Die Wahrheit kommt ans Licht – Spiegel-Originalbericht aus dem Jahre 1954 bestätigt Bundesrepublik Deutschland ist bis heute nicht souverän

Ein Spiegelbericht aus dem Jahre 1954 zeigt die mangelnde Souveranität der Bundesrepublik Deutschland und bestätigt das Besatzungsstatut.

Der Bericht bestätigt auch die Äußerung von Wolfgang Schäuble auf dem European Banking Day in Frankfurt am 18.11.2011:

Deutschland sei seit dem 08.05.1945 zu keinem Zeitpunkt souverän:

Spiegel 1954

Besatzungsrecht-Amazon

Vom 08.05.1945 bis 1949 wurden die Deutschen direkt durch die Alliierten verwaltet. 1949 kamen die Alliierten Siegermächte auf die Idee, es ist geschickter wenn die Deutschen von Deutschen in ihrem Auftrag verwaltet werden und so wurden die Besatzungsverwaltungen Bundesrepublik Deutschland und DDR gebildet.

Am 23. Oktober 1954 wurde durch den Geschäftsführer der West-Alliierten (Bundeskanzler) Dr. Konrad Adenauer (CDU) das Protokoll über die „Beendigung des Besatzungsregime unterzeichnet“. Dies brachte auch keine Souveranität. Die Alliierten haben und hatten das sagen weiterhin.Überleitungsvertrag Artikel 2

Der Spiegel fasste in einem bedeutsamen Artikel zusammen was die Besatzungsmächte dürfen und was wir Deutschen dürfen bzw. nicht dürfen:

Screenshot (1526)

Souveranität 1 Souveranität 2

Souveranität 3

Adenauer 1954

Dr. Konrad Adenauer, CDU (1954)

Souveranität 4

Screenshot (1531)


1990 wurde dann der Deutsche Boden durch die Alliierten freigegeben:

Artikel 7 Abs. 2 Zwei-plus-Vier-Vertrag

Artikel 7

(1) Die Französische Republik, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und die Vereinigten Staaten von Amerika beenden hiermit ihre Rechte und Verantwortlichkeiten in bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes. Als Ergebnis werden die entsprechenden, damit zusammenhängenden vierseitigen Vereinbarungen, Beschlüsse und Praktiken beendet und alle entsprechenden Einrichtungen der Vier Mächte aufgelöst.
(2) Das vereinte Deutschland hat demgemäß volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten.

Was ist das Vereinte Deutschland:

Shaef-Gesetz-Nr. 52 Artikel VII Ziff. 9 Buchstabe e:

Deutschland bedeutet das Gebiet des Deutschen Reiches, wie es am 31. Dezember 1937 bestanden hat. 

Screenshot (395)

Und es wurde eine neue Besatzungsverwaltung gegründet: Aus Bundesrepublik Deutschland alt und DDR wurde die Bundesrepublik Deutschland neu:

Wir lesen seitdem 29.09.1990 im Grundgesetz:

Art 133 Der Bund tritt in die Rechte und Pflichten der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes ein

Art 120 (1) Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten und die sonstigen inneren und äußeren Kriegsfolgelasten nach näherer Bestimmung von Bundesgesetzen.

Art 123 (1) Recht aus der Zeit vor dem Zusammentritt des Bundestages gilt fort, soweit es dem Grundgesetze nicht widerspricht. (2) Die vom Deutschen Reich abgeschlossenen Staatsverträge, die sich auf Gegenstände beziehen, für die nach diesem Grundgesetze die Landesgesetzgebung zuständig ist, bleiben, wenn sie nach allgemeinen Rechtsgrundsätzen gültig sind und fortgelten, unter Vorbehalt aller Rechte und Einwendungen der Beteiligten in Kraft, bis neue Staatsverträge durch die nach diesem Grundgesetze zuständigen Stellen abgeschlossen werden oder ihre Beendigung auf Grund der in ihnen enthaltenen Bestimmungen anderweitig erfolgt.

