätten unsereinen lieber heute als morgen weg. Man sollte ihnen eine Chance geben, daß ihr Wunsch in Erfüllung geht.

Folgender Vorschlag also: Die Ausgangsbeschränkungen und die Kontaktverbote werden für alte, weiße Männer aufgehoben. Es melden sich Zigtausende aus dem ganzen Bundesgebiet, in jeder Großstadt und auf dem Land, die an der Wette teilnehmen. Die Wette: Alte, nachweislich nichtinfizierte weiße Männer unterschreiben eine Erklärung, daß sie für die kommenden zwei Monate auf jede ärztliche Behandlung verzichten und sich während dieser Zeit frei im Land bewegen, so, wie früher. Sie fahren mit Zügen, benutzen Busse und Straßenbahnen, sitzen in Kneipen beieinander und rauchen sogar dabei. Jeden Tag lassen sie sich testen. Wer nicht infiziert ist, macht sogar Besuche in Krankenhäusern und Altenheimen. Die alten, weißen Männer lassen sich registrieren. Wenn die Mortalitätsrate nach zwei Monaten identisch ist mit der aus dem langjährigen Mittel, haben die alten, weißen Männer gewonnen und kassieren den Wetteinsatz von der Gegenseite namens „Coronakrise“: Sie werden zu Senatoren ernannt, bekommen ein lebenslanges Vetorecht gegen die „Gefühlspolitik“ der Menschen vom emotional intelligenten Geschlecht, die Regierung geht ohne zu Murren in U-Haft und wartet geduldig, bis jeder Einzelne abgeurteilt ist. Und zwar genau so geduldig wie der zehnjährige Junge im sechsten Stock seines Betonkäfigs bei Genua im ligurischen Frühling. Wer schuldig gesprochen wird, steht uns alten, weißen Männern für den Rest unseres Lebens als Leibeigener zur Verfügung. Wenn sie nicht ausreichen, suchen wir uns welche bei Fridays For Future und bei der „Antifa“ aus – und jeder von uns bekommt nach seinem Tode in einigen Jahren sein eigenes Denkmal. Weil wir die Freiheit gerettet haben.

Wenn wir alten, weißen Männer aber sterben wie die Mücken, dann haben wir unseren letzten Kampf gegen den Schwachsinn eben verloren, und wer uns weg haben wollte, hat gewonnen. Viel verloren hätten wir nicht, weil wir ja schließlich schon alte Männer sind. Wir hätten nicht unser Leben, sondern ein paar Jahre Lebenszeit verloren. Die meisten unserer Jahre haben wir ja schon gelebt. Weiß sind wir auch, was bekanntlich ebenfalls nicht mehr viel wert ist. Das wäre doch mal eine Wette?

Quelle: journalistenwatch.com vom 30.03.2020


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7 Kommentare zu Weltgesundheitsorganisation (WHO): Nationalstaaten im Würgegriff supranationaler NGOs

  1. Kleiner Grauer sagt:

    Der Kretschmer in Sachsen hat auch, von wo aus immer, die Zügel mit Freimaurer Zahlen angezogen. Es geht alles mit der -5- oder der -15- oder der Quersumme -13- los! Lüge, Chef Lüge, Unglück für den satanistischen SXXXt.

  2. ulrike sagt:

    Tja die Italiener haben sich ihre derzeitige Regierung selbst gewählt. Das haben sie nun davon.

  3. ulrike sagt:

    Der Link funktioniert bei mir nicht.

  4. Heinz Albrecht sagt:

    Hier noch mal der link zu: Wer regiert die Welt.
    https://www.youtube.com/watch?v=b_mMWKTHOsc&t=34s

  5. Heinz Albrecht sagt:

    Hier noch einmal der link, zu wer regiert die Welt:

    https://www.youtube.com/watch?v=b_mMWKTHOsc&t=34s

  6. Pingback: Dies & Das vom 3st April 2020 und Älteres. | freistaatpreussenblog

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