Union droht bei Neuwahlen völlig einzubrechen


Weinmühle

Screenshot (395)

von Jürgen Fritz 

#Jamaika ist gescheitert. Was nun? Vieles deutet auf vorgezogene #Neuwahlen hin. Bei solchen gäbe es nach aktuellem Stand einen großen Gewinner und einen ganz großen Verlierer.

Neinmaika

Mehr als acht Wochen sind seit der Bundestagswahl vergangen. Acht Wochen, in denen unser Land nicht wirklich regiert wird. Und diese Zeit ohne echte Regierungsarbeit wird sich nochmals etliche Wochen, wenn nicht viele Monate hinziehen. Am späten Sonntagabend trat kurz vor Mitternacht FDP-Chef #Christian Lindner nach einer Marathon-Sitzung vor die Presse und verkündete das Aus für die ungeliebte Jamaika-Koalition. Er begründete dies mit fehlendem Vertrauen. Es sei den vier Gesprächspartnern nicht gelungen, eine Vertrauensbasis oder eine gemeinsame Idee für die Modernisierung des Landes zu finden, sagte Lindner. Es sei besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren. Doch wie geht es nun weiter? Vieles deutet auf Neuwahlen hin? Dabei gäbe es nach derzeitigem Stand einen großen Gewinner und einen ganz großen Verlierer.

Wahl-O-Matrix-Prognose

Wahl-O-Matrix, Deutschlands führendes und präzisestes Meta-Analyse-Tool, welches die Ergebnisse der NRW-Wahl am genauesten von allen voraussagte und bei der Bundestagswahl auf Platz 2 von 17 lag, kommt aktuell auf folgende Prognose, wenn es jetzt in Kürze zu Neuwahlen kommen sollte. Hierbei werden mit einem besonderen Schwerpunkt die aktuellsten Erhebungen von Civey (SPON-Wahltrend) zu Grunde gelegt:

  1. CDU/CSU: 28,5 %
  2. SPD: 20,5 %
  3. AfD: 15 %
  4. FDP: 11,5 %
  5. GRÜNE: 10,5 %
  6. LINKE: 9 %
  7. Sonstige: 5 %

Gewinn und Verluste gegenüber der Wahl am 24.09.2017

Der ganz große Verlierer wären nach aktuellem Stand die #CDU/#CSU. Unter Adenauer einst bei über 50 Prozent, unter Kohl bei fast 49 und selbst unter #Merkel 2013 noch bei 41,5 Prozent, droht die Union erstmals in ihrer Geschichte unter 30 Prozent abzustürzen. Der große Gewinner könnte bei vorgezogenen Neuwahlen dagegen vor allem die #AfD werden, die ihr Ergebnis vom September von 12,6 Prozent voraussichtlich nochmals deutlich steigern könnte.

  1. AfD: + 2,4 %
  2. GRÜNE: + 1,6 %
  3. FDP: + 0,8 %
  4. SPD: +- 0
  5. Sonstige: +- 0
  6. LINKE: – 0,2 %
  7. CDU/CSU: – 4,4 %

Koalitionsmöglichkeiten nach einer Neuwahl

Bei solch einem Ergebnis (plus-minus jeweils ein bis zwei Prozentpunkte bei den kleineren Parteien, zwei bis drei Punkte bei den größeren) gäbe es folgende Möglichkeiten für eine Regierungskoalition:

  1. Jamaika: 50,5 %
  2. GroKo: 49 %
  3. Ampel (SPD + FDP + GRÜNE): 42,5 %
  4. Schwarz-Gelb: 40 %
  5. Rot-Rot-Grün: 40 %
  6. Rot-Grün: 31 %

Für eine Mehrheit wären – auf Grund der ca. 5 Prozent für sonstige Parteien – mindestens 47,5 Prozent der abgegebenen gültigen Zweitstimmen notwendig. Somit kämen auch nach einer vorgezogenen Neuwahl nur zwei mögliche Mehrheiten zustande: 1. eine Jamaika-Koalition, 2. eine große Koalition.

#Merkeldämmerung

Die noch amtierende Kanzlerin dürfte jedoch nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche noch mehr geschwächt sein. Auf das desaströse Unionsergebnis bei der Wahl am 24. September, bei welcher Merkel das schlechteste CDU-Ergebnis seit 1949 einfuhr, folgt nun das Scheitern bei dem Versuch, eine neue Regierung zu bilden. Ob die CDU mit einer derart geschwächten Parteivorsitzenden in eine neue Wahl gehen wollen wird, erscheint zumindest fraglich.

Insgesamt muss wohl konstatiert werden: Die Politik Merkels, der CDU, der CSU und der SPD der letzten Jahre ist komplett gescheitert und hat Deutschland in eine schwere und tiefgreifende Krise geführt, bei der überhaupt nicht ersichtlich ist, wie sie in absehbarer Zeit aufgelöst werden sollte.


Höllberg

Quelle: juergenfritz.com und conservo.wordpress.com vom 20.11.2017

Dienstleistung

alles-auf-einen-klick.eu

Wir formulieren für Sie Briefe, Einsprüche, Widersprüche, Klagen nach Ihren Wünschen und stellen diese rechtsverbindlich zu.

Wir helfen Ihnen auch Bescheide von Gerichten und Behörden erfolgreich abzuwehren.

(Klick aufs Bild und es geht los)

Dieser Beitrag wurde unter Aktuell, Geschichte, Kultur, Nachrichten, Politik, Soziales, StaSeVe Aktuell, Völkerrecht, Wirtschaft, Wissenschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Union droht bei Neuwahlen völlig einzubrechen

  1. Pingback: Union droht bei Neuwahlen völlig einzubrechen | StaSeVe Aktuell

  2. Ulrike sagt:

    Hoffentlich brechen sie ein diese Volksverräter.

  3. Kleiner Grauer sagt:

    Zitat: „In der Politik passiert nichts was nicht passieren soll!“
    Die haben die ganzen Wochen nur nichtssagende Texte auswendig gelernt und dann vor sich her aufgesagt. Der andere Tagesablauf war: Da haben wir gefressen, gesoffen und zum Fenster raus gespeit…!
    Die schrickt auch vor einer Minderheitsregierung nicht zurück. In der Sie wieder den Gastgeber spielt. Ein paar Tage gibt es Aufregung, weil das noch nie da war. Dann hat es dieses dumm dämliche Volk schon vergessen, das ein neuer Stalin auferstanden ist! Frankreich geht in das vierte Jahr im Ausnahmezustand! Interessiert es noch jemand???
    Stalin hat gesagt: „Die deutschen machen keinen Revolution, Sie sind zu feige den frischen Rasen zu betreten!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.