Halle: Warum der Amokläufer Stephan Balliet kein echter Rechter ist

Drei Tage nach dem „Vorfall“ in Halle wird es Zeit für eine kleine Zusammenfassung der bisher bekannten Ereignisse und Umstände: Ein Deutscher namens Stephan mit einem ausländischen Nachnamen (so wird das nix mit dem Arier-Pass), der angeblich ein „Nazi“ sein soll, weil er in einem Handy-Video den Holocaust leugnet (was überzeugte Nazis übrigens nicht tun – die rechtfertigen und glorifizieren den Holocaust vielmehr, oder bedauern gar, dass er nicht zu Ende geführt wurde) und den Juden die Alleinschuld an allem Elend dieser Welt gibt (und das alles komplett auf Englisch, der verhassten „Besatzer-Sprache“, was ein waschechter Nazi ebenfalls niemals täte), will am Tag des Jom Kippur Fests einen antisemitischen Anschlag auf eine Synagoge in Halle verüben, im Stil des Christchurch-Attentäters, sogar mit Helmkamera für die Nachwelt.

Allerdings hat er drei Probleme: Er ist zu blöd, sich eine Waffe auf dem Schwarzmarkt oder im Darknet zu besorgen, also baut er sich selbst was zusammen. Er ist allerdings auch zu blöd, die zwei Wummen so zu bauen, dass sie zuverlässig funktionieren. Vor allem ist er jedoch (glücklicherweise!) zu blöd, die Synagogentür aufzubekommen, woran seine Mission, die Menschheit vor der zionistischen Weltverschwörung zu retten, bereits an dieser Stelle kläglich scheitert.

Tja, aber was macht man als verhinderter Synagogen-Stürmer nun mit dem angebrochenen Tag? Egal, wenn’s mit den Juden nicht klappen wollte, dann ballert man – wie sich das für einen strammen Nazi gehört – ersatzweise einfach wahllos auf ein paar arische Volksgenossen. Zwei Menschen, die dummerweise zur falschen Zeit am falschen Ort waren, finden den Tod: Eine Passantin auf der Straße vor der Synagoge, der er in den Rücken (und dabei versehentlich auch in den Reifen seines Mietwagens) schießt, und – nach zwei Anläufen – einem Besucher einer nahegelegenen Dönerbude, wo er immerhin die Tür aufgekriegt hat. Er versucht noch, auf weitere Menschen zu schießen, was jedoch zu deren Glück an Problem Nummer 2 scheitert, nämlich – wir erinnern uns – dass der Trottel zu blöd war, sich zuverlässig funktionierende Waffen zu bauen.

Fazit: Es gab einen antisemitischen Terroranschlag mit zwei deutschen Opfern namens Jana L. und Kevin S., verübt vom wohl dilettantischsten Attentäter der jüngeren Menschheitsgeschichte. Toughest shit I’ve ever heard.

Als feststand, dass der Täter endlich mal ein Deutscher war, knallten in den Redaktionsstuben der öffentlich-rechtlichen Medien und der linksgrünen Systempresse die Champagnerkorken, ebenso in den Parteizentralen von CDU, SPD, Grünen und natürlich auch bei der viermal umbenannten Mauermörder-Partei SED, derzeit firmierend unter „Die Linke“. Unbestätigten Berichten zufolge sollen Ralf Stegner, Karl Lauterbach, Georg Restle und Claus Kleber einen mindestens zweistündigen hoseninternen Dauerorgasmus gehabt haben.

Erleichtertes Aufatmen auch im Kanzleramt – der Rautenhexe blieb es erspart, die nächsten Wochen auf Tauchstation zu gehen, wie bei allen bisherigen „Einzelfällen“, und so ließ sie noch am gleichen Abend einen spontanen PR-Auftritt in einer Berliner Synagoge medienwirksam inszenieren; bezeichnenderweise mit Hisbollah-Barbie Sawsan Chebli im Schlepptau, beide sogar im Partner-Look, nämlich stilecht in langen braunen Mänteln. Man muss schließlich Zeichen setzen gegen rrrääächz, auch farblich.

Ernstgemeinte Frage an Politik und Medien: Dieser geistig minderbemittelte Vollversager, der weder über die erforderliche Bewaffnung noch über die notwendigen Fähigkeiten für einen echten Terroranschlag verfügte, der zudem nicht den Hauch eines halbwegs durchdachten Plans erkennen ließ und der sich noch nicht einmal im Vorfeld der Tat rudimentärste Kenntnisse über die örtliche Beschaffenheit seines Anschlagziels verschafft hatte – verkörpert der etwa diese vielbeschworene „brrraune Gefahr“, gehört der etwa zu diesen „gut organisierten rrrrääächten Terror-Netzwerken“, von denen Ihr 24/7 halluziniert, als stünde die Ausrufung des Vierten Reichs unmittelbar bevor, wenn wir nicht sofort noch mehr Steuer-Millionen für den „Kampf gegen Rrrääächz“ durch den Schornstein blasen? Ist das Euer fucking Ernst?

