Deutscher NGO-Schlepper in „Alan Kurdi“ unbenannt

Umtaufe (Bild: Screenshot)
Umtaufe (Bild: Screenshot)

Die selbsternannten „Seenotretter“ der NGO Sea-Eye tauften am Wochenende ihr „Flüchtlingsrettungsschiff Professor Albrecht Penck“ um und gaben ihm den Name des 2015 ertrunkenen zweijährigen syrischen Jungen „Alan Kurdi“, dessen Ertrinkungstod damit maximal instrumentalisiert wurde. 

Die Regensburger NGO „Sea-Eye“ hatte am Samstag im Hafen von Palma ihr Schiff nach Alan Kurdi umgetauft. Zuvor trug das Schiff von Sea-Eye den Namen Professor Albrecht Penck. Der Vater des Jungen, Abdullah Kurdi, sowie seine Tante Tima Kurdi, waren auf Einladung der Hilfsorganisation nach Palma gereist. Ebenfalls anwesend bei der, von Sea Eye medial bestens inszeniertem Schiffsumtaufung: die linke balearische Sozialministerin Fina Santiago und Mallorcas Bischof, der sich dafür einsetzen will, dass Abdullah Kurdi, der muslimische Vater des ertrunkenen Jungen, eine Audienz beim Papst bekommt, so die Pressemitteilung der NGO. Die einstündige „Zeremonie“ wurde am Samstag live auf Facebook übertragen.

Das Bild des zweijährigen, ertrunkenen kurdischstämmingen Jungen ging 2015 um die Welt. Dessen Leichnam wurde, nachdem das Schlepperboot auf dem sich seine Familie befand, kenterte, an der türkischen Küste angespült. Außer dem Vater überlebte der Rest der Familie nicht, die versuchten – wie mehrere Familienmitglieder bereits – nach Kanada immigrieren zu können. Einige Zeit nach dem Unglück behauptete eine Irakerin, die sich ebenfalls an Bord des Bootes befunden und bei dem Unglück zwei Kinder verloren hatte, gegenüber der australischen Presse, dass Alan Kurdis Vater, Abdullah Kurdi, zu den Schleusern gehört und von Anfang an das Boot gesteuert habe. Kurdi bestritt die Vorwürfe.

Die davon veröffentlichten Film- und Fotoaufnahmen, wurden medial und politisch maximal instrumentalisiert. So kritisierte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Flüchtlingspolitik der EU und machte diese dafür verantwortlich, dass das Mittelmeer zu einem „Flüchtlings-Friedhof“ verkommen sei. Zahllose Kampagnen einschlägiger Organisationen wurden gestartet und Petitionen zur bedingungslosen Aufnahme von „Flüchtlingen“ initiiert.

Quelle: journalistenwatch.com vom 11.02.2019 


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Ulrike
Ulrike
5 Jahre zuvor

Man macht den Bock mal wieder zum Gärtner. Versenkt solche Kähne endlich.