Alles vergessen? Plädoyer für Ostdeutschland


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Vergessen, dass nach der Wende ganze Industrien (Leichtindustrie,Chemieindustrie,Textilindustrie z.B.) abgewickelt wurden (nicht saniert, wie von den meisten Ostlern erhofft) und damit die Menschen. Betriebe aufgekauft für eine symbolische Mark und als lästige Konkurrenz eingestampft.

Was wurde mit den Fördergeldern aus dem Westen?

Sanierten sie die eigenen Betriebe?

Oder hat das Einstampfen soviel gekostet?

Ostdeutsche Bauarbeiter wurden durch Bauarbeiter aus dem Ausland ersetzt (vielfach mit deutschen Bossen aus dem Westen) die dann für einen Apfel und ein Ei unter erbärmlichen Wohnverhältnissen und Arbeitszeiten, hier im Osten Häuser saniert haben.

Selbst Bauarbeiter, die nach der Wende diesen Beruf ergriffen, fanden in Ostdeutschland keine entsprechend bezahlte Arbeit und gingen in den Westen oder inʻs Ausland. In einer „Geiz ist geil Gesellschaft“ war das für viele die einzige Option. Ich kann mich an sogenannte Klagemauern erinnern, weil die Jugend aus dem Osten flüchtete. Warum davon heute keiner mehr etwas wissen will ,kann ich nicht verstehen.

Zurück – Entwicklung in der Infrastruktur in vielen Kleinstädten war auch eine Folge dieser Politik. Wer heute kein Auto hat kommt schlecht zur Arbeitsstelle oder zum Einkauf in den nächsten Supermarkt, zum Arzt usw. Na zum Glück wird das bald auch noch abgeschafft, wegen Feinstaubentwicklung, damit dann niemand mehr im ländlichem Gebiet leben wird und alles in die Städte drängelt. Auch Landwirte brauchen Fahrzeuge,    (sofern ihr Produkt nicht durch Billigware aus dem Ausland, Glyphosat verseucht ersetzt wird).

Und das Klagen ging weiter, diesmal von der Regierung und den Versicherungen. Zu wenig Kinder, zu viele Rentner. Kein Geld da. Mit Agenda 2010 kam dann die Armut über das Land. Ein-Euro-Job (was sollte das denn?) Ich glaube kaum, das je ein Parlamentarier für einen Euro arbeiten gehen würde. Zeitarbeit und in vielen Berufen Unterbezahlung. Die jetzt in Rente gehen werden für dieses Fehl regieren mit miesen Renten bestraft. Und unsere Jugend mit weiteren Rentenabsenkungen.

Da Rentenpunkte Ost ja nicht gleich Rentenpunkte West und sowieso weniger Geld die ganze Zeit. Außerdem hört niemand zu.

Kritisiert wird die AsylPOLITIK. Nicht die Ausländer. Ausländerfeindliche Parolen kommen von den Wenigsten. Aber wenn die Ossis weiter so beschimpft werden , wie jetzt und die neuen Feindbilder sind in Ermangelung an echten Nazis, Rassisten und Antisemiten werdet ihr sie weiter in die Arme derer treiben, die ihr bekämpft, warum auch immer.

Und dann diese Irrtümer, der Regierung , die nie revidiert werden. Migranten bringen viele Kinder mit, die dann unsere Renten erarbeiten. Warum war das Geld vorher nicht für unsere jungen Familien da, um z.B. Kitaplätze zu bezahlen, ordentliche Löhne zu gewähren? Vielleicht hätten sie sich dann mehr Kinder leisten können? Diese dumme Gerede von der sterbenden Gesellschaft hängt den meisten zum Hals heraus. Ja wenn Vater Staat so wenig für seine eigenen Kinder übrig hat, muss er sich nicht wundern wenn die nicht parieren wie er will (ich erinnere nur an, Unterhalt vom Staat gab es, wenn der Erzeuger bzw. Partner, nicht zahlt, nur bis zum 12. Lebensjahr und maximal 6 Jahre bei Alleinerziehenden). Kinderarmut wird als Auslegungssache diskutiert und deshalb nicht dagegen gehandelt. Schulen, auch der Unterricht selbst wurden und werden vernachlässigt.

Holistische Zahngesundheit

Gesundes preiswertes und gutes Essen und Esskultur in den Schulpausen immer noch Sache der Eltern und ein Buch mit sieben Siegeln für viele örtlich Verantwortliche. Dafür wird Schweinefleisch verteufelt. Lasst doch Wahlessen zu und unterdrückt Diskriminierung der Schüler untereinander.

Plötzlich ist das Geld da? Glaubt nur keiner. Zahlen und Statistiken finden nur schwer den Weg in die Öffentlichkeit, wenn sie nicht geschönt sind. In einem gebe ich Herr Thierse recht.