Mal Hand aufs Herz: Hätte das „Team Hitler“ damals aus solchen Vollpfosten bestanden, bräuchte heute definitiv kein Stephan B. den Holocaust leugnen, denn der hätte tatsächlich nie stattgefunden – er wäre bereits im Vorfeld jämmerlich gescheitert an geballter Inkompetenz auf Planungs- und Durchführungsebene. Eigentlich sogar eine schöne Vorstellung, war aber leider nicht so.

Sollten so Mehlmützen wie Balliet wirklich der Prototyp des „rrrääächten Gefährders“ sein, dann werde ich ab heute wohl besser wieder Angst vorm „Klimawandel“ haben und als Buße für meine Kapitalismusanbetung fortan jeden Freitag den gratismutigen FFF-Schulschwänzern ein paar CO2-neutrale Veggie-Stullen schmieren, denn: Ohne Mampf kein Kampf!

Und jetzt zum Wetter.

(P.S.: Die Mutter von Stephan Balliet wird im Spiegel folgendermaßen zitiert: „Er hat nichts gegen Juden in dem Sinne. Er hat was gegen die Leute, die hinter der finanziellen Macht stehen – wer hat das nicht?“ Balliet ist also Antikapitalist, und sein Judenhass ist – ähnlich wie der Hitlers – von dieser Seite motiviert. Also ist er kein „Rechter“.)

Quelle: 19vierundachtzig.com vom 12.10.2019 


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8 Kommentare zu Halle: Warum der Amokläufer Stephan Balliet kein echter Rechter ist

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  2. Gerhard G. sagt:

    Nach diesem Kommentar bin ich fanz fix u. foxi….mit welchem Konstrukt uns Politik u. Justiz ,,beglücken“……ist bestimmt kein ,,hoseninterner Dauerorgasmus“….eher was zum Kotzen. Und wer es nicht schluckt…ist natürlich ganz räääächts.

  3. Kleiner Grauer sagt:

    1. Der Anschlag wurde aus verschwörungstheoretischen Gründen auf den Mittwoch gelegt.
    2. Wenn das am Freitag nach dem Mittagsschlaf der Politiker, also ab neun Uhr passiert wäre, wo und wie sollten die gefunden werden um ihre besoff..nein! Betroffenheit nicht lallend vor die Kamera zu bringen?
    3. Junkers hat das Patent auf Knochenverschleiß in der Hüfte, durch das drehen der Flaschenverschlüsse.
    4. „IM Erika“ ist zerrüttelt.
    5. Der Umhofer weiß nicht ob Er vorwärts oder rückwärts soll.
    6. Der Rest hat sich irgendwo abgeduckt.
    Das tollste am Vorgang ist: Es spricht keiner vom Waffen und Munition verbieten. Das Wort soll verboten werden-soz. das denken! Wie bei der Armee. Soldat!: Überlassen Sie das Denken den Pferden, die haben den größeren Kopf.

  4. birgit sagt:

    Der Kerl ist doch ballaballa !!!

    Nun bin ich mal gespannt ob er auch von der Justiz einen Verrücktenbonus bekommt, so wie die vielen Einzelfalltäter der herbei geeilten Sozialparasiten.

    Die Rautenhexe hatte schon immer Probleme mit ihrer Kleidung, was macht attraktiv ???
    Nun hat sie endlich das richtige Outfit gefunden. Braun steht ihr außerordentlich gut !

  5. Annette sagt:

    Ihm war die gelbe Rundumleuchte vom Kopf gefallen, er wollte gesehen werden.

    Und nun erzählt uns ein fiktiver designierter Möchtergern-Chefplaner der pseudo-terroristischen Außenstelle El Qaida Abt. Schäbisch Gmünd, wie diese illustre Truppe mittels Ultraleichtflugzeug den Reichsttag anfliegen will um größmögliches Entsetzen der Leserschaft hervorzubringen.

    Da basteln wir uns erst einmal ein chickes Ultraleichtflugzeug, zur Not geht auch ein Segelflugzeug aus 2 Bügelbrettern von Mutti oder Oma und einem Ölfaß von der Tankstelle nebenan…

    Regierung? Hallo? AUFHÖREN ! AUFHÖREN mit diesen uns verblöden zu wollenden gesellschaftlichen Ereignissen ! Und wenn es Tote gab, dann ist das um so perfider, was hier gespielt wird!

  6. ulrike sagt:

    Schlimmer finde ich dass viele Idioten das ganze wieder der AFD in die Schuhe schieben.
    Man fasst es nicht wieviel Blödheit unterwegs ist.

  7. Annette sagt:

    Er soll ein Kasache sein, der Anun Bulit heißt.

    Wer lügt?

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