Besatzungsrecht gilt also unverändert weiter, was auch 1990 vereinbart wurde:

Screenshot (1406)

Die Bundesregierung hat dies auch auf Anfrage bestätigt:

Überleitungsvertrag gilt

Auch der amtierende Geschäftsführer der Alliierten, Joachim Gauck (Bundespräsident) bestätigte jüngst das die Haager Landkriegsordnung und damit das Besatzungsstatut gilt.

Auch weis jeder Bewohner in Deutschland, nach Auffassung der Alliierten, das dem so ist:

Shaef-Gesetz 4

Ich denke nach diesem aufklärenden Artikel dürfte dem letzten die Kriegslist der Alliierten in Deutschland aufgefallen sein (Artikel 24 Haager Landkriegsordnung):

Artikel 24. Kriegslisten und die Anwendung der notwendigen Mittel, um sich Nachrichten über den Gegner und das Gelände zu verschaffen, sind erlaubt.

screenshot-1856

Quelle: Nachrichtenagentur ADN (SMAD-Lizenz-Nr. 101 v. 10.10.46) vom 13.09.2016

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3 Kommentare zu Die Wahrheit kommt ans Licht – Spiegel-Originalbericht aus dem Jahre 1954 bestätigt Bundesrepublik Deutschland ist bis heute nicht souverän

  1. Birgit sagt:

    Nun muß es aber dem letzten Deppen auffallen was hier seit dem 08.05.1945 gespielt wird.

    Die Westalliierten lassen uns über ihre „deutsche Verwaltung“ abkassieren.

    Sicher lachen die sich über deutsch Schlafmichel schon seit Jahren scheckig.

    Und nun noch die herbeigerufenen Asylforderer, welche für Aufregung und vorallem Ablenkung vom Wesentlichen sorgen. Wacht endlich auf !!!

  2. Die Vorstellung, dass Souveränität etwas sei, was man über ein Land oder eine Nation gießkannenartig verteilt und damit wären alle „souverän“, ist eine Illusion.
    Souveränität kann man auch nicht einfach mal abkopieren oder sich in der Gruppe zusammenfinden und davon eine vereinbarte Vorstellung davon zelebrieren.

    Souveränität ist auch nichts, was man sich mit einem Schein beim Scheinamt holt oder sich durch sonstige Dokumente beglaubigen lässt.
    Souveränität hat auch nichts mit einem Staat zu tun – erst recht nicht, wenn er hierarchisch organisiert ist. Denn dann bestimmen wieder andere darüber, was für einen „gut und richtig“ sein soll – oder gar per Gesetz. Wie absurd ist das denn?

    Für Souveränität muss man auch nicht gegen andere kämpfen, denn es ist ein Prozess, der beim Individuum im Inneren durch einen Klarwerdungsprozess und eigene Beharrlichkeit an sich selbst zu arbeiten, sich selbst zu hinterfragen, geschieht.

    Lediglich die gesellschaftlich vereinbarte Beibehaltung der Manipulationsfähigkeit und damit verbundene (Selbst)Ablenkungs- und -beschäftigungsbedürfnis der Masse lässt sie sich nicht selten selbst davon abhalten.

    Papiergebundene Informationen sind hierbei lediglich Hinweise, bisherige Vorstellungen von Souveränität an sich in Frage zu stellen und nicht zu versuchen, sie wieder künstlich in Verträge packen zu wollen, während sich die Mehrheit über das Wesen der Souveränität nicht bewusst ist. Weil die Masse eigentlich nur ihre wohlverdiente Ruhe haben möchte.

    „Ja, aber die anderen…“ ist nicht selten das gewohnte Argument,wenn es darum geht das eigene, kollektiv konditionierte und betreuungswürdige mangelnde Selbstvertrauen zu verstecken – hart, aber vereinfacht ausgedrückt.
    Auch das hat seine Ursache, denn Souveränität hat etwas mit entwickelter Vernunft zu tun, die gewohnte jedoch als kollektiv vereinbartes Verdrängungskonzept („der oder die müssen weg…) und Projektion (Schuldzuweisung) daherkommt – vereinfacht ausgedrückt.

  3. Schmid von Kochel sagt:

    Wacht endlich auf, genug der Worte, wir wollen Taten sehen !

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