Taschenspielertricks: Lokale Shutdowns statt deutschlandweiten Lockdown

Foto: Von Rick Menapace/Shutterstock
 

Nach der Logik der Pandemie-Profiteure, die in jedem angeblich neu Infizierten einen Corona-Kranken sehen, gibt es im Grunde nur einen Ausweg aus der Misere: Einen kompletten Lockdown über mehrere Monate – natürlich weltweit und ohne Ausnahmen. Alles andere ist Flickwerk und verzögert nur die „Durchseuchung“. Das Virus wird nicht verschwinden, es wird mutieren, falls es einen Impfstoff gibt. Masken und Abstandsregeln sind Placebos und durch die ständig wechselnden und chaotisch geregelten Eindämmungsmaßnahmen wird das Immunsystem restlos kaputt gemacht.

Von daher sind die Äußerungen einiger Politiker einerseits mit Vorsicht zu genießen, andererseits lassen sie tief blicken, wenn man zwischen den Zeilen lesen kann:

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zum Beispiel rechnet in der näheren Zukunft mit weiteren Shutdowns wie jenem, der seit Dienstag in Berchtesgaden gilt. „Dinge wie in Berchtesgaden werden wir jetzt häufiger sehen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Wir können nur reagieren durch lokale Shutdowns, insofern sind die auch angemessen.“

Wenn Deutschland jetzt nicht aus dem exponentiellen Wachstum herauskomme, müssten andere Maßnahmen angedacht werden. „Es bleibt nichts anderes übrig, als uns in diese Richtung zu bewegen“, so Lauterbach. Insbesondere die Städte mit ihrem dynamischen Infektionsgeschehen würden das Land sonst in die zweite Welle tragen.

„Ich hoffe aber, dass wir die Kurve kriegen“, sagte er.

„Dinge wie in Berchtesgaden…“? Was ist denn der Unterschied zwischen 10.000 lokalen Shutdowns und einem bundesweiten Lockdown, Herr Lauterbach?

Kritik gibt es von denjenigen, die solche Sachen ausbaden müssen:

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hat eindringlich davor gewarnt, dass der in Berchtesgaden verhängte Lockdown Schule macht. „Wir müssen alles dafür tun, lokal begrenzte Lockdowns und vor allem einen insgesamt flächendeckenden kompletten Lockdown zu vermeiden, denn jedweder Lockdown bremst auch unsere Handwerksbetriebe aus“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). In jedem Fall müsse die Grundversorgung vor Ort gewährleistet sein, forderte Wollseifer und nannte Gesundheitswesen, Kinderbetreuung, öffentliche Verwaltung, Lebensmittelversorgung und Notdienste als Beispiele.

Besonders wichtig für das Handwerk seien schlüssige und möglichst niederschwellige Regelungen. „Einen Flickenteppich nun auch bei der Ausgestaltung regionaler Lockdowns ist das Letzte, was unsere Betriebe in dieser für sie ohnehin schwierigen Lage brauchen“, warnte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). „Die entsprechenden Lehren aus dem generellen Lockdown im Frühjahr müssen gezogen und bundesweit möglichst einheitlich umgesetzt werden.“

Aber die Politik hat andere Interessen:

Nach dem Corona-Lockdown in Berchtesgaden rechnet zum Beispiel Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit weiteren regionalen Beschränkungen. „Die Lage ist ernst, wir haben ein äußert dynamisches Geschehen“, sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Es sei von entscheidender Bedeutung, dass die Menschen die Corona-Regeln einhalten, weil man damit gute Chancen habe, die Pandemie einzudämmen.

„Ich kann aber nicht ausschließen, dass es – je nach Infektionsgeschehen – zu weiteren Einschränkungen kommt.“ Zugleich wandte sich Bouffier gegen die Förderung des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), mehr Zuständigkeiten bei der Pandemiebekämpfung von der Landes- auf die Bundesebene zu verlagern. „Gerade die föderale Struktur der Bundesrepublik macht es möglich, zielgerichtete Maßnahmen zu ergreifen und so deren Wirksamkeit zu erhöhen“, sagte Bouffier.

Die Wirtschaft wird dabei natürlich – vielleicht auch ganz bewusst – an die Wand gefahren:

Die EU will ihre Wachstumsprognose für 2021 eventuell senken. Das deutete der neue EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochausgabe) an. Im Juli hatte die Behörde ein Plus von fast sechs Prozent für das kommende Jahr vorhergesagt.

Dombrovskis sagte der SZ, diese Prognose habe auf der Annahme gefußt, dass die Zeiten harter Lockdowns vorbei seien. „Unglücklicherweise sehen wir nun, dass das nicht zutrifft: Es gibt eine zweite Pandemiewelle, Regierungen verhängen neue Beschränkungen“, sagte er. „Das wird sich sicherlich in der neuen Prognose widerspiegeln müssen.“

Und weil die Politiker das Problem nur hinausschieben, wird es am Ende ein böses Erwachen geben. (Mit Material von dts)

Quelle: journalistenwatch.com vom 21.10.2020 


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2 Kommentare zu Taschenspielertricks: Lokale Shutdowns statt deutschlandweiten Lockdown

  1. Annette sagt:

    Wo sind die Corona – Toten????
    WO !!!!!!!!!! ?????

    Alles LÜGE !

    Was für eine schäündliche Verhohnepipelung !!!!

    Haben unsere geliebten und ungeliebten „Nichtvertreter“ der ehrlichen Wissentschaft abgeschworen?
    Die haben niemals unser Wohl zu fördern.

    Die BRD-Regierung lügt bereits, wenn sie uns einen Staat BRD vormachen will.
    Solche Mitreiter sollen grundehrlich sein?

  2. sehender sagt:

    JAWOLL ANNETTE

    lass alles raus , Komodenlack (Jägermeister) hilft auch etwas

    eine form des entlarvens der lüge wäre ab morgen lässt jeder den pisslappen aus dem gesicht und schmeisst den dreck in den müll ,da wo er hingehört !
    was wollten sie machen , was ?

    NICHTS !!!

    und danach aufräumen mit den lakaien der lüge (ob aus dummheit oder niedertracht,egal) …………………………………

    sehender

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