Die Ossis müssen dringend integriert werden. Aber nicht Ideologisch. Jeder hat seine Ideologie, die sich in Armut anders entwickelt als im Reichtum. Es wäre schon viel zur Integration beigetragen, wenn es (nach 30 Jahren) gleichen Lohn für gleiche Arbeit (keine gleiche Lohnabsenkung) geben würde und gleiche Renten mit gleicher Anerkennung für eine Lebensleistung die viele im Westen nicht erbringen mussten. Es reicht nicht, sie als, die mit den gebrochenen Biographien, darzustellen. Der Westen hat längst von der (verständlichen) Fachkräfte-Abwanderung aus Ostdeutschland profitiert. Hat längst billig Grundstücke aufgekauft, hat längst Betriebe für eine symbolische Mark in den 90igern platt gemacht und dafür Fördergelder kassiert von der gesamten Bevölkerung Deutschlands, nachdem der Osten aufgekauft wurde. Hier fand die Wandlung von einer Gesellschaftsordnung in eine andere statt. Das Erlernen von mehreren Berufen bzw. mehrere Tätigkeiten auszuführen, war keine Seltenheit (z.B. früh mal 3 Stunden Zeitung austragen und danach schnell auf die Arbeitsstelle für 8 Stunden für Miete, Kleidung und Essen für die Familie). Es hält bis heute an. Mehrere Arbeitsstellen ist ein Muss für immer noch viele Menschen um ein erträgliches Auskommen mit dem Einkommen zu haben, inzwischen in beiden Teilen unseres schönen Landes. In den 90iger Jahren haben viele zeitweise ohne Gehalt gearbeitet um ihren Arbeitsplatz zu erhalten, was sich am Ende als sinnlos erwies. Menschen deren Arbeitsplätze erhalten geblieben waren z.B. in den Krankenhäusern, haben sich von heute auf morgen, Wort wörtlich auf andere Arbeitssituationen umgestellt. Neue Medikamente, neue Geräte für Therapie und Überwachung, damit sich die neuen Ärzte aus dem Westen nicht umgewöhnen mussten und die Pharmaindustrie hier schnell neue Märkte erobern konnten. Mal so nur als Beispiel. Viele noch existierende Betriebe wurden aufgefressen und rechtsstaatlich abgewickelt. Existenzkampf ist verdammt scheußlich.

Dann hat man sich doch noch besonnen und einige Industrie im Osten etabliert, wobei ich den Eindruck habe, Geschichte wiederholt sich und es findet erneut eine Abwicklung statt, diesmal nur etwas langsamer. Setzt euch endlich dafür ein, das nicht jedes Versagen der da Oben, ständig auf den Osten reflektiert wird, bzw. Probleme im Osten zur Ablenkung dienen. Besondere Unprofessionalität zeigen viele Politiker egal ob links, recht oder Mitte, wenn es um Beschimpfungen geht.

Diese unsäglichen Pack-Debatten und Mob Aussagen von Politikern und Populäre in der Öffentlichkeit und die Diffamierungen anders Denkenden sind unerträglich. Erst recht, da wir für eine schlechte Öffentlichkeitsarbeit viel Gebühren bezahlen müssen.

Außerdem, gönnt denen in Ost und West endlich eine Rente ohne wenn und aber, wenn sie 45 Jahre gearbeitet haben. Die Meisten, die bis dahin körperlich schwer gearbeitet haben, können nicht mehr. Eigenartig, erlebe ich doch das Gegenteil von dem was die Medien predigen. Menschen die so lange körperlich gearbeitet haben werden vor dem Renteneintrittsalters schwer krank oder erreichen es gar nicht erst. Wer länger arbeiten möchte, kann das ja liebend gerne tun.

Viele müssen es auch. Wegen zu mickriger Rente.

Und erzählt der jungen Generation nicht ständig solche Märchen vom Osten als Dunkeldeutschland. Das gibt es längst nicht mehr. Was hat eine Nation davon, wenn sie sich selbst verleugnet, den Weg in die EU findet sie dadurch nicht. Es wird keine Anerkennung in der EU für dieses Land geben, dass sich selbst zerlegt, mit gewissen Parolen. Nur wer stark, klug, friedlich und dabei gütig ist hat sich einen Platz an der Seite aller Europäer verdient. Nicht wer eine Aktion nach der anderen vom Zaun bricht und keine Kontrolle mehr darüber hat, wird in Europa bestehen.

Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 11.02.2019 


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3 Kommentare zu Alles vergessen? Plädoyer für Ostdeutschland

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  2. Kleiner Grauer sagt:

    Im Vergleich zur Wende 1990 und 2015 der Überflutung mit Asylbetrügern, was Denen für Vergünstigungen angeboten wurden und was Sie an Sozialleistungen nachgeworfen bekommen. Zur wirtschaftlichen Vernichtung der DDR nach 1990 und dem verramschen ganz Deutschlands ab 1996. Ist ein vergleichen durch die Abartigkeit der Vernichtung von Arbeitsplätzen und hochqualifizierten Facharbeitern mit 10 Klassen Polytechnische Oberschule, Facharbeitern mit Abitur nur, bestens ausgebildeten Frauen in allen Berufen nur so zu erklären: Hoch verbrecherisch organisiert! Das Ziel: Deutschland darf nie wieder eine Wirtschaftliche Weltmacht werden! Wurde von SPD Schröder organisiert und von einer deutsche hassenden (dazu gibt es ausreichend Aussagen von Ihr) Frau mit falschen Versprechungen bis zum heutigen Tag abgearbeitet. Berufsgruppen bekamen nach 90 Post mit Angeboten an Arbeitsplätzen im „Westen“, umworben wurden Krankenschwestern. Im „Westen“ gab es keine solche umfassend ausgebildeten Krankenschwestern und Kindergärtnerinnen! Es war ein verramschen der DDR durch die untreu Hand!
    Was kam 2015 flüchtend hier an? Da schweigt des Schreibers Höflichkeit!!!
    90 sind eine Million in den „Westen“ abgewandert, alle mit sicherem Arbeitsplatz aufgenommen worden! 2015 kam eine Million hier an! Alle mit sicheren Hartz IV!

  3. Birgit sagt:

    Es ist an der Zeit, die Bundesstaaten erhalten ihre Kompetenz zurück.
    Mit wem ein Staatenbund geschlossen wird sollte ein Volksentscheid besiegeln.

    Die „doofen“ Ossis wurden regelrecht ausgeplündert und werden es noch.
    Für 47 Jahre Beitragszeit, 508 € Rente, welch ein Erfolg der „Wiedervereinigung“.
    Hauptsache die Westinvestoren konnten sich die Taschen füllen.

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